Beiträge für April, 2003

12. April 2003

Cranio - Sacral - Therapie

Die Cranio-Sacral-Therapie ist eine Weiterentwicklung der Osteopathie und geht auf den amerikanischen Arzt Dr. J. Upledger zurück. Sie arbeitet auf der Basis der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, die in einem bestimmten Eigenrhythmus zirkulieren. Die Bewegung der Gehirn- und Rückenmarks- flüssigkeit sowie entsprechende Blockaden sind für geschulte Therapeuten am ganzen Körper spürbar. Durch die manuelle Bearbeitung der Schädel-, Wirbelsäulen-, Kreuzbein- und Beckenknochen wird die Zirkulation der Flüssigkeit innerhalb des Schädels und der Wirbelsäule gefördert. Damit wird eine Funktionsverbesserung im Bereich des zentralen Nervensystems und des Achsenskeletts sowie eine allgemeine Anregung der Selbstregulation angestrebt. Die Cranio-Sacral-Therapie gelangt insbesondere bei psychosomatischen und funktionellen Beschwerden, Schmerzzuständen und Gleichgewichtsstörungen zur Anwendung.

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12. April 2003

Osteopathie

Die Osteopathie geht von der Erkenntnis aus, dass die Skelettmuskulatur die inneren Organe schützt, damit diese funktionstüchtig arbeiten können. Ein Leitsatz des Verfahrens lautet, dass ein in seiner Beweglichkeit blockiertes Organ eine verminderte Blut- und Nervenversorgung erhält und dadurch geschwächt ist. Die dahinter liegenden Probleme sind aus Sicht der Osteopathie in einem Bewegungsverlust der knöchernen Anteile des Achsenskeletts zu finden. In der therapeutischen Arbeit fördert der osteopathisch geschulte Arzt mit subtilen manuellen Druck-, Bewegungs- oder Massagetechniken auf Schädelknochen, Wirbelkörper oder Gelenke die knöcherne Beweglichkeit. 

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12. April 2003

Symbioselenkung

Der Mensch lebt mit einer Vielzahl von nützlichen und schädlichen Mikroorganismen in einer natürlichen Lebensgemeinschaft. Entsteht ein Ungleichgewicht in dieser Symbiose (griech. symbiosis = Zusammenleben), ergeben sich daraus Schwächungen der körpereigenen Abwehr und Störungen des Stoffwechsels. Unter dem Begriff Symbioselenkung versteht man die gezielte Wiederherstellung des Gleichgewichts von Mikroorganismen auf der Haut und den Schleimhäuten. Diese kann über eine Ernährungsumstellung, über eine orthomolekulare Therapie (Gabe von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen) und über die Verabreichung von probiotischen Medikamenten erfolgen. Probiotika sind natürliche Präparate, die nützliche Mikroorganismen in lebender oder abgetöteter Form enthalten.

Über die Symbioselenkung oder Mikrobiologische Therapie wird die Aktivierung und Verbesserung verschiedener körpereigener Abwehrsysteme angestrebt. Insbesondere bei Infekten der oberen Luftwege, bei Störungen im Magen-Darm-Bereich, Harnweginfekten, Hauterkrankungen und Allergien ergeben sich mittels Symbioselenkung gute Erfolge, sofern das Verfahren in ein individuell abgestimmtes therapeutisches Konzept eingebettet ist.

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12. April 2003

Bioelektrotherapie / Galvanotherapie

Nach neueren biophysikalischen Erkenntnissen existieren im menschlichen Körper biologisch geschlossene elektrische Kreisströme. Sie ergeben sich durch den Ionenaustausch zwischen den Zellen sowie zwischen dem Zellinnern und der Oberfläche der Zellmembran. Ist das biologische Gleichgewicht beeinträchtigt, führt dies auch zu Störungen im dazugehörigen elektromagnetischen Feld. Die Galvanotherapie - auch als Bioelektro-Therapie oder elektrochemische Tumortherapie bekannt - wird in der ganzheitlichen Krebstherapie seit etlichen Jahren eingesetzt. Über die Normalisierung lokaler elektromagnetischer Felder wird dabei eine Zerstörung bösartiger Zellen angestrebt.

