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	<description>Nachrichten aus Medizin und Gesundheit</description>
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		<title>Auf dem täglichen Speiseplan: Überdosis Natrium</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Salz galt im Mittelalter als &#8220;weißes Gold&#8221; und wurde mit Edelsteinen aufgewogen. Später war es Konservierungsmittel Nummer eins. Heute bestimmen hauptsächlich Geschmacksgründe den Einsatz. Forschungen lassen sogar vermuten, dass die stimulierende Wirkung das Verlangen des Körpers nach Salz beeinflusst. Um es einfacher auszudrücken: Salz macht süchtig. Und es kann schlechte Stimmungen in Zufriedenheit umwandeln. Das [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Salz galt im Mittelalter als &#8220;weißes Gold&#8221; und wurde mit Edelsteinen aufgewogen. Später war es Konservierungsmittel Nummer eins. Heute bestimmen hauptsächlich Geschmacksgründe den Einsatz. Forschungen lassen sogar vermuten, dass die stimulierende Wirkung das Verlangen des Körpers nach Salz beeinflusst. Um es einfacher auszudrücken: Salz macht süchtig. Und es kann schlechte Stimmungen in Zufriedenheit umwandeln. Das zumindest behaupten Forscher der University of Iowa. &#8220;Salz könne ein Antidepressivum der Natur sein. Das Verlangen nach Salz und Erscheinungen bei dessen Entzug könnte mit denselben Gehirnmustern verknüpft sein wie diejenigen bei Drogensucht und -missbrauch&#8221;, erklärt Studienleiter Kim Johnson im Fachjournal Physiology &amp; Behaviour.</p>
<p style="text-align: justify;">Der menschliche Körper braucht täglich Salz, um bestimmte Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Das enthaltene Natrium steuert den Flüssigkeitshaushalt, ist notwendig für die Funktion von Muskeln und Nerven sowie für den Säure-Basen-Haushalt.</p>
</p>
<p>Ein zu hoher Salzkonsum schadet jedoch dem Körper. Während sich unser Geschmackssinn schnell an Salz gewöhnt und es dann auch einfordert, kommen die Nieren mit dieser ständigen Überdosis nicht so gut zurecht. Es kann zum Blutdruckanstieg kommen, welcher Herzprobleme und Schlaganfall begünstigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass sie mit herzhaft Salzigem über die Stränge geschlagen haben, merken besonders Frauen mit schwächerem Bindegewebe direkt am nächsten Morgen. Es lagert sich Wasser ein und es kommt zu den unschönen Dellen vor allem an Po und Oberschenkeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer seinen Salzkonsum senkt, tut Blutdruck, Hirn, Herz und letztlich auch seiner Figur einen Gefallen. Das natriumreduzierte Salz von Fairvital kann Sie dabei unterstützen. Es enthält nur 50% der üblichen Menge an Natrium und kann genau so verwendet werden wie gewöhnliches Küchensalz. Das Natriumarme Salz von Fairvital enthält keine Glutamate oder andere Geschmacksverstärker wie Aminosäuren.</p>
<p><a href="http://www.fairvital.com/product_info.php?ref=777&amp;products_id=216&amp;ref=952748">Natriumreduziertes Salz gibt es beispielsweise bei Fairvital für nur 2,95 EUR</a></p>
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<p>	Nahrungserg&auml;nzung zu: <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Natrium&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Natrium" rel="tag" >Natrium</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Hirn&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Hirn" rel="tag" >Hirn</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Abnehmen&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Abnehmen" rel="tag" >Abnehmen</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=natriumarm&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="natriumarm" rel="tag" >natriumarm</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Herz&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Herz" rel="tag" >Herz</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Blutdruck&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Blutdruck" rel="tag" >Blutdruck</a></p>
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		<title>Fettlüge und Glucosefalle</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 16:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Du bist, was du isst“ und „Fett macht Fett“ sind zwei Leitsätze, die in der der letzten Zeit verstärkt propagiert werden. Die Ernährungswissenschaft vertritt seit mehr als 30 Jahren die Lehrmeinung, dass für Übergewicht vor allem ein Zuviel an Fett verantwortlich ist. Eine kohlenhydratreiche Ernährung hingegen wirke sättigend und gewichtsregulierend. Ist alles, was Ernährungsexperten in [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.fairvital.com/index.php?cPath=47&amp;ref=952748"><img class="alignright size-full wp-image-12630" style="margin: 5px;" title="Unser Tipp" src="http://blog.baeder-fuehrer.ch/wp-content/uploads/2010/07/unser_tipp.gif" alt="„Fett" width="97" height="97" /></a>„Du bist, was du isst“ und „Fett macht Fett“  sind zwei Leitsätze, die in der der letzten Zeit verstärkt propagiert werden.  Die Ernährungswissenschaft vertritt seit mehr als 30 Jahren die Lehrmeinung, dass für Übergewicht vor allem ein Zuviel an Fett verantwortlich ist. Eine kohlenhydratreiche Ernährung hingegen wirke sättigend und gewichtsregulierend.<br />
Ist alles, was Ernährungsexperten in den letzten Jahren gepredigt haben, eine fette Lüge? Obwohl die Nahrungsmittelindustrie immer mehr Wert auf fettarme Produkte legt, werden die Menschen laufend dicker und kränker. Sind die bisher als sättigend gelobten Kohlenhydrate schuld am Übergewicht? Sind wir vielleicht in die Glucose-Falle getappt?</p>
