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	<title>Gesundheitsfuehrer &#187; Diabetes</title>
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	<description>Nachrichten aus Medizin und Gesundheit</description>
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		<title>Mit Diabetes ins Ausland? Tipps und Diabetes-WÃ¶rterbuch</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 14:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn die Nachbarn die Koffer packen, bleiben viele Diabetiker zuhause. Sie fÃ¼rchten unkalkulierbare Risiken am Urlaubsort. Wie funktioniert das alles? Was muss beachtet werden? Geht das Ã¼berhaupt oder ist es zu gefÃ¤hrlich? WÃ¤hrend Ã„rzte vor 20 Jahren Diabetikern von Flugreisen abgeraten haben, so ist es heute kein Problem mehr, mit seinem Diabetes zu verreisen. Egal [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Wenn die Nachbarn die Koffer packen, bleiben viele Diabetiker zuhause. Sie fÃ¼rchten unkalkulierbare Risiken am Urlaubsort. Wie funktioniert das alles? Was muss beachtet werden? Geht das Ã¼berhaupt oder ist es zu gefÃ¤hrlich?<br />
WÃ¤hrend Ã„rzte vor 20 Jahren Diabetikern von Flugreisen abgeraten haben, so ist es heute kein Problem mehr, mit seinem Diabetes zu verreisen. Egal wohin. Also machen Sie sich nicht verrÃ¼ckt! Achten Sie auf Ihren KÃ¶rper und Ã¼berprÃ¼fen Sie Ihre Werte lieber einmal mehr nach als nÃ¶tig! Den grÃ¶ÃŸten Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel bei einer Reise in die Sonne hat die Temperatur, denn die Insulinwirkung ist temperaturabhÃ¤ngig. Es spielt dabei keine Rolle, ob das Insulin gespritzt wurde (Typ I), oder mittels Tabletten die eigene Insulinproduktion angeregt wurde (Typ II). Hitze kann den Zucker drÃ¼cken. Regulieren Sie die Dosis entsprechend oder essen Sie einen leckeren Happen zwischendurch.</p>
<p style="text-align: justify;">Insbesondere bei Fernreisen gehÃ¶rt eine gewisse Portion Stress einfach dazu. Flug, Zeitverschiebung, fremde Kultur und Vorfreude auf die kommenden Tage kÃ¶nnen im KÃ¶rper automatisch eine Alarmreaktion auslÃ¶sen, die den Blutzuckerspiegel schon einmal ins Wanken geraten lÃ¤sst. Doch auch hier heiÃŸt es Ruhe bewahren und nachmessen.</p>
</p>
<p style="text-align: justify;">HypoglykÃ¤miegefahr besteht auch nach lÃ¤ngeren FlÃ¼gen wÃ¤hrend der ersten Nacht. Hier wÃ¤hnt man sich in Sicherheit, weil der Reisestress nun Ã¼berstanden ist. Eine zusÃ¤tzliche  von dem Schlafengehen mit gegebenenfalls ein paar Extra-Kohlenhydraten sorgt fÃ¼r die komplikationslose Nachtruhe.</p>
<p>Je nach Reiseziel oder Art der Reise Ã¤ndert sich das MaÃŸ an kÃ¶rperlicher AktivitÃ¤t im Vergleich zum Alltag zu Hause. Vielleicht bewegen Sie sich mehr, weil Sie viel wandern oder schwimmen. Oder Sie bewegen sich weniger, weil Sie das ganze Jahr Ã¼ber einer kÃ¶rperlich anstrengenden Arbeit nachgehen und jetzt endlich einmal faul am Strand liegen wollen.<br />
Wie auch immer. Denken Sie daran: Muskelarbeit wirkt wie Insulin!</p>
<p style="text-align: justify;">Achten Sie trotz Urlaubsstimmung auf eine gewisse RegelmÃ¤ÃŸigkeit im Tagesablauf. Durch das Weglassen von Mahlzeiten, das Essen zu ungewohnten Zeiten oder Alkoholkonsum kommen die Blutzuckerwerte gern mal durcheinander.</p>
<p style="text-align: justify;">Egal, wohin die Urlaubsreise geht &#8211; ob in den sonnigen SÃ¼den oder in den Tiefschnee der Alpen -, die Aufbewahrung der Diabetiker-Utensilien, und hierbei speziell des Insulins, gehÃ¶rt in die HÃ¤nde des Diabetikers. Die Insulinpatronen sollten bei einer Temperatur von circa 2Â°C bis 8Â° C gelagert werden. WICHTIG: Nie Medikamente in den Frachtraum des Flugzeugs verschwinden lassen. Dort herrschen Minus-Grade, die Medikamente zerstÃ¶ren und unwirksam machen kÃ¶nnen. Tragen Sie Ihre AusrÃ¼stung immer im HandgepÃ¤ck bei sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Niemand wÃ¼nscht sich, im Urlaub einen fremden Arzt besuchen zu mÃ¼ssen. Aber manchmal lÃ¤sst sich das leider nicht vermeiden (beispielsweise, wenn der Reisedurchfall Sie doch erwischt hat). Damit Sie in so einem Fall die sprachlichen HÃ¼rden problemlos Ã¼berwinden und sich verstÃ¤ndigen kÃ¶nnen, gibt es den &#8220;SprachfÃ¼hrer Diabetes&#8221; von Novartis Pharma in den fÃ¼nf Sprachen Englisch, FranzÃ¶sisch, Spanisch, Italienisch und TÃ¼rkisch. Er enthÃ¤lt auch eine hilfreiche Checkliste fÃ¼r die Reisevorbereitungen. HIer kÃ¶nnen Sie sich den NOvartis-SprachfÃ¼hrer herunterladen:Â  <a rel="attachment wp-att-12720" href="http://blog.baeder-fuehrer.ch/2010/07/27/mit-diabetes-ins-ausland-tipps-und-diabetes-worterbuch/novartis-diabetes-sprachfuehrer/">novartis-diabetes-sprachfuehrer</a></p>
