Zu den altbewährten Hausmitteln, die fast in Vergessenheit geraten sind, weil hierfür keine Werbung gemacht wird, gehört Heilerde.

Heilerde wird unterhalb der Erdoberfläche aus eiszeitlichen Lößablagerungen gewonnen und in einem speziellen Verfahren aufbereitet, getrocknet, fein vermahlen und gesiebt.

Man nimmt Heilerde ein, indem man etwa einen Teelöffel in ein halbes Glas Wasser gibt. Empfohlen wir die Einnahme jeweils morgens, nüchtern und abends vor dem Schlafengehen.

Angewendet wird Heilerde bei Sodbrennen, saurem Aufstoßen, Magendruck, Völlegefühl und Durchfall. Ihre Wirkung beruht vor allem auf ihrer großen Oberfläche und der Fähigkeit Säuren und Giftstoffe im Magen- Darmtrakt zu absorbieren und abzuführen. Hierdurch können oft Magen- und Darmentzündungen zum Abheilen gebracht werden.

Neben der eher bekannten inneren Anwendung, kann Heilerde aber auch äußerlich von großem Nutzen sein, z.B. bei

- Akne, Sonnenbrand, Insektenstichen, Geschwüren- Prellungen und Quetschungen, Verstauchungen,„Weichteilrheumatismus“, Gelenkentzündungen- kosmetischen Problemen, wie fettige, glänzende Haut,Pickel, Pusteln, Mitesser- als Heilerdebad zur Körperpflege und bei entzündeter Haut.

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