<p>1953 wurden die Fette zum ersten Mal wissenschaftlich angeklagt. Der amerikanische Physiologe Professor Ancel Keys veröffentlichte einen Aufsatz zum Thema Arteriosklerose. Je höher die Fettaufnahme, desto höher die Infarktrate, stellte er fest, als er die Daten von Menschen mit Herzerkrankungen aus sechs Ländern verglich: USA, Kanada, England, Italien, Australien und Japan.</p>
</p>
<p>Verschwiegen hatte er jedoch, dass für die Auswertung Daten aus insgesamt 22 Ländern zur Verfügung standen. Keys hatte sich genau die sechs Länder herausgepickt, die zu seiner Hypothese passten. Hätte er dagegen alle 22 Länder verglichen, für die damals Daten verfügbar waren, hätte sich die Relation zwischen Fettkonsum und Herzinfarkten verflüchtigt, wie Professor Jacob Yerushalmy von der University of California in Berkeley bereits 1957 nachwies.</p>
<p>Doch die Anti-Fett-Botschaft war bereits weltweit in Fahrt gekommen und die Medien wurden darauf aufmerksam. 1979 veröffentlichte Keys eine Sieben-Länder-Studie, wonach speziell die gesättigten Fette in tierischen Nahrungsmitteln für hohe Cholesterinspiegel und Herzinfarkte verantwortlich seien. Diese Studie stand auf ebenso wackligen Füßen wie sein erster Ländervergleich. Je schlechter die Fette geredet wurden, umso mehr wurden die Kohlenhydrate gelobt. Man solle sich an kohlenhydrathaltigen Produkten sattessen, denn die machen nicht nur gesund, sondern auch schlank.</p>
<p>Richtig ist, dass Fett die meiste <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.fairvital.com/index.php?cPath=54&#038;ref=952748" title="Wie kann ich mehr Energie bekommen?" rel="nofollow">Energie</a></span> liefert, nämlich 9 Kilokalorien pro Gramm. In Kohlenhydraten und Eiweißen steckt weniger als die Hälfte. Kohlenhydrate werden im Körper in Glukose zerlegt. Das Blut wird mit Glukosemolkülen überflutet, die den Fettabbau verhindern. Je mehr Glucose ins Blut gelangt, umso mehr Insulin wird ausgeschüttet. Dieses lässt den Glucosespiegel sinken und es kommt zu Hunger, Gereiztheit, Unkonzentriertheit und sogar zum dauerhaft erhöhten HbA1c-Spiegel, weiteren hohen Insulinausschüttungen sowie Dauerstress im <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.fairvital.com/index.php?cPath=59&#038;ref=952748" title="Informationen zum Immunsystem" rel="nofollow">Immunsystem</a></span>. Durch die Zuckerüberflutung werden Entzündungsmediatoren erhöht und zeigen Dauerstress in der Zelle an. Die Folge: Mikronährstoffmangel, weil der Körper dauernd mit oxidativem Stress zu kämpfen hat. Das hat eine verminderte Nährstoffaufnahme der Zellen zur Folge. Glucose schwimmt im Überfluss im Blut, jedoch die Zellen hungern.</p>
<p>Jede Nahrungsaufnahme löst einen hormonellen Reiz aus. Wenn das unausgewogene Nahrungsangebot das Hormonsystem ins Ungleichgewicht bringt, entstehen ernährungsphysiologische Probleme bis hin zum Metabolischen Syndrom. Bewegt sich der Kohlenhydratverzehr dagegen auf einem ausgewogenen Niveau, werden nicht nur metabolische Erkrankungen reduziert, sondern auch Krebszellen und Entzündungsmarker.</p>
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		<title>Fettlüge und Glucosefalle</title>
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		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Du bist, was du isst“ und „Fett macht Fett“ sind zwei Leitsätze, die in der der letzten Zeit verstärkt propagiert werden. Die Ernährungswissenschaft vertritt seit mehr als 30 Jahren die Lehrmeinung, dass für Übergewicht vor allem ein Zuviel an Fett verantwortlich ist. Eine kohlenhydratreiche Ernährung hingegen wirke sättigend und gewichtsregulierend. Ist alles, was Ernährungsexperten in [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.fairvital.com/index.php?cPath=47&amp;ref=952748"><img class="alignright size-full wp-image-12630" style="margin: 5px;" title="Unser Tipp" src="http://blog.baeder-fuehrer.ch/wp-content/uploads/2010/07/unser_tipp.gif" alt="„Fett" width="97" height="97" /></a>„Du bist, was du isst“ und „Fett macht Fett“  sind zwei Leitsätze, die in der der letzten Zeit verstärkt propagiert werden.  Die Ernährungswissenschaft vertritt seit mehr als 30 Jahren die Lehrmeinung, dass für Übergewicht vor allem ein Zuviel an Fett verantwortlich ist. Eine kohlenhydratreiche Ernährung hingegen wirke sättigend und gewichtsregulierend.<br />
Ist alles, was Ernährungsexperten in den letzten Jahren gepredigt haben, eine fette Lüge? Obwohl die Nahrungsmittelindustrie immer mehr Wert auf fettarme Produkte legt, werden die Menschen laufend dicker und kränker. Sind die bisher als sättigend gelobten Kohlenhydrate schuld am Übergewicht? Sind wir vielleicht in die Glucose-Falle getappt?</p>
<p>1953 wurden die Fette zum ersten Mal wissenschaftlich angeklagt. Der amerikanische Physiologe Professor Ancel Keys veröffentlichte einen Aufsatz zum Thema Arteriosklerose. Je höher die Fettaufnahme, desto höher die Infarktrate, stellte er fest, als er die Daten von Menschen mit Herzerkrankungen aus sechs Ländern verglich: USA, Kanada, England, Italien, Australien und Japan.</p>
</p>
<p>Verschwiegen hatte er jedoch, dass für die Auswertung Daten aus insgesamt 22 Ländern zur Verfügung standen. Keys hatte sich genau die sechs Länder herausgepickt, die zu seiner Hypothese passten. Hätte er dagegen alle 22 Länder verglichen, für die damals Daten verfügbar waren, hätte sich die Relation zwischen Fettkonsum und Herzinfarkten verflüchtigt, wie Professor Jacob Yerushalmy von der University of California in Berkeley bereits 1957 nachwies.</p>
