Beiträge für Dezember, 2004

30. Dezember 2004

Phoniatrie und Pädaudiologie

Das vorliegende Buch beitet eine strukturierte Einführung in die Phoniatrie (Stimm- und Sprachheilkunde). In Grundlagenkapiteln wird die normale Funktion des Stimm- und Sprachapparates erklärt; darauf aufbauend werden die entsprechenden Störungsbilder dargestellt. Neben den medizinischen werden ausführlich die psychologischen und linguistischen Aspekte von Stimme und Sprache berücksichtigt. Das Buch, das aus dem langjährigen Unterricht der Autoren an logopädischen Akademien hervorgegangen ist, ist für Nichtmediziner geschrieben; ein Glossar erklärt alle wichtigen medizinischen Fachbegriffe.
Interessenten: Logopäden, Stimm- und Sprachtherapeuten, Pädagogen, Psychologen, Linguisten, Schauspiel- und Gesangslehrer.

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30. Dezember 2004

Lebenselixiere aus Wasser und Salz

Wasser und Salz sind der Urquell menschlichen Lebens und das natürlichste Mittel, um ein harmonisches Zusammenspiel von Körper und Energie für ein langes, gesundes Leben zu gewährleisten.
In diesem Ratgeber erfährt man alles über Salzlampen, Anwendungen zum Entschlacken und die Stärkung des Immunsystems. Außerdem wird erklärt, welche Rolle das Trinken für den Wasserhaushalt hat, welche Qualitäten gutes Wasser haben muss (Leitungswasser, Mineralwasser, Osmosewasser, destilliertes Wasser) und wie sich das auf unsere Gesundheit auswirkt. Es gibt eine kleine Materialkunde, in der erklärt wird, was für Salze es gibt (z.B. jodiertes oder fluoridiertes Salz, Sch?áler-Salze, Himalaya-Salz), wofür wir es brauchen und was nach Experten-Meinung wann sinnvoll ist.

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30. Dezember 2004

Selbstmedikation für die Kitteltasche

1.
In übersichtlichen Flussdiagrammen zu fast 100 Indikationen der Selbstmedikation: durch gezielte Ja/Nein-Entscheidungen zur individuellen Arzneitherapie.
Wogegen? - Kurze Beschreibungen der Beschwerdebilder geben Hintergrundinformationen.
Womit? - Farbige Markierungen in den Flussschemata leiten zum jeweils empfehlenswerten Arzneistoff mit dazugehörenden Patientenhinweisen, Angaben zu Dosierungen und relevanten Neben- und Wechselwirkungen.
Was noch? - Zusatztipps unterstützen die Behandlung und eröffnen Alternativen im Bereich der besonderen Therapierichtungen.
Für wen? - Ein Buch für Apotheker und PTA. Ein ?Muss? für jede Apotheke; auch für Mitarbeiterschulungen z. B. im Rahmen des QMS.