Zur Behandlung werden an eine Gleichstromquelle angeschlossene Elektroden direkt in die krankhaften Gewebebezirke eingeführt. Das so geschaffene künstliche elektromagnetische Feld legt sich über das pathologische Feld. Maligne (bösartige) Zellen erhalten dadurch die Information zur Nekrose, d.h. sie stellen ihr abartiges Wachstum ein und zerfallen. Das Verfahren eignet sich besonders zur Behandlung von oberflächlichen Haut-, Brust- und Lymphdrüsentumoren. In der Therapie von inoperablen Tumoren können chemotherapeutische Mittel über eine Anode zudem direkt in das Tumorgewebe eingebracht werden. Dank dieser Art der Anwendung können mit geringeren Dosen eine höhere Wirksamkeit erreicht und Nebenwirkungen gleichzeitig reduziert werden.

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12. April 2003

Galvanotherapie / Bioelektrotherapie

Nach neueren biophysikalischen Erkenntnissen existieren im menschlichen Körper biologisch geschlossene elektrische Kreisströme. Sie ergeben sich durch den Ionenaustausch zwischen den Zellen sowie zwischen dem Zellinnern und der Oberfläche der Zellmembran. Ist das biologische Gleichgewicht beeinträchtigt, führt dies auch zu Störungen im dazugehörigen elektromagnetischen Feld. Die Galvanotherapie - auch als Bioelektro-Therapie oder elektrochemische Tumortherapie bekannt - wird in der ganzheitlichen Krebstherapie seit etlichen Jahren eingesetzt. Über die Normalisierung lokaler elektromagnetischer Felder wird dabei eine Zerstörung bösartiger Zellen angestrebt.

Zur Behandlung werden an eine Gleichstromquelle angeschlossene Elektroden direkt in die krankhaften Gewebebezirke eingeführt. Das so geschaffene künstliche elektromagnetische Feld legt sich über das pathologische Feld. Maligne (bösartige) Zellen erhalten dadurch die Information zur Nekrose, d.h. sie stellen ihr abartiges Wachstum ein und zerfallen. Das Verfahren eignet sich besonders zur Behandlung von oberflächlichen Haut-, Brust- und Lymphdrüsentumoren. In der Therapie von inoperablen Tumoren können chemotherapeutische Mittel über eine Anode zudem direkt in das Tumorgewebe eingebracht werden. Dank dieser Art der Anwendung können mit geringeren Dosen eine höhere Wirksamkeit erreicht und Nebenwirkungen gleichzeitig reduziert werden.

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12. April 2003

Hämatogene Oxidationstherapie (HOT) / Photobiologische Therapie / Blut-Sauerstoff-Therapie

Die Blut-Sauerstoff-Therapie ist auch unter den Bezeichnungen Photobiologische Therapie oder Hämatogene Oxidationstherapie (HOT) bekannt. Diese biologische Behandlungsmethode arbeitet mit den existenziell wichtigen Elementen Sauerstoff und Licht: Durch ultraviolettes Licht von einer bestimmten Wellenlänge wird im menschlichen Blut aktivierter Sauerstoff gebildet. Im Rahmen einer Blut-Sauerstoff-Therapie wird dem Patienten eine kleine Menge Blut abgenommen und dieses mit Licht von genau 253.7 nm Wellenlänge bestrahlt. 

Das so behandelte und in den Körper zurückgeführte Blut bewirkt als aktivierte körpereigene Substanz bei wiederholter Anwendung eine schrittweise Verbesserung der Durchblutung von erkrankten Geweben und Organen sowie eine Stärkung der körpereigenen Abwehr. Überall dort, wo aufgrund von Durchblutungsstörungen oder Abnutzungserscheinungen die Zellatmung im Organismus nicht mehr ausreichend funktioniert, kann diese Behandlung sehr hilfreich sein. Als Begleittherapie kommt sie bei verschiedenen entzündlichen und degenerativen Krankheiten zur Anwendung.

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