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<p>	Nahrungserg&auml;nzung zu: <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Blutzuckerkontrolle&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Blutzuckerkontrolle" rel="tag" >Blutzuckerkontrolle</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Diabetes&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Diabetes" rel="tag" >Diabetes</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Diabetiker&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Diabetiker" rel="tag" >Diabetiker</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Hypoglyk%C3%A4mie&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="HypoglykÃ¤mie" rel="tag" >HypoglykÃ¤mie</a></p>
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		<title>Einfluss auf Hormonsystem: Krankmachende Stoffe aus der Umwelt</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 16:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschen Gesellschaft fÃ¼r Endokrinologie (DGE)]]></category>
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Zahlreiche Stoffe in der Umwelt kÃ¶nnen das Hormonsystem des Menschen beeinflussen. Dazu gehÃ¶ren kÃ¼nstlich hergestellte Substanzen wie synthetische Ã–strogene, Arzneimittel oder Pestizide, aber auch natÃ¼rlich vorkommende Hormone. Aktuelle Studienergebnisse haben eine wissenschaftliche Diskussion darÃ¼ber ausgelÃ¶st, ob sie an der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes mellitus beteiligt sein kÃ¶nnten. Auf der Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft fÃ¼r [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Zahlreiche Stoffe in der Umwelt kÃ¶nnen das Hormonsystem des Menschen beeinflussen. Dazu gehÃ¶ren kÃ¼nstlich hergestellte Substanzen wie synthetische Ã–strogene, Arzneimittel oder Pestizide, aber auch natÃ¼rlich vorkommende Hormone. Aktuelle Studienergebnisse haben eine wissenschaftliche Diskussion darÃ¼ber ausgelÃ¶st, ob sie an der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes mellitus beteiligt sein kÃ¶nnten. Auf der Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft fÃ¼r Endokrinologie (DGE) am Mittwoch, den 3. MÃ¤rz 2010, informieren Experten Ã¼ber die aktuellen Ergebnisse zu den Wirkungen von sogenannten Endokrinen Disruptoren.</p>
<p style="text-align: justify;">Unter Verdacht stehen nach den neuen Studien auch einige kÃ¼nstliche Substanzen. Dazu gehÃ¶rt ein Vertreter aus der Gruppe der sogenannten XenoÃ¶strogene. Das sind Stoffe, die auf den menschlichen KÃ¶rper wie das menschliche Hormon Ã–strogen wirken. Sie kommen beispielsweise in Kunststoff und Lebensmittelverpackungen vor. Bereits seit lÃ¤ngerem wird die Wirkung dieser und weiterer kÃ¶rperfremder Substanzen untersucht, die unter dem Oberbegriff Endokrine Disruptoren (Eds) definiert werden. Dazu gehÃ¶ren alle kÃ¼nstlich hergestellten und natÃ¼rlich vorkommenden Stoffe, die eine Wirkung auf das menschliche Hormonsystem haben kÃ¶nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Dass sie auch krank machen kÃ¶nnen, haben Wissenschaftler bereits nachgewiesen. Dazu zÃ¤hlen FÃ¤lle von Fehlbildungen oder Tumorerkrankungen von weiblichen und mÃ¤nnlichen Fortpflanzungsorganen.<br />
MaÃŸgeblich fÃ¼r eine Erkrankung sind die Menge der Substanz und der Zeitpunkt, zu dem die Menschen ihr ausgesetzt sind. XenoÃ¶strogene haben unerwÃ¼nschte Wirkungen insbesondere dann, wenn sich der menschliche Organismus noch in der Entwicklung befindet.</p>
<p style="text-align: justify;">â€žWeiterreichende aktuelle wissenschaftliche Studien greifen nun eine neue Diskussion aufâ€œ, meint Professor Dr. med. Gilbert SchÃ¶nfelder vom Institut fÃ¼r Pharmakologie und Toxikologie der UniversitÃ¤t WÃ¼rzburg.<br />
â€žErste Ergebnisse aus zwei umfangreichen epidemiologischen Untersuchungen an Erwachsenen lassen vermuten, dass zum Beispiel Bisphenol A, ein XenoÃ¶strogen, die Wahrscheinlichkeit erhÃ¶ht, an Diabetes oder Herz-Kreislaufproblemen zu erkranken. Der Experte fÃ¼r Eds wird auf dem 53. Symposion der DGE am Freitag, 5. MÃ¤rz 2010, im CCL Leipzig und auf der DGE-Pressekonferez am Mittwoch, 3. MÃ¤rz 2010, im UniversitÃ¤tsklinikum Leipzig, Ã¼ber die neuen Erkenntnisse berichten.</p>
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		<title>Kohlenhydrate schÃ¤digen Insulin-produzierende Zellen durch oxidativen Stress</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 09:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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Eine kohlenhydrathaltige, fettreiche Kost macht nicht nur dick, sondern begÃ¼nstigt auch Diabetes. Wie ein Forscherteam um Hadi Al-Hasani vom Deutschen Institut fÃ¼r ErnÃ¤hrungsforschung (DifE) nun erstmalig zeigt, sind es jedoch die Kohlenhydrate und nicht die Fette, welche die Insulin-produzierenden Zellen der BauchspeicheldrÃ¼se schÃ¤digen. In Verbindung mit einer fettreichen ErnÃ¤hrung erhÃ¶hen Kohlenhydrate den oxidativen Stress in [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Eine kohlenhydrathaltige, fettreiche Kost macht nicht nur dick, sondern begÃ¼nstigt auch Diabetes. Wie ein Forscherteam um Hadi Al-Hasani vom Deutschen Institut fÃ¼r ErnÃ¤hrungsforschung (DifE) nun erstmalig zeigt, sind es jedoch die Kohlenhydrate und nicht die Fette, welche die Insulin-produzierenden Zellen der BauchspeicheldrÃ¼se schÃ¤digen. In Verbindung mit einer fettreichen ErnÃ¤hrung erhÃ¶hen Kohlenhydrate den oxidativen Stress in den Zellen, lassen sie so schneller altern und damit auch frÃ¼her sterben. Die neuen Daten tragen wesentlich dazu bei, die bisher nur wenig verstandenen molekularen ZusammenhÃ¤nge zwischen ErnÃ¤hrung und Diabetesentstehung aufzuklÃ¤ren.</p>
