Beiträge für November, 2005

18. November 2005

DIFE - Deutsches Institut für Ernährungsforschung

Potsdam-Rehbrücke
Arthur-Scheunert-Allee 114-116
DE-14558 Nuthetal
Deutschland

Telefon +49 / (0)33 200/88-0
Telefax +49 / (0)33 200/88-444

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Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIFE) hat die Aufgabe, experimentelle und angewandte Forschung auf dem Gebiet Ernährung und Gesundheit zu betreiben. Das Ziel ist, die molekularen Ursachen ernährungsbedingter Erkrankungen zu erforschen und neue Strategien für Prävention, Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln.

Die Grundlagen dafür werden von den am DIfE tätigen Wissenschaftlern in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit einem breiten naturwissenschaftlichen, medizinischen und epidemiologischen Methodenspektrum erarbeitet. Dabei konzentriert sich das Institut besonders auf die zur Zeit wichtigsten Erkrankungen, an deren Entstehung ernährungsbedingte Faktoren beteiligt sein können: Adipositas, Diabetes und Krebs.

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18. November 2005

Lungenliga Schweiz

Südbahnhofstr. 14 c
3000 Bern 14

Telefon +41 / (0)31 378 20 50
Fax +41 / (0)31 378 20 51

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11. November 2005

Bakteriophagen

Als Bakteriophagen oder einfach Phagen (von griechisch phagein: fressen) bezeichnet man eine Gruppe von Viren, die sich auf Bakterien als Wirtszellen spezialisiert haben.

Phagen wurden 1917 von dem Kanadier Félix Hubert d’Hérelle erstmals beschrieben. Zwar hatte der Engländer Frederick Twort bereits 1915 an Staphylokokken-Kulturen Zersetzungsprozesse beobachtet, die auf die Einwirkung von Bakteriophagen zurückzuführen sind, jedoch wurde seine Veröffentlichung praktisch nicht beachtet.

Phagen haben in Medizin, Biologie, Agrarwissenschaften vor allem im Bereich der Gentechnologie ein breites Anwendungsspektrum gefunden. So verwendet man Phagen in der Medizin aufgrund ihrer Wirtsspezifität zur Bestimmung von bakteriellen Erregern. Dieses Verfahren nennt man Lysotypie. Aufgrund der immer häufiger auftretenden multiplen Antibiotikaresistenzen wird auch in Deutschland zurzeit intensiv an der Anwendung von Bakteriophagen als Antibiotika-Ersatz in der Humanmedizin geforscht. Zu erwähnen ist hier Dr. Hansjörg Lehnherr von der Uni Greifswald. Probleme ergeben sich zur Zeit noch durch die geringe Stabilität von Phagen im Körper, da sie in recht kurzer Zeit durch Fresszellen als Fremdkörper beseitigt werden.

Über grosse Erfahrung in der Verwendung von Phagen als Antibiotika verfügt man schon länger in Russland, wo Phagen in erheblich Maße, aus Kostengründen, anstelle von Antibiotika eingesetzt werden. Zentrum der Phagenforschung in Russland ist das heute noch bestehende, bereit im Jahr 1934 in Georgien gegründete Eliava-Institut für Phagenforschung.

Der aus Georgien stammende, frühere Chefarzt einer Klinik, Dr. Nodar Danelia, lebt seit einiger Zeit in Deutschland und fördert hier die Phagentherapie. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Ärzten und Forschungseinrichtungen.

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