Beiträge für Januar, 2006

23. Januar 2006

Was ist Cyriax-Therapie?

Dem Physiotherapeuten, wie auch dem Arzt dient die systematische Untersuchung des Bewegungsapparates nach Prof. J. Cyriax mit Anamnese, Inspektion, Funktionsprüfung und Palpation zur Erstellung einer exakten, klinischen Diagnose. Dieses hat sich in den letzten Jahren in vielen Fällen als unabdingbare Ergänzung zu den hochtechnisierten Untersuchungsverfahren wie z.B. der NMR (Kernspintomographie) behauptet. Erst das Herausfinden der beschwerdeauslösenden Struktur ermöglichteine pathologieorientierte und somit sinnvolle Therapieplanung.
„Cyriax“ stellt keine Therapieform im eigentlichen Sinne dar. Der Therapeut nutzt vielmehr die verschiedenen bewährten Techniken der physikalischen Therapie. Er befasst sich mit der „nicht operativen orthopädischen Medizin“.
Als Beispiele seien hier Manuelle Therapie und Querfriktionen, wie sie in der Cyriaxausbildung gelehrt werden, genannt. Darüberhinaus wird der Patient unter Berücksichtigung der Erkrankung im Hinblick auf seine individuellen Ziele in Beruf, Alltag und Sport beraten.

Weitere Infos finden Sie hier …

gesundheit
• Veröffentlicht in Allgemein
23. Januar 2006

Kardiologen warnen: “Passivraucher werden tödlich belästigt”

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie und Deutsche Herzstiftung fordern Rauchverbot in Zügen und öffentlichen Räumen

Mit Neid blicken deutsche Kardiologen derzeit auf die Schweiz. Dort sind ab sofort alle Züge rauchfrei. Vorbei die Zeiten, wo die Nichtraucher-Abteile belegt sind und nur im stickigen Raucherbereich Leere herrscht. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und die Deutsche Herzstiftung begrüßen diese folgerichtige Entscheidung. Schließlich ist inzwischen wissenschaftlich bewiesen, dass die Verschmutzung der Atemluft für die Nichtraucher nicht nur als Belästigung, sondern als Gesundheitsgefährdung mit Todesfolgen einzustufen ist.

“Bei der Schweizer Bundesbahn wird jetzt Prävention praktiziert und nicht nur davon geredet. Die Politiker sind sich ihrer Verantwortung bewusst geworden”, lobt Prof. Dr. Helmut Gohlke aus Bad Krozingen, Leiter der Projektgruppe “Prävention” der DGK und Vorstandsmitglied der Herzstiftung. “Wir hoffen, dass sich auch bei der Deutschen Bahn - wenn schon gesundheitliche Argumente nicht überzeugen - die Erkenntnis durchsetzt, dass sich die Subvention unterbesetzter Raucherabteile nicht rechnet.”

DGK und Deutsche Herzstiftung fordern außer einem Schutz vor Passivrauchen durch striktes Rauchverbot in allen Zügen ein flächendeckendes Rauchverbot in Schulen, Krankenhäusern und sonstigen öffentlichen Räumen - so wie in Irland -, die Abschaffung von Zigaretten-Automaten und die konsequente Umsetzung des Tabakwerbeverbots.

Tatsache ist, dass rund 3300 Menschen in Deutschland pro Jahr durch passives Mitrauchen sterben - hiervon hatten mehr als 2000 eine durch Passivrauchen mit verursachte koronare Herzerkrankung. Das konnte eine vor wenigen Tagen veröffentlichte Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) nachweisen. “Die Wissenschaft hat ihre Hausaufgaben gemacht. Jetzt muss auch in Deutschland politisch gehandelt werden”, fordert Prof. Gohlke daher im Namen von DGK und der Deutschen Herzstiftung. “Menschen dürfen nicht länger durch Passivrauchen tödlich belästigt werden.”

