28. Juni 2004

Sprachstörungen sind auf Zahn- und Kiefer-Probleme zurückzuführen

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Stottern, Artikulationsschwierigkeiten und andere Sprachstörungen haben ihre Ursache oft im Mund- und Kieferbereich des Patienten. Dies ist das Ergebnis der 40-jährigen Tätigkeit des Sprachtherapeuten John Streicher, die dieser jetzt in einem Buch verarbeitet hat.

Zwar ist jede Störung immer wieder anders, meint Streicher, aber letztlich lassen sich alle Sprachstörungen auf Probleme im Mund- und Kieferbereich zurückführen. So können Fingernägelkauen, Zähnekirschen, aber auch Zahnverwachsungen dazu führen, dass sich der Kiefer unnatürlich verschiebt. Durch die Kieferverschiebungen können dann die Artikulationsschwierigkeiten entstehen.

In seinem Buch mit dem Titel “The Pebble in the Shoe” (Der Kieselstein im Schuh) zeigt Streicher, dass ein anfänglich geringfügiges Problem sich zu einem Großen auswachsen kann, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird - so wie ein nicht entfernter Kiesel im Schuh auf Dauer zu ernsthaften Fußbeschwerden führen würde.

Seine Therapie beginnt gleichsam da, wo der Kiesel in den Schuh geraten ist: “Ich habe ein Therapieprogramm entwickelt, mit dem sprachgestörte Menschen zum Lernen des richtigen Sprechens angehalten werden”, erläutert Streicher, “Dabei wird der Patient an den Punkt zurückgeführt, an dem der Ärger begann. Dann werden Therapieschritte unternommen, damit das gestörte Körpersystem sich wieder regenerieren kann.”

Weitere Informationen über Streichers Arbeit sowie Auszüge aus seinem Buch finden Sie hier.

Weitere Infos finden Sie hier …

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