Beiträge für Februar, 2001

1. Februar 2001

Kinder von überforderten Eltern haben häufiger Asthma

Kinder von überforderten Eltern entwickeln überdurchschnittlich häufig Asthma. Die Kleinen würden unter emotionalem Stress stehen, geben amerikanische Psychologen als Ursache an. Damit sei erstmals gezeigt, dass das emotionale Umfeld während der Entwicklung eines Kindes Asthma begünstigen könne, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift “Pediatrics”.

Die Kinderpsychologen um Mary Klinnert vom Nationalen Jüdischen Zentrum für Medizin und Forschung in Denver verfolgten die Entwicklung von 150 Kindern von der Geburt bis ins Schulalter. alle Kinder hatten ein erhöhtes Risiko, an Asthma zu erkranken, da ihre Mütter schon an der Krankheit litten. Drei Wochen nach der Geburt ermittelten die Psychologen in einem Gespräch mit den Müttern, wie diese sich fühlten, ob sie Unterstützung von Familienangehörigen oder Freunden erwarten und ob sie wissen, wie man ein Kind aufzieht.

Im Alter von sechs bis acht Jahren waren vierzig der Kinder an Asthma erkrankt. Dabei hatten Kinder von Müttern, die kurz nach der Geburt unbeholfen waren, doppelt so häufig Asthma entwickelt wie solche von abgeklärten Eltern. Die Forscher vermuten, dass die Unsicherheit die Kinder belastet und damit ihre Immunabwehr geschwächt habe.

Kindern mit Asthma kann in entsprechenden Heilbädern oft sehr gut geholfen werden, ihr Leiden zu verlieren oder zu bessern. Entsprechende Orte finden Sie im Bäder-Führer nicht nur unter Asthma sondern auch unter Kinderkrankheiten. Besonders gute Ergebnisse erzielt man in der Regel in Seebädern an der Nordsee. Hier gibt es auch zahlreiche Mutter / Kind Kurheime in denen Mutter (oder auch der Vater) zusammen mit dem Kind in einem Zimmer untergebracht werden. Da die seelische Komponente bei Asthmaerkrankungen oft eine Rolle spielt, sollte man Kinder nicht allein zur Kur schicken. Wichtig zu wissenist auch, dass Kinderkuren erst dann erfolgversprechendes sind, wenn sie über sechs Wochen durchgeführt werden.

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1. Februar 2001

Milch beugt Brustkrebs vor

Milch kann Brustkrebs verhindern. Wer mehr als drei Gläser Milch am Tag trinkt, halbiert damit sein Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Das berichten norwegische Mediziner im Fachmagazin “International Journal of Cancer”.

Die Forscher um Anette Hjartaker von der Universität Tromso befragten beinahe 50.000 Frauen zu ihren Essgewohnheiten. Über einen Zeitraum von sechs Jahren erkrankten 317 der Frauen an Brustkrebs. Wie die Forscher bei der Auswertung fanden, senkt jedes Glas Milch das Brustkrebs - Risiko. Schon im Kindesalter beuge das Trinken von Milch vor, schreiben sie.

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1. Februar 2001

Spritze in den Rachen stoppt Schnarchen

Ruhige Nächte für Schnarcher und deren Familien verspricht eine einfache Injektion in den Rachenraum des Ruhestörers. US-Mediziner wollen dazu die Substanz Tetradecylsulfat in das weiche Rachengewebe spritzen, um dieses zu härten. Allzu lockere Rachensegel können so nicht mehr während des Schlafs flattern oder gar die Luftzufuhr im Atemweg behindern, berichtet das Magazin “New Scientist”.

“Diese Prozedur ist einfach, effektiv, relativ schmerzfrei und günstig”, sagt Scott Brietzke am Walter Reed Army Medical Center in Bethesda, Maryland. Ohne das Weichgewebe dauerhaft zu zerstören, verhärtet es sich und bildet sich zu einer Art Narbengewebe um. Die Rachensegel werden so weniger flexibel und die Schnarchgeräusche lassen nach. Bei rund 27 Patienten konnten so Geräusche von rund elf Dezibel auf etwa zwei Dezibel reduziert werden. Bei einem Viertel der Testpersonen weichte das Gewebe nach rund einem Jahr wieder auf und sie mußten erneut behandelt werden.