<p style="text-align: justify;">Der zugehÃ¶rige wissenschaftliche Artikel ist in der aktuellen Online- Ausgabe von Diabetologia erschienen (Dreja, T. Et al.; 2009; DOI 10.1007/s00125-009-1576-4).</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Bereits vor zwei Jahren beobachtete eine Forschergruppe um Hans-Georg Joost, wissenschaftlicher Direktor des DifE, dass eine kohlenhydratfreie DiÃ¤t zumindest dicke MÃ¤use vor Diabetes schÃ¼tzt. Al- Hasani und sein Team fÃ¼hrten nun die Studie fort und untersuchten die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen.</p>
<p style="text-align: justify;">ZunÃ¤chst fÃ¼tterten sie Tiere eines zu Ãœbergewicht neigenden Mausstamms mit unterschiedlichen DiÃ¤ten: Die erste Gruppe erhielt ein fettreiches Futter mit Kohlenhydraten. Die zweite Gruppe erhielt ein fettreiches Futter ohne Kohlenhydrate. Dabei durften die Tiere so viel fressen und trinken wie sie wollten. UnabhÃ¤ngig von der DiÃ¤t nahmen die MÃ¤use in beiden Gruppen deutlich zu und waren nach 17 Wochen in gleichem MaÃŸe Ã¼bergewichtig. Hinsichtlich des Gesundheitsstatus unterschieden sich die Tiere jedoch deutlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten MÃ¤use, welche gleichzeitig viel Fett und Kohlenhydrate fraÃŸen, wiesen bereits nach acht Wochen Ã¼bermÃ¤ÃŸig hohe Blutzuckerwerte auf â€“ ein Anzeichen fÃ¼r einen beginnenden Diabetes. In der 17. Woche waren etwa zwei Drittel dieser Tiere an einem Diabetes erkrankt.<br />
Dagegen blieben die kohlenhydratfrei ernÃ¤hrten Nager von hohen Blutzuckerwerten und der Erkrankung verschont.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie Untersuchungen der Insulin-produzierenden Zellen beider Maus- Gruppen zeigen, beeinflussen die aufgenommenen Kohlenhydrate die Aktivierung von 39 erst kÃ¼rzlich entdeckten Genen, die auch beim Menschen mit der Diabetesentstehung in Zusammenhang gebracht werden.<br />
Etwa 80 Prozent dieser Gene wurden stÃ¤rker exprimiert, d.h. VerstÃ¤rkt abgelesen. Dabei handelt es sich besonders um solche, die den oxidativen Stoffwechsel in den Mitochondrien stimulieren.<br />
Mitochondrien sind die â€žEnergiekraftwerkeâ€œ der Zellen.
</p>
<p style="text-align: justify;">â€žDie Stimulation des oxidativen Stoffwechsels fÃ¼hrt zu einer Ã¼bermÃ¤ÃŸigen Bildung von reaktiven Sauerstoffverbindungen, so genannten reactive oxygen species (ROS) und damit zu oxidativem Stressâ€œ, erklÃ¤rt Studienleiter Al-Hasani. â€žDer Stress lÃ¤sst die Zellen schneller altern und damit auch frÃ¼her sterben. Damit zeigen unsere Daten, dass Kohlenhydrate besonders in Zusammenhang mit einer fettreichen ErnÃ¤hrung kritisch zu sehen sind. Sie schÃ¤digen die Insulin- produzierenden Zellen der BauchspeicheldrÃ¼se und begÃ¼nstigen so Diabetes.â€œ</p>
<p style="text-align: justify;">â€žDie Ergebnisse kÃ¶nnen sicher nicht direkt in ErnÃ¤hrungsempfehlungen umgewandelt werden, da eine kohlenhydratfreie, fettreiche ErnÃ¤hrungsweise fÃ¼r Menschen nachteilig und auch nicht praktikabel istâ€œ, sagt Koautor Joost. â€žDennoch sollten wir in unseren ErnÃ¤hrungsempfehlungen ein grÃ¶ÃŸeres Gewicht auf die Effekte der Kohlenhydrate legen. Mit anderen Worten: Personen mit erhÃ¶htem Diabetes-Risiko sollten Vollkornbrot statt WeiÃŸbrot essen, da hierdurch ein schneller und Ã¼bermÃ¤ÃŸiger Anstieg der Blutzuckerwerte vermieden werden kann.â€œ</p>
<p style="text-align: justify;">Hintergrundinformationen:</p>
<p style="text-align: justify;">Typ-2-Diabetes:<br />
Nach Angaben der International Diabetes Federation (IDF) sind knapp 7,5 Millionen Menschen in Deutschland an einem Diabetes erkrankt, wobei etwa 85-95 Prozent der Menschen an einem Typ-2-Diabetes leiden.<br />
Der Typ-2-Diabetes verlÃ¤uft zu Beginn meist ohne Anzeichen und wird hÃ¤ufig erst mit jahrelanger VerzÃ¶gerung erkannt. Er fÃ¼hrt oft zu schwerwiegenden Komplikationen, wie Erblinden, Nierenversagen und Amputation von GliedmaÃŸen. Zudem sterben Menschen mit Diabetes frÃ¼her, vor allem an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kohlenhydrate und glykÃ¤mischer Index (GI):<br />
Kohlenhydrate zÃ¤hlen zu den GrundnÃ¤hrstoffen. Zu ihnen gehÃ¶ren alle Zucker- und StÃ¤rkearten und die meisten Ballaststoffe. Die Aufnahme von Kohlenhydraten erhÃ¶ht vorÃ¼bergehend den Blutzuckerspiegel.<br />