<p>Doch die Anti-Fett-Botschaft war bereits weltweit in Fahrt gekommen und die Medien wurden darauf aufmerksam. 1979 veröffentlichte Keys eine Sieben-Länder-Studie, wonach speziell die gesättigten Fette in tierischen Nahrungsmitteln für hohe Cholesterinspiegel und Herzinfarkte verantwortlich seien. Diese Studie stand auf ebenso wackligen Füßen wie sein erster Ländervergleich. Je schlechter die Fette geredet wurden, umso mehr wurden die Kohlenhydrate gelobt. Man solle sich an kohlenhydrathaltigen Produkten sattessen, denn die machen nicht nur gesund, sondern auch schlank.</p>
<p>Richtig ist, dass Fett die meiste Energie liefert, nämlich 9 Kilokalorien pro Gramm. In Kohlenhydraten und Eiweißen steckt weniger als die Hälfte. Kohlenhydrate werden im Körper in Glukose zerlegt. Das Blut wird mit Glukosemolkülen überflutet, die den Fettabbau verhindern. Je mehr Glucose ins Blut gelangt, umso mehr Insulin wird ausgeschüttet. Dieses lässt den Glucosespiegel sinken und es kommt zu Hunger, Gereiztheit, Unkonzentriertheit und sogar zum dauerhaft erhöhten HbA1c-Spiegel, weiteren hohen Insulinausschüttungen sowie Dauerstress im Immunsystem. Durch die Zuckerüberflutung werden Entzündungsmediatoren erhöht und zeigen Dauerstress in der Zelle an. Die Folge: Mikronährstoffmangel, weil der Körper dauernd mit oxidativem Stress zu kämpfen hat. Das hat eine verminderte Nährstoffaufnahme der Zellen zur Folge. Glucose schwimmt im Überfluss im Blut, jedoch die Zellen hungern.</p>
<p>Jede Nahrungsaufnahme löst einen hormonellen Reiz aus. Wenn das unausgewogene Nahrungsangebot das Hormonsystem ins Ungleichgewicht bringt, entstehen ernährungsphysiologische Probleme bis hin zum Metabolischen Syndrom. Bewegt sich der Kohlenhydratverzehr dagegen auf einem ausgewogenen Niveau, werden nicht nur metabolische Erkrankungen reduziert, sondern auch Krebszellen und Entzündungsmarker.</p>
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		<title>Kunden wollen wissen, was sie essen</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 16:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agrarwirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Fraunhofer-Technologiezirkel in Dortmund am 21. und 22. September 2010 Kritische Verbraucher, Lebensmittelkontrolleure und EU-Verordnungen fordern bestmögliche Qualität und Herstellung von Lebensmittel sowie ihre Rückverfolgbarkeit von den Urproduzenten über die Verarbeiter bis zum Verkäufer. Die Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre zeigen, dass hier ein großer Bedarf besteht für alle Beteiligten von der Agrarwirtschaft über Herstellung, Verpackung, Transport, [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Fraunhofer-Technologiezirkel in Dortmund am 21. und 22. September 2010</p>
<p style="text-align: justify;">Kritische Verbraucher, Lebensmittelkontrolleure und EU-Verordnungen fordern bestmögliche Qualität und Herstellung von Lebensmittel sowie ihre Rückverfolgbarkeit von den Urproduzenten über die Verarbeiter bis zum Verkäufer. Die Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre zeigen, dass hier ein großer Bedarf besteht für alle Beteiligten von der Agrarwirtschaft über Herstellung, Verpackung, Transport, Handel bis zum Verbraucher.</p>
<p style="text-align: justify;">Die interdisziplinäre Fraunhofer-Allianz »Food Chain Management« mit insgesamt 10 Instituten berichtet am 21. und 22. September 2010 in Dortmund im Technologiezirkel-Seminar »Food Chain Management – und Kunden wissen, was sie essen« über aktuelle Forschungsergebnisse aus der Lebensmittelbranche. Weitere Informationen unter .</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Methodik des »Food Chain Managements« beinhaltet die Planung und Optimierung aller Prozesse entlang der Lebensmittelkette. Sie betrachtet alle Bereiche von der Agrarwirtschaft, Düngung, Tiernahrung, weiterverarbeitende Produktionsprozesse, Transportwege ebenso wie Vermarktungsstrategien und Informationen an den Kunden als ganzheitlichen Prozess. Nur das exakte Wissen gibt uns Sicherheit bei jedem Happen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen zentralen Bereich im Food Chain Management nimmt die Logistik auch aufgrund der länderübergreifenden Produktionen ein. Zudem erfordert die hohe Vielzahl der Beteiligten vom Bauern bis zum Endverbraucher jeweils unterschiedliche Anforderungen an den Transport und ihre vollständige Rückverfolgbarkeit. Nicht zuletzt deshalb übernimmt das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML unter seinem geschäftsführenden Institutsleiter Prof. Michael ten Hompel die Gastgeberrolle für den Technologiezirkel.</p>
<p style="text-align: justify;">Von großer Bedeutung sind neue Ansätze in der Lebensmittelsicherheit, Mikroelektronik und Logistik, die einfach in die gesamte Lebensmittelkette integriert werden können und möglichst hohe Wertschöpfung bei geringen Kosten aufweisen. Gleichzeitig sollen sie die Qualität des Lebensmittels sichern und so eine hohe Verbraucherakzeptanz erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Verbindung von Lebensmitteltechnologie und Informationsmanagement sowie die Integration von Informationen zur logistischen Steuerung bilden den Fokus der Arbeiten im Rahmen des Themenfeldes Food Chain Management der Fraunhofer-Gesellschaft.</p>