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1. Februar 2001

Altersdiabetes ist in 90 Prozent aller Fälle vermeidbar

Neun von zehn Erkrankungen an Altersdiabetes wären vermeidbar, wenn die Betroffenen sich mehr bewegen, sich bewußt ernähren, nicht rauchen und allgemein gesünder leben würden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die Frank Hu von der Harvard School of Public Health in der Fachzeitschrift The New England Journal of Medicine veröffentlichte.

Die Studie an 85.000 amerikanischen Krankenschwestern belegt, dass Lebensgewohnheiten hauptverantwortlich für das Auftreten der Altersdiabetes, die so -genannte Typ 2 - Diabetes, sind. Rund 3.300 der befragten Frauen waren zuckerkrank. Über 16 Jahre verglich das Team von Hu die Ernährungsgewohnheiten und den Lebensstil der Erkrankten mit denen ihrer gesunden Kolleginnen. Das Ziel war es, Faktoren zu identifizieren, die das Diabetesrisiko erhöhen.

Das größte Risiko stellt demnach Übergewicht dar. “Schwerere Krankenschwestern erkranken mit einer höheren Wahrscheinlichkeit”, erläutert Hu. “Bereits mit einem Gewicht, das sich im oberen Bereich des Normalgewichts bewegt, steigt das Erkrankungsrisiko um das Dreifache.”

Ein weiterer wichtiger Faktor ist Bewegungsmangel. Frauen, die sich mindestens sieben Stunden pro Woche sportlich bewegen, werden deutlich seltener zuckerkrank als Frauen, die sich weniger als eine halbe Stunde pro Woche bewegen. Das gesündere Leben zahlt sich aus, so die Wissenschaftler, denn was vor Altersdiabetes schützt, beugt auch Herzerkrankungen vor.

Weniger bekannt ist, dass sich ein beginnender Alterdiabetes durch eine Kur aufhalten oder sogar ganz beheben laßt.

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1. Februar 2001

Sonnenlicht senkt hohen Blutdruck

UV-Strahlung senkt hohen Blutdruck. Das haben Wissenschaftler der Freien Uni-versität Berlin festgestellt. Sie bestrahlten Hypertonie - Patienten im Verlauf von sechs bis zehn Wochen wiederholt mit natürlichen, also dem Sonnenlicht entsprechenden UV-Spektren. Die während dieser seriellen Lichttherapie erzielte Senkung des systolischen und diastolischen Blutdrucks war sogar noch bis zu neun Monaten nach der Behandlung meßbar.

Wird durch die Haut ausreichend Sonnenlicht aufgenommen, regt das die Vitamin - D - Produktion im Körper an. Vitamin D beeinflußt das Immunsystem und den Knochenstoffwechsel. Darüber hinaus ist es an der Herz - Kreislaufregulation beteiligt.

Einer Studien - Kontrollgruppe verabreichten die Forscher allerdings aus - schließlich Vitamin - D - Tabletten und verzichteten auf eine Bestrahlung mit UV - Licht. Doch obwohl dadurch vergleichbar hohe Vitamin - D - Konzentrationen erreicht wurden, blieb der blutdrucksenkende Effekt aus. Die biologische Wirkung basiert demnach auf der UV - Strahlung. Die Entdeckung erhielt den mit 12.000 Dollar dotierten Arnold - Rikli - Preis 2001.

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1. Februar 2001

Viele Prostatitis - Probleme können in Heilbädern behoben werden

Viele Männer leiden mit zunehmendem Alter an Störungen der Prostata. In allen Stadien der Prostatahypertrophie kann eine kurörtliche Behandlung nur eine begleitende Maßnahme sein. Bei einer eitrigen Entzündung der Prostata scheidet eine Kur aus, hier ist allein eine Antibiotikabehandlung angezeigt.

Ganz anders sieht es bei der abakteriellen Prostatitis aus, bei der die Ursache meist psychisch bedingt ist. Daher ist in diesem Fall eine Kur die Maßnahme erster Wahl. Es gibt zahlreiche Kurorte und Heilbäder, die sich auf die erfolgreiche Behandlung von derartigen Störungen durch eine Prostatitis mit Erfolg spezialisiert haben - zu finden nach anklicken des Button “Heilanzeigen” unter Auswahl von “Prostata- und Blasenleiden” und “Prostata - Erkrankungen” im Pulldown-Menü.

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