Besonders Traubenzucker oder Lebensmittel wie WeiÃŸbrot lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen. Ein MaÃŸ fÃ¼r die BlutzuckererhÃ¶hung, die durch ein Nahrungsmittel ausgelÃ¶st wird, ist der glykÃ¤mische Index (GI). Die bisherigen Daten lassen annehmen, dass eine DiÃ¤t mit niedrigem GI das Risiko fÃ¼r Diabetes und kardiovaskulÃ¤re Erkrankungen senken kann.<br />
ErnÃ¤hrungsempfehlungen: In den bisherigen allgemeinen ErnÃ¤hrungsempfehlungen ist der GI zwar nicht explizit enthalten, aber z. T. Durch die Empfehlung zu Vollkornprodukten und der Reduktion von Zucker und SÃ¼ÃŸigkeiten indirekt berÃ¼cksichtigt. Eine Intensivierung dieser Empfehlungen wÃ¼rde bedeuten, dass alle Kohlenhydrate kategorisiert werden mÃ¼ssten, und dass dann z.B. Kartoffeln den â€žschlechtenâ€œ Kohlenhydraten zugeordnet wÃ¼rden. Diese Intensivierung und Komplizierung der Empfehlungen kann deshalb allenfalls fÃ¼r Risikopersonen (z.B. Mit hohem Typ-2-Diabetes-Risiko) diskutiert werden. ErnÃ¤hrungsempfehlungen anderer LÃ¤nder und Fachgesellschaften haben deshalb den GI bislang nicht als Kriterium genannt, empfehlen allerdings eine ballaststoffreiche Kost und zielen damit indirekt auf eine Reduktion der glykÃ¤mischen Last.</p>
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		<title>Sonne macht stark und frÃ¶hlich</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 08:18:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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Kritik an umstrittener Sonnenstudio-Einstufung der WHO
Seit einigen Tagen geistert eine Meldung durch die Medien: Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hÃ¤tte quasi in einem Aufwaschen, Sonnenlicht und die Besonnung im Sonnenstudio als extrem krebsgefÃ¤hrlich in die IARC Gruppe 1 der Karzinogene (Krebserreger) eingestuft. In derselben Gruppe befinden sich u.a. Arsen, Radioaktive Strahlen, RÃ¶ntgenstrahlen, Asbest, gesalzener Fisch und Rotwein. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Kritik an umstrittener Sonnenstudio-Einstufung der WHO</p>
<p style="text-align: justify;">Seit einigen Tagen geistert eine Meldung durch die Medien: Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hÃ¤tte quasi in einem Aufwaschen, Sonnenlicht und die Besonnung im Sonnenstudio als extrem krebsgefÃ¤hrlich in die IARC Gruppe 1 der Karzinogene (Krebserreger) eingestuft. In derselben Gruppe befinden sich u.a. Arsen, Radioaktive Strahlen, RÃ¶ntgenstrahlen, Asbest, gesalzener Fisch und Rotwein. Durch fehlerhafte Ãœbersetzungen, mangelhafte Auseinandersetzung mit der Materie und z.T. bewusste Fehlinterpretationen, hat diese Meldung nun eine Eigendynamik entwickelt, die die Ã–ffentlichkeit irrefÃ¼hrt und verunsichert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir leben mit und von der Sonne. Ohne sie wÃ¤ren wir nicht existent. Dass man von zu viel Sonne einen Sonnenbrand bekommen kann, ist nur der Selbstschutz vor der eigenen Unvernunft. Wie bei allen guten Dingen im Leben kommt es auf die Menge an. Ein Glas Rotwein pro Tag hat auf Dauer eine andere Wirkung als ein Doppelliter.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die zitierte IARC Gruppe 1 ist vergleichbar mit einer willkÃ¼rlichen Zusammenfassung von &#8220;&#8230;alle Autos die mehr als 50km/h fahren kÃ¶nnen&#8221;: Da gibt es welche, die fahren 51km/h und sind ganz einfach beherrschbar und andere bringen es auf 300km/h, mit denen man sich locker ins Jenseits katapultieren kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Einstufung der IARC ist in der wissenschaftlichen Debatte mehr als umstritten. Eine Reihe der angesehensten internationalen UV-Experten und Vitamin-D-Forscher, haben scharf gegen diese Einstufung Stellung genommen. Die durch das Sonnen unterstÃ¼tzte Bildung von Vitamin D3 ist fÃ¼r unseren KÃ¶rper lebenswichtig. Sonnenmangel macht krank, lustlos und verkÃ¼rzt das Leben. RegelmÃ¤ÃŸige und vernÃ¼nftige Besonnung im Freien oder im Solarium fÃ¼hren zu einem gleichmÃ¤ÃŸigen gesunden Vitamin-D3-Spiegel im Blut. Er reguliert die Zellteilung und schÃ¼tzt vor vielen Krebsarten. Auch vor Melanomen! Sonnenmangel ist lebensgefÃ¤hrlich!</p>
<p style="text-align: justify;">Fakten A<br />
Die UV-Strahlen der Natursonne sind bereits vor vielen Jahren (1992) in die heute zitierte Gruppe 1 der IARC Liste der potenziell krebserzeugenden Substanzen bzw. Strahlungen aufgenommen worden. Damals war diese Meldung keine Notiz wert. Neu ist nun lediglich, dass die QualitÃ¤t der Solarien heute bereits sonnenÃ¤hnliches Licht ermÃ¶glicht und dass deshalb eine Besonnung im Solarium dem natÃ¼rlichen Sonnenlicht entsprechend eingestuft wurde. Nur deshalb ist die Solariensonne auch &#8211; wie seit langem die natÃ¼rliche Sonne &#8211; in dieser Liste und Einstufung gelandet. Ãœber den Grad der GefÃ¤hrdung ist damit nichts ausgesagt.