2.
Wer kennt das Problem nicht: Alltagsbeschwerden kommen in der Apothekenpraxis häufig vor, doch wenn man in den Blätterwald der Fachliteratur einen Blick wirft, werden diese Zipperlein oft recht mager behandelt und sind zudem über die verschiedensten Bücher verstreut. Damit macht das in zweiter Auflage erschienene Buch „Selbstmedikation - Leitlinien zur pharmazeutischen Beratung” in der Reihe „für die Kitteltasche” des DAV nun endlich Schluss. In diesem kleinen Ratgeber widmen sich die Autoren Lennecke, Hagel und Przondziono diesen kleinen Unannehmlichkeiten des Befindens, die anscheinend den verschiedensten Fachautoren nicht würdig genug waren: etwa Mundgeruch, Bluterguss, Sonnenbrand oder Appetitlosigkeit. Die Neuauflage wurde nötig, da sich der Pharmamarkt in ständigem Wandel befindet und gerade im OTC-Bereich etliche Präparate aus dem Handel genommen und Neue zugelassen werden.
Übersichtlich alphabetisch geordnet findet man in dem etwa 150 Seiten umfassenden Buch sehr schnell die gesuchte Krankheit, von Akne bis Zahnungsbeschwerden. Knapp aber ausreichend findet man dann auf einer Doppelseite alles Wesentliche. Links wird man mittels Blockdiagramm zügig von Beschwerdebild bis zur Differentialdiagnose gelotst. Mit kurzen Ja/Nein-Fragen hangelt man sich zielsicher zur geeigneten Empfehlung für den ratsuchenden Kunden und, positiv hervorzuheben, wird auch konsequent aufgezeigt, wann ein Besuch beim Arzt notwendig ist. Beim Beispiel Mundgeruch etwa wird zuerst geklärt, ob ein Zusammenhang mit den Mahlzeiten besteht. Falls ja, wird die Geruchsüberdeckung mit Mundwässern und Bonbons empfohlen, wie auch die Meidung der Ursache mit praktischen Tipps wie etwa regelmäßige Mahlzeiten. Bei mahlzeitenunabhängigen Mundgeruch fragt man laut Ratgeber zuerst nach, ob ein süßlich-fruchtiger oder Ammoniak-Geruch vorhanden ist, und falls ja, gibt man die korrekte Empfehlung zum Arzt (Diabetes, Magenkarzinom, Lebererkrankungen). Falls dies nicht zutrifft, aber Kronen, Brücken, Zahnersatz oder Zahnfleischentzündungen den Kunden plagen, sollte sich ein Fachmann die Zähne mal vornehmen. Darum: ab zum Zahnarzt. Unterstützend werden noch Tipps zur Mundpflege oder desinfizierende Mundwässer empfohlen.
Auf der rechten Seite wird dann eine kurze Beschreibung des Beschwerdebilds nebst den häufigsten Ursachen gegeben. Darunter werden die links bereits empfohlenen Arzneistoffe gruppenweise und nach Inhaltsstoffen gegliedert aufgelistet, eine Dosierungsempfehlung gegeben, mögliche Nebenwirkungen aufgezeigt und Präparate vorgeschlagen. So findet man dann „Fluorid” mit der Indikation „zur Härtung des Zahnschmelzes” mit der Dosierungsempfehlung „1x pro Woche”, die Arzneistoffe „Olaflur, Dectaflur, Natriumfluorid” in „Elmex Gelée”. Kurz, knapp, aber schnell zu überblicken und leicht zu verstehen.
Besonders hervorzuheben sind die „Zusatzhinweise”: etwa alternative Heilmethoden wie Homöopathie oder Anthroposophie oder auch Möglichkeiten, neben dem „Schubladen-ziehen” der Beschwerde Herr zu werden, etwa bei Heiserkeit die Empfehlung, die Raumluft zu befeuchten oder Wärmeanwendung am Hals. Fördert zwar nicht direkt den Umsatz, aber die Zufriedenheit des Kunden und kommt somit indirekt doch wieder der Apotheke zugute.
Manch Eine(r) mag nun bemerken, dass diese Tipps, die in diesem Buch stehen, im Grunde nichts Neues sind, und eigentlich schon längst bekannt. Dies mag sicherlich teilweise zutreffen, jedoch ist die große Stärke dieses Buches die systematische Vorgehensweise, die man sich als engagierte(r) Apotheker/in tunlichst aneignen sollte, um sich nicht von wagen Vermutungen und fraglichen Empfehlungen in die Irre führen zu lassen oder aus der sprichwörtlichen Mücke einen Elefanten zu machen oder, schlimmer noch, den Elefanten klein zu reden.
Auch ist dieses Buch nicht unbedingt in der Kitteltasche am Besten aufgehoben, was sicherlich nicht an der Größe liegt, sondern eher daran, dass es wohl keinen sonderlich kompetenten Eindruck macht, wenn der/die Apotheker(in)/PTA vor dem Kunden emsig in irgendwelchen Büchern blättert. Doch wenn man in einer ruhigen Minute oder abseits der Kundschaft in diesem Taschenbuch schmökert, kann man leicht sein eigenes Wissen überprüfen, aufbessern und nötigenfalls korrigieren und selbstverständlich auch schnell mal etwas Nachschlagen. Damit ist man sicherlich bestens für die Beratung gewappnet und führt so seine Kunden sicher und zielgerichtet durch den Präparatedschungel. So sollte Beratung aussehen!