<p style="text-align: justify;">»Wir wollen mit dem Technologiezirkel Methoden präsentieren, mit denen Premiumanbieter auch ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und so Vertrauen beim Konsumenten schaffen können«. Mit diesen Worten kündet Dr. Roman Götter, Geschäftsführer der ausrichtenden Fraunhofer Academy, das zweitägige Seminar an.</p>
<p style="text-align: justify;">In 12 Vorträgen wird Forschung hautnah demonstriert; die Themen reichen vom »Food Chain Management als gesellschaftlicher Herausforderung« über bioelektronische Sensoren und Innovationen in der Lebensmittelverpackungstechnik bis hin zu FreshSCAN – einem Synonym für Rückverfolgbarkeit und Analytik in einer Hand. Ein Laborbesuch im  openID-Center des Fraunhofer-Instituts IML sowie eine Exkursion zur DOEGO-Fruchthandel und Import eG Dortmund runden das Seminar ab, das auch Raum für Diskussionen mit den beteiligten Fachwissenschaftlern bieten soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Als größte Vertragsforschungseinrichtung Europas mit über 17 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bearbeitet die Fraunhofer- Gesellschaft ein Forschungsvolumen von 1,5 Milliarden Euro jährlich.<br />
Dieses Wissen können Unternehmen durch die Veranstaltungen der Fraunhofer Academy für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter und ihre Positionierung am Markt nutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kontakt:<br />
Dipl.-Päd. Martin Fischer, Telefon 089 1205 1599 <a class="autohyperlink" href="mailto:academy@fraunhofer.de" title="mailto:academy@fraunhofer.de">academy@fraunho&#8230;</a><br />
Weitere Informationen unter .<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p style="text-align: justify;">
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		</item>
		<item>
		<title>Die Illusion des Kaffee-Konsums: Koffein wirkt gegen Entzugseffekte – und kann Angst auslösen</title>
		<link>http://www.gesundheits-fuehrer.com/2010/06/04/die-illusion-des-kaffee-konsums-koffein-wirkt-gegen-entzugseffekte-%e2%80%93-und-kann-angst-auslosen/</link>
		<comments>http://www.gesundheits-fuehrer.com/2010/06/04/die-illusion-des-kaffee-konsums-koffein-wirkt-gegen-entzugseffekte-%e2%80%93-und-kann-angst-auslosen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 19:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[kopfschmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaffee, Tee und Energy-Drinks: Weltweit konsumieren Menschen Koffein, um morgens wach zu werden oder abends fit zu bleiben. Wer sich vom Kaffeeautomaten durch den Tag begleiten lässt, gewöhnt sich schnell an die Effekte – und muss schon bei kurzem Entzug mit Müdigkeit, Kopfschmerzen und nachlassender Konzentration rechnen.
Bei Menschen mit einer bestimmten Genvariante kann die Naturdroge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: justify;">Kaffee, Tee und Energy-Drinks: Weltweit konsumieren Menschen Koffein, um morgens wach zu werden oder abends fit zu bleiben. Wer sich vom Kaffeeautomaten durch den Tag begleiten lässt, gewöhnt sich schnell an die Effekte – und muss schon bei kurzem Entzug mit Müdigkeit, Kopfschmerzen und nachlassender Konzentration rechnen.<br />
Bei Menschen mit einer bestimmten Genvariante kann die Naturdroge Koffein sogar Angst auslösen. Eine Forschergruppe aus Bristol, London, Würzburg und Münster hat den Zusammenhang zwischen Koffein, Angst und Aufmerksamkeit, Gewöhnungseffekten und Genetik nun näher untersucht.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ein regelmäßiger Koffeinkonsum scheint vor allem den negativen Effekten des Entzugs entgegenzuwirken“, so Dr. Christa Hohoff von der Universität Münster, eine Hauptautorin der Studie. 379 Personen haben daran teilgenommen. Eine Hälfte davon konsumierte gewöhnlich wenig oder gar kein Koffein, bei der anderen Hälfte lag der Konsum im mittleren bis hohen Bereich – umgerechnet mindestens etwa eine Tasse Kaffee am Tag. 16 Stunden lang verzichteten alle Teilnehmer vollständig auf Koffein. Danach wurde ihnen entweder Koffein oder ein Placebo verabreicht und das gefühlte Maß an Angst, Aufmerksamkeit und Kopfschmerzen bestimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">„Schon vor einigen Jahren konnte mit Beteiligung münsterscher Forscher nachgewiesen werden, dass eine genetische Variante im Adenosin-A2A- Rezeptor Einfluss auf die gefühlte Angst hat“, erläutert Hohoff: „An diesem Rezeptor dockt das Koffein im menschlichen Gehirn hauptsächlich an.“ Für die aktuelle Studie untersuchte die Biologin im Labor für Molekulare Psychiatrie der Uni-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie die unterschiedlichen Rezeptor-Varianten. Bei der Studie bestätigte sich, dass Personen mit einer bestimmten Gen- Ausstattung in ihrer Angst stärker durch Koffein beeinflusst werden.<br />
Vom Konsum hält sie das offenbar nicht ab: Die Probanden mit der speziellen Rezeptorvariante nehmen durchschnittlich sogar mehr Koffein zu sich. Das führt wiederum zu einer Gewöhnung und dadurch zu einer Abnahme des Angstgefühls.</p>