</p>
<p style="text-align: justify;">In derselben Gruppe befinden sich u.a. Arsen, Radioaktive Strahlen, gesalzener Fisch, RÃ¶ntgenstrahlen, Asbest, Rotwein und Kampfgase. Durch fehlerhafte Ãœbersetzungen, mangelhafte Auseinandersetzung mit der Materie und z.T. bewusste Fehlinterpretationen, hat diese Meldung nun eine Eigendynamik entwickelt, die die Ã–ffentlichkeit irrefÃ¼hrt und verunsichert.</p>
<p style="text-align: justify;">Kaum jemanden kÃ¤me ernsthaft in den Sinn, einen schÃ¶nen Sommertag mit einem Senfgasangriff zu vergleichen. Das aber ist in einigen Meldungen Ã¼ber die Einstufung der Solarien in die IARC Gruppe 1 geschehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Genau dieses Headlinedenken aber hat einige Journalisten bewogen, die Sommersensation fÃ¼r 2009 loszutreten: Die Wissenschaftler haben in ihrer trockenen Mitteilung eine solche EinschÃ¤tzung nicht einmal angedacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Japaner bekommen Melanome meist auf den &#8211; doch eher sonnenfernen &#8211; FuÃŸsohle. Es gibt aktuell keine wissenschaftlich fundierten Belege dafÃ¼r, dass mÃ¤ÃŸiges Sonnen Melanome verursachen kÃ¶nnte. Diese Meldung wird seit Jahrzehnten immer wieder aus der Mottenkiste geholt.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt aber Studien, die nachweisen, dass regelmÃ¤ÃŸiges vernÃ¼nftiges Sonnen, die Haut vor Melanomen schÃ¼tzen (!) kann. Allerdings wird auch vermutet, dass Ã¼bermÃ¤ÃŸiges Sonnen und viele SonnenbrÃ¤nde im Kindesalter die Bildung von Melanomen fÃ¶rdert.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle anderen bekannten Risikofaktoren fÃ¼r das Melanom sind persÃ¶nliche Erbanlagen.</p>
<p style="text-align: justify;">RegelmÃ¤ÃŸige, vernÃ¼nftige Besonnung im Freien oder im Solarium fÃ¼hrt zu einem gleichmÃ¤ÃŸigen, gesunden Vitamin D3-Spiegel im Blut. Eine ausreichende Vitamin D3-Versorgung reguliert die Zellteilung und schÃ¼tzt vor vielen Krebsarten. Auch beispielsweise vor dem Melanom (!).</p>
<p style="text-align: justify;">Sonne im Freien oder im Solarium schÃ¼tzt vor chronischen Erkrankungen, darunter Osteoporose, Osteomalazie und MuskelschwÃ¤che, Autoimmunerkrankungen wie Diabetes, Multiple Sklerose und TB, Herz- und GefÃ¤ÃŸerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, Nerven- und psychische Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz oder Depressionen. Diese Wirkungen sind in der wissenschaftlichen Diskussion nicht oder kaum noch umstritten.</p>
<p style="text-align: justify;">JÃ¤hrlich wird in etwa 1.000 wissenschaftlichen Studien renommierter internationaler Forschungseinrichtungen, die positive Wirkung der UV-Strahlen von Sonne und kÃ¼nstlicher Besonnung auf den menschlichen Organismus nachgewiesen. Wie erwÃ¤hnt ist es vor allem die Dosierung, die den Unterschied ausmacht: Ein Glas Wasser an einem heiÃŸen Sommertag weckt die Lebensgeister, eine Ãœberschwemmung jedoch hat Ã¼ble Folgen. Nur die warnende Sensationsmeldung vor dem Glas Wasser lautet dann aber: &#8220;Wasser kann tÃ¶dlich sein!&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Fakten B<br />
Das IARC ist eine Gruppe von Wissenschaftlern der WHO.<br />
Das in Rede stehende Dokument ist keine neue Studie, es ist vielmehr die Zusammenfassung eines Papiers aus dem Jahr 2006, die selbst ein ResÃ¼mee von 23 Studien war, die bis auf die frÃ¼hen 1980er Jahre zurÃ¼ckgingen.
