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11. Februar 2007

Keuschlammfrucht (Agnus castus)

Keuschlammfrucht (Agnus castus), deutsch auch Mönchspfeffer genannt, wird seit dem Mittelalter mit Erfolg bei Menstruationsstörungen (prämenstruelles Syndrom, Spannungsgefühl in den Brüsten, schmerzhafter Missempfindung im Unterleib und Kreuzschmerzen) eingesetzt. (more…)

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11. Februar 2007

Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa), engl.: Black Cohohs

Um das 50. Lebensjahr herum kommt die Produktion von Geschlechtshormonen in den Eierstöcken der Frau langsam zum Stillstand.
In dieser Zeit des Klimakteriums leiden viele Frauen unter unangenehmen Symptomen: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, unruhiger Schlaf und Verstimmtheit. Diese Symptome sind Ausdruck eines Hormonmangels (z.B. von Östrogenen).
Zubereitungen aus dem Cimicifugawurzelstock weisen eine östrogenartige Wirkung auf. Eine der besten Alternativen zu einer Hormontherapie ist die Behandlung mit einem pflanzlichen Cimicifuga-racemosa-Präparat. (more…)

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11. Februar 2007

Weissdorn (Crataegus laevigata und monogyna Jacq.)

Die Blütendroge ist in einer Reihe pharmazeutischer Präparate enthalten. Weissdorndrogen üben eine spezifische Wirkung auf das Herz und den Blutkreislauf aus; sie erweitern vor allem die Herzkranzgefäße und werden bei Arterienverkalkung, Kurzatmigkeit, Angina pectoris, hohem Blutdruck, nervösen Herzbeschwerden und bei Beschwerden der Wechseljahre vom Arzt verschrieben. Weissdornpräparate sind auch frei erhältlich und gelten als gutes Mittel zur Stärkung des schwächer gewordenen “Altersherzens”. (more…)

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11. Februar 2007

Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium)

Schafgarbendrogen sind in einer Reihe pharmazeutischer Präparate für den inneren und äusseren Gebrauch enthalten. Sie wirken verdauungsfördernd, nervenstärkend und stoffwechselanregend. Man verwendet sie bei Magen-Darmerkrankungen, bei Gallen- und Leberleiden, bei Erkrankungen der Harnorgane, der Atemwege, bei Frauenleiden und bei Hämorrhoiden. Bei Beschwerden der Wechseljahre wird Schafgarbenkraut oft im Teegemisch mit Johanniskraut, Taubnessel-, Eberrauten- und Herzgespannkraut verabreicht. Äußerlich verwendet man Abkochungen als Gurgelwasser bei Mundfäule und zu Umschlägen und Waschungen bei Hautausschlägen.

Achtung: In größeren Mengen ist die Droge bei innerem Gebrauch giftig.

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11. Februar 2007

Echter Kalmus (Acorus calamus L., Wurzelstock = Rhizoma calami)

Der Wurzelstock wird in Form von Pulvern, Tinkturen, Aufgüssen oder- Extrakten als aromatisches Bittermittel bei Verdauungsstörungen und Stoffwechselbeschwerden angewendet, gelegentlich auch bei Gallen- und Leberleiden. Äußerlich wird Kalmus als Gurgelwasser, zu Umschlägen und als Badezusatz gebraucht. Achtung: Frische Kalmuswurzeln verursachen Erbrechen.

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11. Februar 2007

Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernalis L.)

Achtung: Giftpflanze! Adoniskraut enthält ausser anderen Stoffen mehrere sehr giftige, herzwirksame Glykoside.

Blüten und Blätter dient zur Herstellung herzwirksamer Präparate, die nur auf ärztliche Vorschrift abgegeben werden.

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