<p style="text-align: justify;">Bekamen die Studienteilnehmer mit höherem Koffeinkonsum nach den 16 Stunden Entzug ein Placebo verabreicht, reagierten sie mit Kopfschmerzen und deutlich verringerter Aufmerksamkeit. Eine Koffeingabe dagegen verhinderte Kopfschmerzen und hob gleichzeitig die Aufmerksamkeit an – aber nur bis zum Basalwert, also auf das Niveau, das die Studienteilnehmer mit geringerem Konsum ohnehin auch in der Placebo-Bedingung hatten. Regelmäßiger Koffeinkonsum wirke wohl in erster Linie den Entzugseffekten entgegen, so Hohoff: Wer Kaffee oder Tee trinkt, wird dadurch zwar durchaus aufmerksamer, aber eben nur relativ zu seinem niedrigeren Ausgangslevel als regelmäßiger Konsument. Dass Koffein die Aufmerksamkeit dauerhaft steigert, ist wohl eine Illusion. Hohoff interessiert sich vor allem für die Frage, inwieweit Genetik die menschliche Psyche beeinflusst – wie bei den hier beobachteten Angst-Effekten. Auf ihren eigenen Morgenkaffee verzichtet sie trotz der Studienergebnisse nicht: „Ich mag den gefühlt belebenden Effekt, man hat die Illusion, aufmerksamer zu werden.“</p>
<p style="text-align: justify;">Die Studie wurde nun in der renommierten Fachzeitschrift „Neuropsychopharmacology“ veröffentlicht. Der Originalartikel unter dem Titel „Association of the Anxiogenic and Alerting Effects of Caffeine with ADORA2A and ADORA1 Polymorphisms and Habitual Level of Caffeine Consumption” ist im Internet verfügbar. Weitere Informationen zu dieser Arbeit sowie aktuelle Forschungsschwerpunkte und eine Reihe weiterführender Publikationen finden sich auf der Internetseite des Labors für Molekulare Psychiatrie.</p>
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		<title>Zwiebeln sind für vieles gut</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 17:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Bau der ägyptischen Pyramiden wurden die Arbeiter mit Zwiebeln und Rettich versorgt, um die Schwerstarbeit leisten zu können. Denn Zwiebeln gelten als Geheimnis der Vitalität und Stärke. Und bis heute hat sich der Ruf der Zwiebel als Lebenselixier erhalten. Und ein erstaunliches Heilmittel ist sie auch.

Allium cepa, die Küchenzwiebel, gehört wie der Spargel zu [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Beim Bau der ägyptischen Pyramiden wurden die Arbeiter mit Zwiebeln und Rettich versorgt, um die Schwerstarbeit leisten zu können. Denn Zwiebeln gelten als Geheimnis der Vitalität und Stärke. Und bis heute hat sich der Ruf der Zwiebel als Lebenselixier erhalten. Und ein erstaunliches Heilmittel ist sie auch.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Allium cepa, die Küchenzwiebel, gehört wie der Spargel zu den Liliengewächsen. Die Gruppe der Lauchgewächse, zu denen auch Knoblauch, Porrée, Schnittlauch oder Bärlauch zählen, enthält ein Lauch- und Senföl mit organisch gebundenem Schwefel, außerdem: schwefelhaltige Aminosäuren. Aus diesen entstehen, bei Zerkleinerung, durch Enzymeinwirkung Bakterien hemmende Stoffe. Darüber hinaus enthalten Zwiebeln Rhodanverbindungen, Phosphor, Fluor, Kalium, Kieselsäure, Glukokinine und die Vitamine B und C.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwiebeln üben eine starke Reizwirkung auf das Verdauungssystem, insbesondere auf Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse, aus. Sie enthalten aber auch selbst den pflanzlichen Wirkstoff Glucokinin, der ähnlich wie das Insulin der Bauchspeicheldrüse den Zuckerstoffwechsel fördert und so den Zuckergehalt im Blut senkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die desinfizierende Kraft der Zwiebel wurde schon im Mittelalter zum Schutz gegen Pest und Cholera genutzt. Aber auch heute noch sind die Zwiebel und ihre würzig schmeckenden Geschwister für medizinische Überraschungen gut:</p>
<p style="text-align: justify;">•	Die schwefelhaltigen Wirkstoffe aus Zwiebel und Knoblauch schützen Zellwände und Cholesterin vor dem Angriff Freier Radikale und wirken so Gefäßverschlüssen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall entgegen.</p>
<p style="text-align: justify;">•	Knoblauch und Zwiebeln haben durch ihre Inhaltsstoffe Allicin und Ajoen eine ähnliche Wirkung wie Acetylsalycilsäure, das heute von vielen Menschen in geringer Dosierung als Vorbeugung gegen Thrombosen und Herzinfarkt eingenommen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">•	Zwiebeln oder Knoblauch helfen auch, radioaktive Strahlung besser zu verkraften. Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl hatten russische Wissenschaftler festgestellt, dass schon relativ geringe Strahlendosen Veränderungen in den Blutgefäßen wie Arteriosklerose und Störungen im Fettstoffwechsel hervorrufen. Sie empfahlen dagegen Zwiebel und Knoblauch, da deren Inhaltsstoffe die Fließfähigkeit des Blutes erhöhen und die Cholesterinwerte senken.</p>
<p style="text-align: justify;">•	Die schwefelhaltigen Zwiebelwirkstoffe beeinflussen in der Leber direkt die Cholesterinbildung. Sie hemmen dabei die Bildung des „schlechten“ LDL und fördern das „gute“ HDL.</p>
<p style="text-align: justify;">•	Wissenschaftler vom East Birmingham Krankenhaus in England berichten, dass Zinkmangel ein Mitgrund für das Entstehen der Altersflecken ist. Bei Verzehr zinkreicher Nahrungsmittel, wie beispielsweise Zwiebeln, könnten die Flecken wieder verschwinden.</p>
<p style="text-align: justify;">•	Wirkstoffe der Zwiebel sorgen für unauffällige Narben nach Verletzungen oder Operationen. Ab der neunten Woche nach der Wundversorgung muss regelmäßige Narbenpflege mit einem Gel aus Zwiebelextrakt gemacht werden. Das Gel wird zweimal täglich für zehn bis 20 Minuten in die Narbenregion einmassiert.</p>
<p style="text-align: justify;">So wenden Sie die Zwiebel an:</p>
