16. September 2008

PSA-Wert wird durch Schmerzmitteln beeinflusst

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senken -Wert

und beeinflussen für – Forscher suchen nach therapeutischem Nutzen

Häufig benutzte verringern den -Wert im , der zur Bestimmung des Risikos für benutzt wird. Das haben US-Forscher herausgefunden. So liegt dieser Wert bei Männern, die regelmäßig oder einnehmen, um zehn Prozent niedriger als bei Männern, die keine solchen nehmen. Ob die Medikamente das Prostatakrebsrisiko tatsächlich senken oder ob sie nur das reale verschleiern, sei im Moment noch unklar, schreiben die um Eric Singer von der Universität in Rochester.

Die Forscher um Eric Singer werteten die Daten von über 1.300 Männern aus, die über vierzig Jahre alt waren und in den Jahren 2001 und 2002 an einer großen amerikanischen Gesundheitsstudie teilgenommen hatten. Sie analysierten dabei den Zusammenhang zwischen dem Gebrauch gängiger wie , und Paracetamol und der Höhe des prostataspezifischen Antigens (). ist der gebräuchlichste , mit dem Ärzte das für bestimmen. Viele Männer über 60 Jahren lassen diesen Wert regelmäßig kontrollieren.

Diejenigen Männer, die regelmäßig eingenommen hatten, hatten zwar einen um zehn Prozent niedrigeren -Spiegel. “Allerdings lässt sich aus den Daten nicht schließen, dass sie auch ein geringeres für haben”, sagt Singer. “Denn in der wurde nicht untersucht, wieviele Männer tatsächlich bekommen haben.”

Zwar gibt es Hinweise darauf, dass seltener auftritt, wenn solche eingenommen werden. Allerdings kann ein niedrigerer -Spiegel verschiedene Ursachen haben, erläutert Singer. Zum Beispiel könnte er anzeigen, dass die Entzündungsprozesse im Körper hemmen, die nichts mit zu tun haben. Es könnte jedoch auch sein, dass die Medikamente den -Spiegel senken, obwohl das gleich bleibt. Dann würden sie das reale , an zu erkranken, verschleiern. “Um herauszufinden, wie die Ergebnisse tatsächlich zu interpretieren sind, sind weitere Forschungsarbeiten nötig”, betont Singer.

Männer sollten deshalb darauf verzichten, vorsorglich einzunehmen, um ihr Prostatakrebsrisiko zu senken, raten die . Ärzte sollten dagegen genau fragen, welche Medikamente ihre Patienten nehmen, auch wenn es sich dabei nur um handelt.

Eric Singer (Universität in Rochester) et al.: , Online-Ausgabe, DOI: 10.1002/cncr.23806.

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