Weitere Infos finden Sie hier …

gesundheit
• Veröffentlicht in Allgemein
23. Januar 2006

Keep cool! - Wie Kälte bei plötzlichem Herztod hilft

Klinik für Anästhesiologie etabliert frühzeitig Anwendung der “Hypothermie” bei Herzinfarkt-Patienten

Eine milde Kühlung von Patienten nach Herz-Kreislauf-Stillstand hilft, die Überlebensrate und die Lebensqualität zu verbessern - das haben zwei internationale klinische Studien kürzlich gezeigt. Die Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Mainz setzt diese aktuellen Forschungsergebnisse präklinisch - also vom Eintreffen des Notarztes bis zur Ankunft in der Klinik - bereits in die Tat um und will die Hypothermie am Mainzer Universitätsklinikum gemeinsam mit der kardiologischen Klinik möglichst rasch etablieren. Aus diesem Grund hatte die Klinik an einem Wochenende Mitarbeiter, niedergelassene Fachärzte sowie Mitarbeiter von Rettungsdiensten und Pflegekräften zu einem Symposium eingeladen: Mehr als 130 Zuhörer informierten sich dabei über die Anwendung der Hypothermie bei verschiedenen Krankheitsbildern.

Stechende Schmerzen in der Brust, ein Ziehen im linken Arm - das sind nur einige Symptome eines Herzinfarktes. Dabei kann es auch zum plötzlichen Herztod - also zum Herz-Kreislauf-Stillstand - kommen. Herz und Kreislauf stehen still und es wird kein lebensnotwendiger Sauerstoff und keine Energie mehr zu den Zellen transportiert. Besonders das Gehirn ist für diesen Sauerstoffmangel anfällig. Diesen Zustand bezeichnet man als “klinisch tot”. Mit Hilfe von Reanimationsmaßnahmen (Herz-Lungen-Wiederbelebung), also Brustkompressionen, Beatmung und Elektroschock kann eine Vielzahl dieser Patienten wiederbelebt werden. Wie stark die Zellen des Gehirns unter dem Sauerstoffmangel gelitten haben, zeigt sich allerdings erst im weiteren Verlauf. Hier kann die Hypothermie - die rasche Abkühlung des Patienten - auf 32 bis 34 Grad Körpertemperatur für die Dauer von 24 Stunden, Nervenzellen unterstützen, sich besser vom Sauerstoffmangel zu erholen - das haben kürzlich zwei internationale klinische Studien gezeigt.

So kann mithilfe der Hypothermie die Überlebensrate von Patienten mit plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand deutlich gesteigert werden. Zudem kann die Abkühlung neurologische Folgeschäden aufgrund von Sauerstoffmangel im Gehirn mildern. Die Risiken einer Unterkühlung - etwa eine Lungenentzündung - sind absehbar und gut zu behandeln, so dass der Nutzen - mehr Patienten überleben mit guter Lebensqualität - überwiegt. Aufgrund der Ergebnisse dieser Studien wird die Hypothermie seit dem letzten Jahr in den internationalen Behandlungsleitlinien als Standard empfohlen. In Deutschland wird sie bislang allerdings eher selten umgesetzt - nicht so in den Mainzer Universitätskliniken für Anästhesiologie und Kardiologie.

In der Klinik für Anästhesiologie etwa wird die Hypothermie bei Patienten nach plötzlichem Herztod bereits regelmäßig angewandt. “Damit die Kühlung möglichst rasch einsetzt und die positiven Effekte frühzeitig zur Geltung kommen, beginnen wir schon im Notarztwagen oder im Hubschrauber vor dem Erreichen der Klinik damit”, erläutert Dr. Benno Wolcke, leitender Notfallmediziner der Klinik für Anästhesiologie. “Eine rasche Abkühlung erreichen wir zunächst etwa mit kalter Infusionslösung oder ‘Cool Packs’ auf den Leisten und den Achselhöhlen.”

“Die Mainzer Notfallmedizin blickt auf eine lange erfolgreiche Tradition in der Versorgung der Bürger zurück. Hierzu gehören nicht nur die international kürzesten Zeiten bis zum Eintreffen eines Arztes am Notfallort, sondern auch, dass wir sehr schnell auf aktuelle und viel versprechende Entwicklungen der klinischen Forschung reagieren”, erklärt Prof. Christian Werner, Direktor der Klinik für Anästhesiologie. “Die Hypothermie ist ein absolut aussichtsreiches Thema. Um diese Behandlung möglichst rasch als Routineanwendung zu etablieren und um den Nutzen und die Risiken zu charakterisieren, haben wir ein erstes Hypothermie-Symposium veranstaltet.”

Das Symposium beschäftigte sich nicht nur mit der Hypothermie nach Herz-Kreislauf-Stillstand, sondern auch mit deren Anwendung bei anderen Krankheitsbildern: So wird auch beim Schädel-Hirn-Trauma oder beim Schlaganfall versucht die Schädigung der Zellen durch Kühlung zu verringern. Die hierfür nötigen Forschungsreihen sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Man darf aber gespannt sein, ob die Hypothermie auch für Patienten mit diesen Krankheitsbildern ähnlich positive Effekte hat wie für Herzinfarkt-Patienten.