<p style="text-align: justify;">Zwiebelsirup bei Husten und Erkältung: Mehrere große Zwiebeln in Scheiben schneiden und mit braunem Zucker vermischen. Zwölf Stunden ziehen lassen. Der Saft, der sich bildet, wird mehrmals am Tag esslöffelweise eingenommen. Alternative: Die Zwiebeln werden mit Kandiszucker gedämpft, der entstehende Sirup teelöffelweise stündlich eingenommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwiebelbrei zur äußerlichen Behandlung (bei Entzündungen, Hämorrhoiden, Abszessen): Gehackte Zwiebeln roh mit etwas Wasser zu einem Brei anrühren und auf die betreffenden Körperpartien auftragen.</p>
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		<title>Abnehmen senkt den Blutdruck</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 16:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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Der Blutdruck steigt oft mit Übergewicht, dem kann jedoch durch Abnehmen vorgebeugt oder geheilt werden. Darauf macht die Deutsche Hochdruckliga www.hochdruckli&#8230; am heutigen Welt-Hypertonie-Tag aufmerksam. Allein in Deutschland leben 35 Mio. Menschen mit zu hohem Blutdruck, der unbehandelt oft zu ernsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierenversagen oder Gefäßschäden beiträgt. Aktuelle Studien bringen jedoch auch Feinstaub [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Der Blutdruck steigt oft mit Übergewicht, dem kann jedoch durch Abnehmen vorgebeugt oder geheilt werden. Darauf macht die Deutsche Hochdruckliga <a href="http://www.hochdruckliga.de" title="http://www.hochdruckliga.de" class="autohyperlink" >www.hochdruckli&#8230;</a> am heutigen Welt-Hypertonie-Tag aufmerksam. Allein in Deutschland leben 35 Mio. Menschen mit zu hohem Blutdruck, der unbehandelt oft zu ernsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierenversagen oder Gefäßschäden beiträgt. Aktuelle Studien bringen jedoch auch Feinstaub und andere Umwelteinflüsse als Verursacher in Diskussion.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass Übergewicht den Blutdruck in die Höhe treibt, hat verschiedene Gründe. &#8220;Einerseits werden im Fettgewebe verschiedene Stoffe freigesetzt, die direkt auf die Gefäße wirken. So verengen sich die Blutbahnen etwa durch das Gewebshormon Angiotensin oder versteifen langfristig durch andere Informationsparameter&#8221;, erklärt der Berliner Pharmakologe und Internist Ulrich Kintscher, Vorstandsmitglied der Hochdruckliga. Andererseits gibt es auch zahlreiche indirekte Verbindungen zum Übergewicht. &#8220;Dazu zählen etwa Diabetes oder Nierenschäden durch Entzündungsfaktoren aus dem Fettgewebe.&#8221; Abnehmen wirkt wie Medizin Nicht jeder Übergewichtige hat automatisch zu hohen Blutdruck. Entscheidend ist dafür laut Kintscher vor allem die Fettverteilung. &#8220;Wenngleich der wesentliche Unterschied noch nicht geklärt ist, zeigen bisherige Studien, dass besonders das Fett im Bauchraum zu den genannten Risikofaktoren beiträgt.&#8221; &#8220;Gesünder&#8221; ist Übergewicht dann, wenn das Fett besser verteilt ist. &#8220;Frauen sammeln in ihrer prämenstruellen Phase mehr Fett an den Hüften. Das könnte durchaus ein Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen&#8221;, so der Mediziner. Die gute Nachricht für Abnehmwillige mit Hypertonie: Die Gewichtsabnahme hat positive Auswirkungen auf den Blutdruck und kann diesen sogar normalisieren. &#8220;Abnehmen ist per se der beste präventive als auch therapeutische Ansatz für Bluthochdruck. Dabei kommt es nicht darauf an, ob man durch Diät oder Bewegung Gewicht verliert. Allerdings geht Bluthochdruck in manchen Fällen nicht auf Lebensstil-Risikofaktoren wie Übergewicht, mangelnde Bewegung und Diabetes zurück, sondern auf andere Stoffwechsel- oder Nierenleiden.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Auch Luftverschmutzung ist Risikofaktor</p>
<p style="text-align: justify;">Umwelteinflüsse als mögliche weitere Hypertonie-Verursacher sind laut Kintscher bisher noch wenig erforscht. Genau in diese Lücke stoßen nun jedoch Forscher vom Institut für medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Universität Duisburg-Essen <a href="http://www.imibe.eu" title="http://www.imibe.eu" class="autohyperlink" >www.imibe.eu</a>. Am gerade laufenden Jahrestreffen der amerikanischen Lungenmediziner in New Orleans <a href="http://conference.thoracic.org" title="http://conference.thoracic.org" class="autohyperlink" >conference.thor&#8230;</a> präsentieren sie Ergebnisse, denen zufolge auch hohe Feinstaub-Belastung eine Gefahr für den Blutdruck darstellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Essener Wissenschaftler erstellten dazu ein Modell der langfristigen Feinstaub-Belastung in der Region Mühlheim-Essen-Bochum auf Basis von Messdaten. Dieses verglichen sie mit Gesundheitsdaten von 5.000 Bewohnern der Region und trennten andere mögliche Risikofaktoren für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Rauchen, Diabetes, Übergewicht, sozialer Status, körperliche Aktivität, Ernährung sowie Straßenlärm. &#8220;Wer in Regionen mit höherer Feinstaubbelastung lebt, ist eher Hypertonie-gefährdet&#8221;, berichtet Studienleiterin Barbara Hoffmann.</p>
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		<title>Heilkraft aus der Ananas – Enzyme gegen Schmerz und Schwellung</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 17:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entzndungen]]></category>