</p>
<p style="text-align: justify;">Von den genannten 23 Studien wurden 5 wegen unbrauchbarer Daten ausgeschlossen, weitere 6 kamen zum Ergebnis, dass Besonnungen im Solarium das Risiko eines Hautkrebses faktisch reduzieren (!) und 16 Studien wiesen Ergebnisse innerhalb einer Ã¼berbordenden Fehlergrenze (Schwankungsbreite) aus: Bei der Hochrechnung einer Nationalratswahl wÃ¼rde Jeder einer Prognose skeptisch gegenÃ¼berstehen, die einen Kandidaten mit 1% Vorsprung siegen sieht, aber mit einer Fehlerquote von +/- 5% behaftet ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Apropos Statistik: Wenn ein AutohÃ¤ndler heuer ein Auto verkauft und im nÃ¤chsten Jahr zwei, hat er eine 100%-ige Steigerung seines Umsatzes erreicht. Mit dieser Wahrheit kann man schon ordentlich reÃ¼ssieren! Statistik ist ja geduldig!</p>
<p style="text-align: justify;">So agieren aber leider auch einige Meldungen Ã¼ber Risiken von Melanomerkrankung durch Besonnung im Sonnenstudio.</p>
<p style="text-align: justify;">Da sagt beispielsweise ein Bericht, dass Sonnenliegen das Melanomrisiko um 75% erhÃ¶hen: Bei der ÃœberprÃ¼fung der Studie stellt man jedoch fest, dass die Autoren in ihrer &#8220;Studie&#8221; weder die IntensitÃ¤t der Sonnenexposition der Probanden in der Natursonne, noch deren Hauttypen berÃ¼cksichtigt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann wird es eben haarig. Denn selbst wenn eine Studie nicht mit verfÃ¤lschender Absicht erstellt und berechnet wurde, sieht die Risikoberechnung doch etwas anders aus: Wenn beispielsweise das Risiko eines Ereignisses bei 0,013% liegt und dank der fehlerhaften Methode auf 0,023% steigt, bringt das eben die Sensationszahl einer 75%-igen Steigerung!</p>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 03:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erkranken als Folge eines Diabetes mellitus die Nieren, hat dies einen großen Einfluss auf Lebenszeit und Lebensqualität von Menschen mit Diabetes. Leiden Betroffene an der sogenannten diabetischen Nephropathie, drohen ihnen nicht nur Nierenversagen und Dialyse. Auch das vorzeitige Sterberisiko ist erhöht. Neue Forschungserkenntnisse könnten zukünftig Therapien ermöglichen, die bis ins hohe Alter die Nierenfunktion erhält. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Erkranken als Folge eines Diabetes mellitus die Nieren, hat dies einen großen Einfluss auf Lebenszeit und Lebensqualität von Menschen mit Diabetes. Leiden Betroffene an der sogenannten diabetischen Nephropathie, drohen ihnen nicht nur Nierenversagen und Dialyse. Auch das vorzeitige Sterberisiko ist erhöht. Neue Forschungserkenntnisse könnten zukünftig Therapien ermöglichen, die bis ins hohe Alter die Nierenfunktion erhält. Schon heute gibt es Wege, die Niere zu schützen. Darauf weisen diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer aktuellen Veröffentlichung hin.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis zu 50 Prozent der Menschen mit Diabetes leiden nach längerer Diabetesdauer unter einer mehr oder weniger ausgeprägten diabetischen Nephropathie. Erstes Anzeichen der Nierenerkrankung ist das Auftreten von Eiweiß im Urin. Denn es gelingt der Niere nicht mehr, dieses im Blut zurück zu halten, da ihre Filter, die Glomeruli, durchlässig werden. Die Poren in den Filtern werden von spezialisierten Fußzellen gebildet. Ihre Schädigung ist vermutlich der Beginn der Nephropathie.<br />
Professor Dr. Med. Gunter Wolf von der Universität Jena informiert in einem aktuell veröffentlichten Übersichtsartikel über neue Erkenntnisse aus der Forschung, die zukünftig die diabetische Nephropathie verhindern oder sogar heilen könnten.
</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Professor Wolfs Artikel in der Fachzeitschrift „Der Diabetologe“ bestätigt jedoch auch, dass an Diabetes Erkrankte schon heute ihre Nieren bis ins hohe Alter schützen können: Neuere Untersuchungen an großen Patientengruppen zeigen, dass langfristig gute Blutzuckerwerte zumindest das Fortschreiten der Nephropathie verlangsamen. Ebenso wichtig ist, den häufig mit auftretenden hohen Blutdruck zu behandeln. Standard ist hier eine Therapie mit Medikamenten aus der Gruppe der ACE-Hemmer und Angiotensin-Blocker. Sie greifen direkt in die Regulierung des Blutdrucks ein, an der die Nieren maßgeblich beteiligt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die nierenschützende Wirkung der Medikamente zu verbessern, werden heute höhere Dosierungen als noch vor einigen Jahren eingesetzt. Der Versuch, die Wirkung durch die Kombination beider Substanzklassen weiter zu verbessern, ist jedoch in einer aktuellen Studie gescheitert. Ein weiterer, neuer Wirkstoff gegen den hohen Blutdruck ist das Aliskiren. Wird es mit einem Angiotensin-Blocker kombiniert, sinkt die Eiweißausscheidung über die Niere. Weitere Untersuchungen sollen zeigen, ob es langfristig hilft, die Nieren von Menschen mit Diabetes gesund zu halten.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Diabetes-Therapie ist die gesunde und funktionsfähige Niere ein wichtiges Therapieziel. Nach Angaben der Deutschen Diabetes- Gesellschaft und diabetesDE bilden Menschen mit Diabetes die größte Gruppe der Patienten, die jedes Jahr neu mit einem Nierenersatzverfahren behandelt werden müssen. Zurzeit erhalten etwa 20 000 der an Diabetes Erkrankten eine Dialyse.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle:<br />
G. Wolf<br />
Diabetes und Niere – Update 2009<br />
Der Diabetologe 2009; 5: 190-199<br />
DOI 10.1007/s11428-008-0367-8</p>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 06:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bewegung ist gesund. Und wer seinem Körper daneben noch mehr Gutes tun will, versorgt ihn zusätzlich mit Vitaminpräparaten. Das stärkt die Abwehrkräfte und erhöht die Lebenserwartung, so die weit verbreitete Meinung. Fehlanzeige, wie Wissenschaftler der Friedrich- Schiller-Universität Jena jetzt gemeinsam mit Kollegen der Universität Leipzig, dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam und der Harvard [...]]]></description>