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30. Dezember 2004

Beratung und Kurztherapie mit kognitiver Verhaltenstherapie

Die Frau des Alkoholikers sucht Informationen, der Jugendliche hat Probleme mit einem Lehrer, der Abteilungsleiter liegt im Clinch mit seinen Mitarbeitern - es gibt viele Anlässe, eine Beratungsstelle aufzusuchen. Beratern stehen viele Methoden zur Verfügung, z.T. mit wenig belegter Wirksamkeit. Jetzt wird die Kognitive Verhaltenstherapie für die Beratung zugänglich.
Die Kognitive Verhaltenstherapie ist in der Therapie psychischer Störungen seit Jahren etabliert. Durch sie können die Betroffenen erkennen, welche ungünstigen Denkmuster ihr Erleben und Verhalten negativ beeinflussen, und sie lernen, diese durch passendere zu ersetzen. Dieser Prozess nimmt einige Zeit in Anspruch, die in Beratungssituationen oft nicht zur Verfügung steht. Rolf Winiarski hat einen Weg gefunden, die erfolgreichen Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie auch für Beratung und Kurztherapie nutzbar zu machen. Er vermittelt Techniken zur Gesprächsstrukturierung, Dialogtechnik und Übungsplanung mit dem Klienten. Außerdem hat er Kriterien entwickelt, die es dem Berater ermöglichen zu unterscheiden, welchen Klienten mit einer Beratung gedient ist, welche eine kürzere oder längere Therapie benötigen. Für Berater und Therapeuten!

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30. Dezember 2004

Systemische Kurztherapie bei Ess-Störungen

Giorgio Nardone, einer der Mitstreiter von Paul Watzlawick, zeigt, wie mit Hilfe l”sungsorientierter konstruktivistischer Methoden auch hartn„ckige Formen von Ess-St”rungen in kurzer Zeit und mit Erfolg behandelt werden k”nnen.
In der strategisch-konstruktivistischen Perspektive sind menschliche Probleme nichts anderes als das Produkt der Auseinandersetzung des Subjekts mit seiner Realit„t. Im Zentrum steht daher nicht, ob und in welchem Ausmaá das Subjekt abweicht von dem, was als “normal” zu gelten habe.Dieser Sichtweise zufolge sind es gerade die Versuche der Betroffenen und anderer Menschen aus ihrem Umfeld, das Problem (zum Beispiel durch die Flucht aus einem K”rper, der es zu verursachen scheint) zu l”sen, die das Fortbestehen des Problems garantieren. Daher zielen Strategische Interventionen darauf ab, solche Teufelskreise, die in Gang gekommen sind, zu durchbrechen.F?r Giorgio Nardone stellen solche theoretischen sþberlegungen eine wichtige Grundlage f?r die therapeutische Prax is dar: Wie k”nnte - spezifisch bezogen auf Anorexie, Bulimie und andere Formen der Ess-St”rungen - eine erfolgversprechende Intervention aussehen? Zur Veranschaulichung dienen Beispiele aus der klinischen Praxis des “Mental Research Institutes” in Arezzo, das der Autor - in enger Zusammenarbeit mit Paul Watzlawick - leitet.

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30. Dezember 2004

Der Tanz zwischen Freude und Schmerz.