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Beim Zahnreißen  verhindern  sie  die  eine  dicke Backe, beim Sport bekämpfen sie den Muskelkater und bei Virusinfektionen stärken sie die Immunabwehr. Gelenkspezialisten, wie der Wiesbadener Professor Klaus Miehlke, sehen in Enzymen eine hochwirksame, sanfte Alternative zu klassischen Rheumamitteln. Wissenschaftler an rund einem Dutzend deutschen Hochschulen und Forschungsinstituten suchen nach neuen Einsatzmöglichkeiten von Enzymen gegen unterschiedlichste [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Beim Zahnreißen  verhindern  sie  die  eine  dicke Backe, beim Sport bekämpfen sie den Muskelkater und bei Virusinfektionen stärken sie die Immunabwehr. Gelenkspezialisten, wie der Wiesbadener Professor Klaus Miehlke, sehen in Enzymen eine hochwirksame, sanfte Alternative zu klassischen Rheumamitteln. Wissenschaftler an rund einem Dutzend deutschen Hochschulen und Forschungsinstituten suchen nach neuen Einsatzmöglichkeiten von Enzymen gegen unterschiedlichste Krankheiten, und auch in Drogeriemärkten haben Enzyme Einzug gehalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Eiweißstoffe werden in allen Körperzellen produziert, um chemische Reaktionen zu ermöglichen oder zu beschleunigen. Sie helfen bei der Verdauung, sorgen in den Zellen für Energie oder ermöglichen die Informationsübertragung zwischen den Nerven. Ärzte setzen diese natürlichen Reaktionsbeschleuniger aber zunehmend gezielt gegen Krankheiten ein.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Doch nicht alle Enzym-Präparate sind nützlich: Unnötig ist es nach Ansicht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, die in Supermärkten und  Drogerien angebotenen medizinisch nicht wirksamen Enzympräparate zu schlucken. Vor allem als Nahrungsergänzungsmittel sind Enzyme nach Ansicht vieler Mediziner über flüssig. Auch als Schlankmacher bringen sie allenfalls den Herstellern Vorteile.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Behandlung der schätzungsweise jährlich rund einer Million Sportverletzungen in der Bundesrepublik könnte die Enzymtherapie künftig jedoch eine immer wichtigere Rolle spielen. Doppelblindstudien der Technischen Universität München mit Eishockey-  Bundesligaspielern haben gezeigt, dass Enzyme typische Sportverletzungen wie Prellungen und Stauchungen in der Hälfte der üblichen Zeit abheilen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschlands Apotheken hat sich der Absatz von Enzymkombinationspräparaten seit 1991 mehr als verdoppelt. In der Hitliste der apothekenpflichtigen Arzneien stehen Enzympräparate hinter Schmerzmitteln nach einem Bericht des Instituts für medizinische Statistik bereits an dritter Stelle. Experten schätzen, dass derzeit jährlich 1,5 Millionen Bundesbürger regelmäßig Enzyme schlucken.</p>
<p style="text-align: justify;">Enzyme, wie das aus der Ananas gewonnene Bromelain oder die aus den Verdauungsorganen von Schweinen und Rindern stammenden Enzyme Chymotrypsin und Pankreatin, wirken entzündungshemmend. Sie beschleunigen den Abbau der bei Entzündungen entstehenden Plasmaproteine und Fibrinablagerungen sowie deren Abtransport über das Blut und das Lymphsystem. Enzyme können Entzündungen nicht<br />
verhindern, sondern nur ihren Ablauf beschleunigen. Das erklärt ihre Breitbandwirkung bei vielen Erkrankungen,schränkt aber auch gleichzeitig ihre Einsatzmöglichkeiten ein: Enzyme wirken nach dem bisherigen Stand der Forschung nur gegen Erkrankungen, die mit Entzündungen oder Gewebeverletzungen verbunden sind.</p>
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		<title>Demenz bringt den Geschmack durcheinander Projekt</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 07:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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Menschen, die an bestimmten Formen der Demenz leiden, entwickeln häufig Vorlieben für bestimmtes Essen, die ihr näheres Umfeld befremden. So werden manche plötzlich extrem wählerisch oder süchtig nach Süßem. Demenz kann bewirken, dass die Bedeutung von Geschmack verloren geht, erklärt ein Forscherteam in der Fachzeitschrift &#8220;Cortex&#8221; dieses Phänomen. Ein deutsch-schweizerisches Projekt greift indes die Geschmacksfrage [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Menschen, die an bestimmten Formen der Demenz leiden, entwickeln häufig Vorlieben für bestimmtes Essen, die ihr näheres Umfeld befremden. So werden manche plötzlich extrem wählerisch oder süchtig nach Süßem. Demenz kann bewirken, dass die Bedeutung von Geschmack verloren geht, erklärt ein Forscherteam in der Fachzeitschrift &#8220;Cortex&#8221; dieses Phänomen. Ein deutsch-schweizerisches Projekt greift indes die Geschmacksfrage auf und arbeitet an Speisen, die speziell auf die Bedürfnisse alter Menschen abgestimmt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Essiggurke mit Vanillegeschmack Die Wissenschaftler rund um Katherine Piwnica-Worms von der Washington University und Jason Warren vom University College London untersuchten Patienten, die an semantischer Demenz leiden. Diese Krankheit zeigt sich, indem die Bedeutung von Wörtern und auch von Dingen verloren geht, während gleichzeitig oft eine Vorliebe für unübliche Nahrung und deren Kombinationen entsteht. Die Versuchspersonen erhielten Geleebonbons und sollten deren verschiedene Geschmäcke unterscheiden und bestimmen. Die Unterscheidung gelang den Patienten und sie konnten auch sagen, ob sie die probierten Geschmacksrichtungen als angenehm empfanden oder nicht. Ging es jedoch darum, den Geschmack einzelner Bonbons zu bestimmen, bereitete ihnen das ernsthafte Probleme. Ebenso mussten sie bei der Fragestellung, welche Geschmacksrichtungen gut zusammenpassen &#8211; etwa Vanille und Essiggurke &#8211; resignieren. &#8220;Das ist der erste Nachweis dafür, wie die Bedeutung von Geschmack bei der semantischen Demenz beeinträchtigt ist&#8221;, schreiben die Forscher.