Liebe, Partnerschaft und befriedigende soziale Beziehungen haben positive Einflüsse auf das Herz - auch im medizinischen Sinn. Als Schweizer Mediziner erstmals Paarbeziehungen im Fall der Herzerkrankung eines Partners untersuchten, fanden sie heraus, dass sich Liebe und Unterstützung positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Dänische Forscher referierten auf dem Europäischen Kardiologenkongress http://www.escardio.org/, dass allein Lebende ein vierfach erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod aufweisen.

“Als Single zu leben bringt ein mindestens viermal erhöhtes Risiko mit sich, einen plötzlichen Herztod zu erleiden”, so die dänische Medizinerin Kirsten Melgaard Nielsen vom Aarhus Universitätsspital ” rel=”nofollow” title=”http://www.unibas.ch/nursing/” target=”_blank”>www.unibas.ch/nursing/ die Ergebnisse der Untersuchung.

“Wie auch immer die individuelle Strategie der Problembewältigung aussieht, eines war bei allen untersuchten Paaren gleich: Gibt es Liebe und gegenseitige Unterstützung, dann hat das auch positive Auswirkungen auf den Umgang mit der Krankheit und oft sogar auf den Krankheitsverlauf,” so die Schweizer Expertin. Ein liebevoller Partner sei nicht nur dabei entscheidend, den Kranken bei der Umsetzung von Therapien und Lebensstiländerungen zu unterstützen, sondern sei auch sensibel für Anzeichen von Verschlechterungen oder Rückfällen. Auch eine zusätzliche psychische Komponente spielt eine Rolle: Wer in einer guten Partnerschaft lebt, fühlt sich unterstützt und findet Hoffnung, die vor Ängsten schützen kann. Denn Angstfreiheit ist mit ein wichtiger Genesungsfaktor.

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