Weitere Infos finden Sie hier …

gesundheit
• Veröffentlicht in Allgemein
23. Januar 2006

Warum “drüber schlafen” wirklich funktionieren könnte Nachts ordnet das Gehirn Tageseindrücke erst richtig ein

Der Rat, eine Nacht über eine wichtige Entscheidung zu schlafen, hat in der nächtlichen Funktionsweise unseres Gehirns womöglich eine sehr gute Begründung, berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Professor Jan Born, Neuroendokrinologe an der Universität Lübeck, glaubt, dass das Gehirn nachts auf eine besondere “Betriebsart” umschaltet, bei der Bewusstsein nur stören würde. Einmal im Schlafbetrieb, spulen Nervenzellen den Tagesablauf erneut ab. In einem “aktiven Prozess”, sagt Born, “verändert sich dabei die Information und wird neu geordnet”. Sie wird mit älteren Erfahrungen abgeglichen und sinnvoll verknüpft. Am Morgen stünde demnach - gut überschlafen - eine solidere Entscheidungsgrundlage zur Verfügung.

Weitere Infos finden Sie hier …

gesundheit
• Veröffentlicht in Allgemein
23. Januar 2006

Schleichende Gefahr: Antibiotika-resistente Erreger Kolloidales Silber als Alternative zu risikoreichem Antibiotika

“Tödliches Bakterium breitet sich in den USA aus” - solche und ähnlich alarmierende Schlagzeilen sorgten in den vergangenen Wochen in den Medien für Furore. Medizinische Studien besagen: Das Bakterium namens Clostridium difficile, das seit längerem in Krankenhäusern sein Unwesen treibt, ist mutiert und stellt eine potenziell tödliche Gefahr für Jung und Alt dar. Seine gefährlichste Eigenschaft: Es ist resistent gegen Antibiotika. Das Gesundheitsportal Nature Power www.naturepower.ch informiert über wirksame Alternativen und neue Behandlungsmöglichkeiten. Generell werden gegen Antibiotika resistente Bakterien vor allem in Krankenhäusern zu einer immer größeren Bedrohung und allmählich zu einem globalen Gesundheitsproblem. Als Hoffnungsträger und Arzneimittel der Zukunft gilt das kolloidale Silber - ein Mittel, das bis zu 650 verschiedene Krankheitsorganismen abtötet.

Gegen Antibiotika resistente Bakterienstämme als Gesundheitsproblem der Zukunft

Rund 20 bis 40 Prozent der Krankenhauspatienten tragen das Darmbakterium Clostridium difficile in sich, so das “Deutsche Ärzteblatt”. Schwerer Durchfall und Darmkrämpfe zählen zu den Symptomen einer Infektion. In den meisten Fällen ist Clostridium difficile ungefährlich - bei einer Antibiotika-Behandlung allerdings kann es zu einer raschen Vermehrung des Bakteriums kommen.

Im “New England Journal of Medicine” publizierte Studien sprechen sogar eine noch deutlichere Sprache: So soll das Bakterium in Kanada im vergangenen Jahr bereits Todesopfer gefordert haben: 117 von 1703 Patienten mit Clostridium difficile seien an den Folgen der Ansteckung gestorben. Antibiotikaresistente Krankenhauskeime werden zunehmend zu einem globalen Gesundheitsproblem mit großen sozialen und ökonomischen Auswirkungen.

Bakterienkiller kolloidales Silber macht Krankheitserregern den Garaus

In der Naturheilkunde mach derzeit ein Präparat von sich reden, das bereits vor Jahrzehnten im Kampf gegen krankheitserregende Organismen eingesetzt wurde: Das kolloidale Silber. Dieses brachte insbesondere bei antibakteriellen Behandlungen große Fortschritte und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als erprobtes keimtötendes Mittel anerkannt. Doch die gewinnversprechenden Geschäfte der Pharmaindustrie mit modernen Antibiotika setzten dem Ganzen ein jähes Ende.

