28. Juni 2004

Zahnersatz aus Keramik bald billig und gut

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Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) in Aachen hat gemeinsam mit zehn Partnern aus der Industrie einen neuen Prozeß entwickelt, über den man keramischen Zahnersatz herstellen kann.

Bisher wurden keramische Zähne manuell gefertigt. Für einen Zahn mußten Patienten daher etwa 500 Mark berappen. Mit der neuen automatisierten Prozeßkette kostet ein Keramikzahn nur noch etwa die Hälfte.

Wichtig war, auch bei der automatisierten Herstellung sogenannte Rißschäden zu vermeiden. “Ein Zahn muß ungeheuer großen Belastungen standhalten. Ein falscher Biß reicht, um beispielsweise eine Keramikkrone zum Abplatzen zu bringen, wenn diese vorher auch nur den kleinsten Riß aufweist”, sagt Christian Schmidt vom IPT. Doch auch die maschinell gefertigten Zähnen weisen keine Rißschäden auf. Es gibt laut Angaben des Fraunhofer-Instituts kein derzeit kommerziell erhältliches Computersystem, über das man neben Inlays oder Käppchen auch Brückenkonstruktionen aus Keramik fertigen kann. Dies wird sich dank der neuen Produktionskette nun ändern.

Weitere Infos finden Sie hier …

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