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<p>Bewegung ist gesund. Und wer seinem Körper daneben noch mehr Gutes tun will, versorgt ihn zusätzlich mit Vitaminpräparaten. Das stärkt die Abwehrkräfte und erhöht die Lebenserwartung, so die weit verbreitete Meinung. Fehlanzeige, wie Wissenschaftler der Friedrich- Schiller-Universität Jena jetzt gemeinsam mit Kollegen der Universität Leipzig, dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam und der Harvard Medical School in Boston herausgefunden haben. „Die gesundheitsfördernde Wirkung von körperlicher Bewegung wird durch die Einnahme von sogenannten Antioxidantien in Form von Vitamin C und E sogar unterdrückt“, fasst Prof. Dr. Michael Ristow vom Jenaer Institut für Ernährungswissenschaften das Ergebnis zusammen.</p>
<p>Antioxidantien fungieren als Radikalfänger. Das bedeutet, dass sie schädigende Sauerstoffradikale, wie sie bei der Zellatmung in den Mitochondrien und somit bei Ausdauersport jeder Art entstehen, unschädlich machen können. „Es ist jedoch so, dass die durch Sport kurzfristig vermehrt gebildeten freien Radikale jedoch selbst die körpereigene Abwehr gegen reaktive Sauerstoffspezies erst in Gang setzen“, erläutert Prof. Ristow das von ihm entwickelte Prinzip der Mitohormesis. „Freie Radikale wirken langfristig wie ein Impfstoff gegen oxidativen Stress. Antioxidatien unterdrücken die körpereigene Produktion von freien Radikalen – und damit diesen Impfeffekt.“</p>
</p>
<p>Die Forscher haben jetzt festgestellt, dass freie Radikale (reactive oxygen species, kurz: ROS) sogar den Blutzuckerstoffwechsel verbessern und damit möglicherweise das Diabetes-Risiko senken können. In der Studie, bei der 39 junge Männer über vier Wochen lang ein Sportprogramm durchliefen und parallel verschiedene Parameter wie Genexpression und Blutinhaltsstoffe gemessen wurden, testeten die Jenaer Wissenschaftler den Einfluss von Antioxidantien auf den Bewegungseffekt. Ihre Ergebnisse sind in der heute erschienenen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)“ veröffentlicht worden.</p>
<p>„Durch körperliche Bewegung werden die Mitochondrien stärker aktiviert und damit die Produktion der ROS angekurbelt“, so Projektleiter Ristow. Parallel dazu haben die Wissenschaftler einen Anstieg der Expression von Genen gemessen, die regulierend auf die Insulinempfindlichkeit wirken – allerdings nur bei denjenigen, die keine Vitaminpräparate eingenommen hatten. „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die durch Bewegung gebildeten ROS einer Insulin- Resistenz entgegenwirken“, konstatiert der Inhaber des Lehrstuhls für Humanernährung der Universität Jena. „Das bedeutet“, so Ristow weiter, „dass zeitweiliger oxidativer Stress durchaus eine wichtige Rolle bei der Verhinderung von Typ-2-Diabetes mellitus spielen kann.“ Ein Effekt, der jedoch durch die Einnahme von Vitamin C und E zunichte gemacht werde. „Wir müssen sogar davon ausgehen, dass Antioxidantien das Diabetes-Risiko eventuell erhöhen, indem sie die Bildung von ROS verhindern“, so der Ernährungswissenschaftler.</p>
<p>Für Menschen, die gesundheitsbewusst leben, besteht allerdings kein Grund zur Sorge. Der gesundheitsfördernde Effekt von frischem Obst und Gemüse bleibe unbestritten und wesentlich sei: Vitamintabletten könnten den Verzehr von Obst und Gemüse keinesfalls ersetzen – denn diese wären offenbar gesund, obwohl sie Antioxidatien enthielten.</p>
<p>Originalpublikation:<br />
Ristow, M., Zarse, K., Oberbach, A., Klöting, N., Birringer, M., Kiehntopf, M., Stumvoll, M., Kahn, C. R., Blüher, M.: Antioxidants Prevent Health-Promoting Effects of Physical Exercise in Humans.<br />
Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS), early edition:<br />
<a href="http://www.pnas.org/papbyrecent.shtml" rel="nofollow" title="http://www.pnas.org/papbyrecent.shtml" >www.pnas.org/papbyrecent.shtml</a><br />
Für Vorabdruck (nur für Presse), bitte <a href="mailto:pnasnews@nas.edu" title="mailto:pnasnews@nas.edu">pnasnews@nas.edu</a> kontaktieren.</p>
<p>Kontakt:<br />
Prof. Dr. Med. Michael Ristow<br />
Institut für Ernährungswissenschaften der Friedrich-Schiller- Universität Jena<br />
Dornburger Str. 29, 07743 Jena<br />
E-Mail: mristow[at)<a href="http://mristow.org" rel="nofollow" title="http://mristow.org" >mristow.org</a><br />
Download von Photomaterial etc: www.humanernaehrung.de<br />
Tel.: 03641 / 949630</p>
<p>	Nahrungserg&auml;nzung zu: <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Antioxidantien&#038;x=0&#038;y=0" title="Antioxidantien" rel="tag">Antioxidantien</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Radikalfänger&#038;x=0&#038;y=0" title="Radikalfänger" rel="tag">Radikalfänger</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Vitamine&#038;x=0&#038;y=0" title="Vitamine" rel="tag">Vitamine</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Genen&#038;x=0&#038;y=0" title="Genen" rel="tag">Genen</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Diabetes&#038;x=0&#038;y=0" title="Diabetes" rel="tag">Diabetes</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Mitochondrien&#038;x=0&#038;y=0" title="Mitochondrien" rel="tag">Mitochondrien</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Gene&#038;x=0&#038;y=0" title="Gene" rel="tag">Gene</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Vitamin C&#038;x=0&#038;y=0" title="Vitamin C" rel="tag">Vitamin C</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Stoffwechsel&#038;x=0&#038;y=0" title="Stoffwechsel" rel="tag">Stoffwechsel</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Vitamin E&#038;x=0&#038;y=0" title="Vitamin E" rel="tag">Vitamin E</a></p>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 04:10:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Übergewicht verursacht bereits im Kindesalter  erste Gefäßschäden, eine Veränderung der Halsschlagader (Carotis) sowie eine Vorstufe von Diabetes. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Herzzentrums und der Kinderklinik der Universität Leipzig, die heute auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) vorgestellt wurde. Die bis zum 18. April 2009 laufende DGK-Jahrestagung in Mannheim [...]]]></description>