Heute erlebt das kolloidale Silber ein wahres Comeback. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Das nebenwirkungsfreie kolloidale Silber. wirkt gegen 650 unterschiedliche Krankheitserreger wie Parasiten, Bakterien, Viren und Pilze - während es ein Antibiotikum nur mit einem halben Dutzend krankmachender Organismen aufnehmen kann. Das Silber vermischt sich mit dem Blut, spürt die Krankheitserreger auf und macht sie innerhalb sechs Minuten kampfunfähig. Da das kolloidale Silber. kostengünstig und nicht verschreibungspflichtig ist und zudem die körpereigenen Abwehrkräfte stärkt, wird es bereits als Wunder der modernen Medizin und Arzneimittel der Zukunft gehandelt.

• Wir empfehlen Kolloidales Silber von Viabiona. Weitere Informationen finden Sie unter:

www.baeder-fuehrer.com/gesundheitsprodukte/600288.html

Weitere Infos finden Sie hier …

gesundheit
• Veröffentlicht in Allgemein
23. Januar 2006

Feinstaub ist Gift für die Gefässe

Schon relativ wenig Feinstaub in der Luft kann die Arterien verstopfen

Feinstaub in der Atemluft kann auch in geringen Konzentrationen Herzerkrankungen verursachen. Das entdeckten amerikanische Wissenschaftler in einer Langzeitstudie an 28 Mäusen, die mehrere Monate lang regelmäßig verschmutzte Luft einatmen mussten. Dabei lag die durchschnittliche Menge an so genannten PM2,5-Staubpartikeln, deren Größe weniger als 2,5 Tausendstel Millimeter beträgt, unterhalb der in den USA geltenden Grenzwerte. Dennoch bildeten sich in den Blutgefäßen der Tiere deutlich mehr Ablagerungen als bei Mäusen, die staubfreie Luft einatmen konnten. Solche arteriosklerotischen Verengungen der Gefäße tragen wesentlich zur Entstehung von Herzerkrankungen bei. Bislang war unklar, wie genau solche Krankheiten durch verschmutzte Atemluft ausgelöst werden können.

Die gesundheitsschädigende Wirkung von Staubpartikeln in der Luft hängt neben ihrer Zusammensetzung auch von ihrer Größe ab, wobei PM2,5 aufgrund der geringen Teilchengröße als besonders gefährlich gelten. In der EU gelten für Teilchen dieser Größe bislang noch keine Grenzwerte, wohl aber in den USA. Die durchschnittliche Jahresmenge darf dort 15 Tausendstel Gramm pro Kubikmeter Luft nicht überschreiten.

Diesen Grenzwert hielten die Forscher bei ihrer Studie an Mäusen ein: An fünf Tagen die Woche atmeten die Tiere mehrere Stunden lang Luft ein, deren Staubkonzentration typisch für New York, aber noch gesetzlich erlaubt ist. Nach sechs Monaten waren die Arterien der Tiere zu 19 Prozent mit Ablagerungen gefüllt. Bei einer Kontrollgruppe, die nur staubfreie Luft eingeatmet hatte, lag der Wert dagegen bei 13 Prozent. Deutlicher war der Effekt bei Tieren, die anstelle von normalem Futter während der gesamten Studiendauer sehr fettreiche Nahrung bekommen hatten: Deren Arterien waren zu über 41 Prozent verstopft, wenn die Tiere wiederholt Schmutzpartikel eingeatmet hatten, und zu etwa 26 Prozent unter staubfreien Bedingungen.

Die verschmutzte Luft verringerte aber nicht nur den Durchmesser der Blutgefäße, sondern machte zusätzlich deren Wände weniger elastisch, wie Messungen ergaben. Dadurch steigt das Risiko für Bluthochdruck – einem weiteren Faktor, der bei Herzerkrankungen eine Rolle spielt. Auch in diesem Fall war der beobachtete Effekt besonders bei jenen Tieren ausgeprägt, deren Futter viel Fett enthielt.

Dass offensichtlich auch wiederholte kurze Aufenthalte in mit Feinstaub belasteter Luft das Risiko für Herzerkrankungen steigern können – auch wenn im Durchschnitt die zulässigen Höchstwerte eingehalten werden –, sollte nach Ansicht der Forscher bei der Festlegung solcher Grenzwerte berücksichtigt werden. In weiteren Studien müsse nun erforscht werden, welche Bestandteile des Feinstaubs genau für die Gesundheitsgefährdung verantwortlich sind und wie der zugrundeliegende Wirkungsmechanismus im Detail aussieht. Diese Ergebnisse könnten dann die Basis für entsprechende Studien an Menschen liefern, hoffen die Forscher.

Weitere Infos finden Sie hier …

gesundheit
• Veröffentlicht in Allgemein