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">&#8220;Im Alter gehen bei vielen Menschen Teile des Geschmackssinnes verloren&#8221;, bestätigt die Pflegewissenschaftlerin Ilka Lendner vom Bürgerspital Solothurn <a href="http://www.so-h.ch/buergerspital-solothurn/" title="http://www.so-h.ch/buergerspital-solothurn/" class="autohyperlink" >www.so-h.ch/bue&#8230;</a> im Gespräch mit pressetext. Vielen würde nur mehr Süßes schmecken und selbst langjährige Lieblingsspeisen veränderten sich. &#8220;Alte beklagen sich etwa, dass man ihr Lieblingsessen verändert hätte oder empfinden einen sandigen Geschmack&#8221;, so die Expertin. Besonders häufig sei dies bei Demenzkranken zu beobachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Lendner arbeitet in einem Projekt, das die Geschmackssensibilität alter Menschen fördern will. Gemeinsam mit dem Max-Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz <a href="http://www.mpip-mainz.mpg.de" title="http://www.mpip-mainz.mpg.de" class="autohyperlink" >www.mpip-mainz&#8230;.</a> und dem Koch Rolf Caviezel werden Konzepte zur besseren Verpflegung von Senioren erarbeitet. &#8220;Ziel ist es, die Geschmackssensibilität etwa durch Anreicherung und Geschmackskonzentration der Nahrung anzuregen. Alte Menschen sollen dadurch wieder mehr Lust am Essen entwickeln&#8221;, so Lendner.</p>
<p style="text-align: justify;">Alternativen zum Einheitsbrei</p>
<p style="text-align: justify;">Alte Menschen erhalten in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen oft Püree-Fertigmischungen, die jedoch den Anschein des Einheitsbreis haben. Das Projekt der deutschen und schweizerischen Forscher untersucht andere Formen der Zubereitung, die dennoch Schluckbeschwerden, motorischen Einschränkungen, den Parkinson-Erkrankungen oder der Demenz gerecht werden. Möglich scheint etwa die Entwicklung schluckender Gelees, nichttropfende Flüssigkeiten oder aromatische Schäume, die dennoch Anregungen für das Schmecken, Riechen und Fühlen bieten. Das lebensnotwendige Essen soll somit auch wieder zum Mittel der Kommunikation und Stimulation werden, hoffen die Wissenschaftler.</p>
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		<title>Lichtschranke für Pilzgifte – Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts stoppen Toxinproduktion</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 19:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernhrung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Pilzgift]]></category>
		<category><![CDATA[blaues Licht]]></category>

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Ob Orangen, Trauben oder Erdbeeren – schon nach kurzer Zeit der Lagerung droht der Pilzbefall. Schimmelpilze und ihre Sporen sind allgegenwärtig, ein Schutz davor kaum möglich. Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem die Pilze zwar noch nicht vollständig abgetötet, aber in ihrer Entwicklung wirkungsvoll gehemmt werden: Sichtbares Licht bestimmter Wellenlängen [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Ob Orangen, Trauben oder Erdbeeren – schon nach kurzer Zeit der Lagerung droht der Pilzbefall. Schimmelpilze und ihre Sporen sind allgegenwärtig, ein Schutz davor kaum möglich. Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem die Pilze zwar noch nicht vollständig abgetötet, aber in ihrer Entwicklung wirkungsvoll gehemmt werden: Sichtbares Licht bestimmter Wellenlängen stört den Lebensrhythmus von vielen Schimmelpilzen so nachhaltig, dass kein Pilzgift gebildet wird und im besten Fall sogar das Wachstum unterbleibt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ochratoxine sind die Gifte einer großen Schimmelpilzgruppe, zu der auch diverse Penicillien- und Aspergillus-Arten gehören. Diese Pilze haben, wie die meisten Lebewesen, eine innere Uhr, die Wachstum und Stoffwechsel steuert. „Wenn es uns gelingt, diese Uhr aus dem Takt zu bringen, dann können wir die Toxinbildung stoppen,“ ahnte Prof. Rolf Geisen, Wissenschaftler am Max Rubner-Institut zu Beginn des Forschungsprojektes. Blaues Licht mit einer Wellenlänge von 450 Nanometern hat sich als besonders effektiver Störfaktor erwiesen. Dr. Markus Schmidt-Heydt, Wissenschaftler im Team von Prof. Geisen: „Wir setzen keine schädliche UV-Strahlung ein, allein das blaue Licht reicht aus, um 80 Prozent der Pilzsporen zu zerstören.“ Gelbes und grünes Licht fördert dagegen das Wachstum der Pilze, haben die Wissenschaftler zudem erkannt. Pilze sind also keineswegs „blind“, sie haben Lichtrezeptoren für unterschiedliche Wellenlängen. Doch bedauerlicherweise sind die Pilzarten unterschiedlich empfindlich. So reagieren Fusarien, typische Getreideschimmelpilze, anders auf die Beleuchtung, zum Beispiel mit der erhöhten Bildung von Lichtschutzpigmenten wie Karotin.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Rahmen des EU-Projektes „Novel strategies for world wide reduction of mycotoxins in foods und feed chain“ (MycoRed) wird die Erkenntnis noch intensiver in der praktischen Anwendung geprüft. Hält die Beleuchtungsstrategie auch im Praxistest was sie verspricht, wäre ein großer Schritt im Kampf gegen den Verderb von Lebensmitteln in Deutschland wie international geschafft.</p>
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