Dein täglicher Begleiter für den Umgang mit dir selbst.
Beziehungen selbstverantwortlich leben und Emotionen meistern. “Überall in dieser Schöpfung finden wir das Auf und Ab, das Schwingen von einem Pol der Wirklichkeit in den anderen. Menschen, die sich diesem Rhythmus hingeben und sich von ihm tragen lassen, bezeichnen wir als glücklich, diejenigen, die ihre Kräfte im Widerstand gegen ihn verbrauchen, erleben wir als unglücklich.” (Rüdiger Dahlke, aus dem Vorwort)
Jeder von uns kennt Wut, Angst, Einsamkeit, Unzulänglichkeit, Hass, Verurteilung, Zurückweisung, Trauer, Schuld und Eifersucht. Wir mögen diese Gefühle nicht und unternehmen alles Mögliche, um ihnen auszuweichen und sie nicht fühlen zu müssen. Damit lassen wir zu, dass ein Großteil unserer Kraft ungenutzt in diesen Empfindungen und unserem Kampf gegen sie verpufft. In Wirklichkeit weisen uns diese “dunklen” Gefühle und Krisen auf wichtige Entwicklungschancen hin, wenn wir sie erst einmal annehmen und so die Freiheit gewinnen, sie mit der Kraft unseres Herzens aufzulösen und umzuwandeln, so dass uns die in ihnen gebundenen Energien zur Verfügung stehen. Diese allmähliche und immer wieder neue Umwandlungsarbeit, bei der aus Krisen geistiges Wachstum entsteht, kann uns keiner abnehmen, nur wir selbst können sie für uns leisten - und dabei gibt uns dieses Buch entscheidende Hilfestellung! In den schlichten, jederzeit und überall anwendbaren Übungen der hier vorgestellten Body-Heart-Mind-Technik sind östliche und westliche Weisheit eine geniale Synthese eingegangen. Psychologie und moderne medizinische Erkenntnisse sind ebenso eingeflossen wie Yoga, Tai-Chi und Zen. Durch Bewegungssequenzen, Körperhaltungen, Affirmationen, Handgesten (Mudras) und Atmung werden die Organe, die Wirbelsäule und das Drüsensystem gezielt beeinflusst und Energieblockaden auf körperlichem, emotionalem und geistigem Niveau aufgelöst. Zahlreiche anschauliche Abbildungen tragen zum Verständnis bei, Zitate aus allen Kulturkreisen zeigen, dass wie bei einem Puzzle Teile des Wissens um die letztliche Einheit allen Lebens in vielen Kulturen und Religionen enthalten sind. Besonders faszinierend sind - neben den Übungen selbst - die Erläuterungen und Erfahrungsberichte der Autoren, die mit Hilfe dieser Techniken nicht nur den Menschen in der gehetzten westlichen Gesellschaft in Seminaren den Zugang zu ihrer wahren Kraft vermitteln, sondern vor allem an Brennpunkten dieser Erde, wie Bosnien, Tschetschenien, Nahost, Nordirland oder Sudan mit Betroffenen am Umgang mit den Problemen von Kriegstrauma und Aggression arbeiten. Schwerpunkt ist dabei die Arbeit mit den Multiplikatoren in den verschiedensten Versöhnungs- und Rehabilitationsprojekten. Es ist faszinierend zu lesen, wie unter völlig unterschiedlichen Lebensbedingungen die gleichen emotionalen Probleme entstehen, die damit auch - in der westlichen Großstadt wie im Flüchtlingscamp - mit denselben Methoden geheilt werden können. Der Erlös des Buches kommt teilweise dieser Arbeit in Krisenregionen sowie der Ausbildung weiterer therapeutischer Helfer in der “Life Foundation School of Therapeutics” zugute. Die Mitarbeiter der “Life Foundation”, zu deren Gründungsmitgliedern die Autoren, ein Arzt und eine Krankenschwester, gehören, stammen aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturkreisen und unternehmen in der Nachfolge Mahatma Gandhis immer wieder lange Fußreisen, um unmittelbar mit denMenschen in Kontakt zu kommen. Dieses Buch “bietet keine Fische an”, sondern “lehrt fischen”. Jeder und jede kann sich mit Hilfe dieses Buches wirklich selbst helfen. Dieses Buch ist ein Knüller und nicht umsonst in Holland sofort ein Bestseller geworden! Das wunderschöne von Josephine Wall gemalte Umschlagbild ist auch als Poster und Postkarte erhältlich.

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