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<p>Übergewicht verursacht bereits im Kindesalter  erste Gefäßschäden, eine Veränderung der Halsschlagader (Carotis) sowie eine Vorstufe von Diabetes. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Herzzentrums und der Kinderklinik der Universität Leipzig, die heute auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) vorgestellt wurde. Die bis zum 18. April 2009 laufende DGK-Jahrestagung in Mannheim versammelt mehr als 7000 aktive Teilnehmer aus 25 Ländern.</p>
</p>
<p>Die Leipziger Wissenschaftler hatten bei 80 stark übergewichtigen Kindern mit einem Body-Mass-Index von durchschnittlich 28 und 65 normalgewichtigen Kindern (Durchschnitts-BMI 18) Blutwerte, Gefäßregulierung und die Wanddicke der Carotis erhoben. Eine mögliche Ursache für die deutlich schlechteren Befunde übergewichtiger Kinder in Sachen Insulinresistenz, einer Vorstufe von Diabetes, eingeschränkter Gefäßregulierung und veränderter Carotis-Wanddicke, sehen die Wissenschaftler in der Regenerationsfähigkeit von Stammzellen und deren Vorläuferzellen. Bei Adipösen sind diese Parameter auch schon in jungen Jahren eingeschränkt, warum es zu einer „Frühform der generalisierten Arteriosklerose“ komme.</p>
<p>Viel Sport senkt das kindliche Herz-Risiko</p>
<p>Dass sich aber bei Kindern und Jugendlichen schon früh die  Weichen zu einem herzgesunden Lebensstil stellen lassen, das zeigt eine andere in Mannheim präsentierte Studie aus Leipzig. Im Rahmen des Leipziger Schulprojekts wurden bei 36 Schülern eines Sportgymnasiums und 77 Schülern an regulären Schulen so genannte vaskuläre Marker erhoben – also im Blut gemessene Parameter, die auf die Gefäßgesundheit schließen lassen. Die Schüler des Sportgymnasiums schnitten bei diesen Messwerten signifikant besser ab als ihre weniger körperlich aktiven Altersgenossen in der Regelschule. Fazit der Forschergruppe des Herzzentrums Leipzig: „Die Intensität der körperlichen Aktivität hat bereits im Kindesalter einen Einfluss auf Marker des kardiovaskulären Risikoprofils. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass die Primärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen bereits im Kindesalter auf hohem Niveau begonnen werden sollte.“</p>
<p>Erfolgreiche Vorbeugung von kindlichem Übergewicht</p>
<p>Auch eine groß angelegte Studie aus Ulm, die bei der DGK-Tagung präsentiert wurde, zeigt das Erfolgspotenzial von Programmen zur Übergewichtsprävention in der Schule. Im Rahmen der URMEL-ICE-Studie, an der insgesamt 64 Klassen teilnahmen, wurde der Nutzen spezieller Interventionen auf die Kindergesundheit erprobt: Themenbezogene Unterrichtseinheiten, ein tägliches Bewegungsprogramm und Materialien für die Elternarbeit sollten die Kinder zu einer Reduktion ihrer Fernseh- und Computerzeiten und des Konsums zuckerhaltiger Getränke sowie zu einer Steigerung ihres Bewegungspensums motivieren. Und das mit Erfolg: In Klassen, in denen das Programm umgesetzt wurde, ging die Häufigkeit von Übergewicht unter den Kindern um 2,4 Prozent zurück, in Klassen ohne Intervention bloß um 0,8 Prozent. „URMEL-ICE konnte an einem großen Kollektiv zeigen, dass Prävention von Übergewicht im Rahmen eines Schulsettings möglich und auch erfolgreich ist“, so die Experten. „Es sollten weitere Anstrengungen unternommen werden, effektive Maßnahmen zur Prävention von Übergewicht zu entwickeln, bereits bestehende Ansätze auszuweiten und die Effekte auf lange Sicht zu verfolgen.“</p>
<p>Quellen:<br />
Erbs et al, Generalisierte vaskuläre Schäden und eingeschränkte Regenerationskapazität bei Kindern mit Adiposits, Clin Res Cardiol 98, Suppl 1, April 2009, V228.<br />
Walther et al, Die Intensität hat einen direkten Einfluss auf vaskuläre Faktoren bei Schulkindern, Clin Res Cardiol 98, Suppl 1, April 2009, P726.<br />
Brandstetter et al, Adipositasprävention bei Grundschulkindern: erste Ergebnisse der URMEL-ICE-Studie, Clin Res Cardiol 98, Suppl 1, April 2009, V229.</p>
<p>Kontakt:<br />
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)<br />
Pressestelle<br />
Prof. Dr. Eckart Fleck / Christiane Limberg<br />
Achenbachstr. 43, 40237 Düsseldorf<br />
Tel.: 0211 / 600 692 – 61; E-Mail: <a href="mailto:limberg@dgk.org" title="mailto:limberg@dgk.org">limberg@dgk.org</a> Roland Bettschart, B&amp;K<br />
Pressezentrum am Kongress: 0621-41065003; mobil 0043 676 6356775</p>
<p>	Nahrungserg&auml;nzung zu: <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Kinder&#038;x=0&#038;y=0" title="Kinder" rel="tag">Kinder</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Übergewicht&#038;x=0&#038;y=0" title="Übergewicht" rel="tag">Übergewicht</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Insulinresistenz&#038;x=0&#038;y=0" title="Insulinresistenz" rel="tag">Insulinresistenz</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Diabetes&#038;x=0&#038;y=0" title="Diabetes" rel="tag">Diabetes</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Adiposatis&#038;x=0&#038;y=0" title="Adiposatis" rel="tag">Adiposatis</a></p>
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