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	<title>Gesundheitsfuehrer &#187; Rheuma</title>
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	<description>Nachrichten aus Medizin und Gesundheit</description>
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		<title>Knochenkiller Kortison: Ursache der Glukokortikoid-bedingten Osteoporose aufgeklÃ¤rt</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 17:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Osteoporose ist eine hÃ¤ufige Nebenwirkung bei Langzeittherapien mit Kortison. Wissenschaftler vom Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena haben nun die Ursache dieses Knochenschwundes entdeckt: Glukokortikoide hemmen die Knochenneubildung. Neue Hoffnung auf nebenwirkungsarme Kortison-Therapien.
Die Knochen werden dÃ¼nn und brÃ¼chig. Schon bei kleinen StÃ¼rzen droht eine Fraktur. Osteoporose â€“ Knochenschwund â€“ ist eine hÃ¤ufige Nebenwirkung von Langzeittherapien mit Kortison. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Osteoporose ist eine hÃ¤ufige Nebenwirkung bei Langzeittherapien mit Kortison. Wissenschaftler vom Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena haben nun die Ursache dieses Knochenschwundes entdeckt: Glukokortikoide hemmen die Knochenneubildung. Neue Hoffnung auf nebenwirkungsarme Kortison-Therapien.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Knochen werden dÃ¼nn und brÃ¼chig. Schon bei kleinen StÃ¼rzen droht eine Fraktur. Osteoporose â€“ Knochenschwund â€“ ist eine hÃ¤ufige Nebenwirkung von Langzeittherapien mit Kortison. Das Glukokortikoid- Hormon Cortisol, bzw. Seine verabreichte Form Kortison, wirkt entzÃ¼ndungshemmend und wird daher zur medizinischen Behandlung von allergischen Erkrankungen und von starken bzw. Chronischen EntzÃ¼ndungen wie Rheuma eingesetzt. Als kÃ¶rpereigenes Hormon reguliert es eigentlich den Glukose-Stoffwechsel, als stark dosiertes oder Ã¼ber lÃ¤ngere Zeit verabreichtes Medikament kann es aber auch Knochenschwund, MuskelschwÃ¤che und dÃ¼nne Haut verursachen.</p>
<p style="text-align: justify;">&lt;!&#8211;adsense&#8211;&gt;</p>
<p style="text-align: justify;">Wissenschaftler des Leibniz-Instituts fÃ¼r Altersforschung â€“ Fritz- Lipmann-Institut (FLI) in Jena haben nun die molekularen Mechanismen der Kortison-vermittelten Osteoporose aufgedeckt. Die Molekularbiologen aus der Forschergruppe von Dr. Jan Peter Tuckermann konnten zudem nachweisen, dass der durch Langzeit-Therapien mit Kortison hervorgerufene Knochenschwund eine Folge des gestÃ¶rten Knochenaufbaus ist. â€žOsteoporose entsteht dann, wenn das Gleichgewicht zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau gestÃ¶rt istâ€œ, erlÃ¤utert Gruppenleiter Tuckermann. Diese delikate Balance besteht zwischen Osteoblasten, also den knochenaufbau-enden Zellen, und Osteoklasten, die Knochensubstanz abbauen.</p>
<p style="text-align: justify;">â€žBisher glaubte man, dass der Kortison-vermittelte Knochenschwund durch einen verstÃ¤rkten Knochenabbau verursacht wirdâ€œ, erklÃ¤rt Doktorand Alexander Rauch. â€žWir kÃ¶nnen nun aber zeigen, dass bei der kortisonbedingten Osteoporose die Neubildung von Knochenzellen, also der Knochenaufbau gestÃ¶rt istâ€œ, so der Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Tuckermann weiter. Die Forscher vom FLI konnten erstmals nachweisen, dass die Nebenwirkungen bei der Behandlung mit Glukokortikoid-Hormonen Ã¼ber einen zelltyp-spezifischen Mechanismus vermittelt werden.<br />
Ãœberraschenderweise sind nur die knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) fÃ¼r den kortisonbedingten Knochenschwund entscheidend und eben nicht die knochenabbauenden Osteoklasten.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei kam auch ans Licht, dass bei der Entstehung dieser Osteoporose- Art die molekulare Form des Glukokortikoid-Rezeptors eine SchlÃ¼sselrolle spielt. An diesen Rezeptor dockt das Glukokortikoid- Hormon an, wodurch unterschiedliche genetische und molekulare Mechanismen in Gang gesetzt werden kÃ¶nnen. Entscheidend fÃ¼r seine biologische Funktion ist die molekulare Form dieses Rezeptors, in der dieser aktiviert wird. Als DoppelmolekÃ¼l (Dimer) spielt er insbesondere bei der Regulation des Zuckerstoffwechsels eine Rolle.<br />
Als EinzelmolekÃ¼l (Monomer) ist er entscheidend fÃ¼r die entzÃ¼ndungshemmende Wirkung der Glukokortikoid-Hormone.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Jenaer Molekularbiologen konnten nun zeigen, dass auch die Hemmung der Knochenbildung Ã¼ber den Glukokortikoid-Rezeptor als EinzelmolekÃ¼l vermittelt wird. Die kortisonbedingte Osteoporose hÃ¤ngt also von der monomeren Form des Rezeptors ab. â€žBei der Kortisonbehandlung werden EntzÃ¼ndungshemmung und Knochenschwund Ã¼ber denselben molekularen Monomer-Mechanismus vermitteltâ€œ, so Tuckermann. â€žDie schlechte Nachricht ist also, dass hier die positive Therapiewirkung mit der negativen Nebenwirkung sehr eng miteinander verbunden istâ€œ, erklÃ¤rt der Biologe weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">â€žEs gibt aber auch eine gute Nachrichtâ€œ, sagt der FLI-Forscher. â€žWir sind zuversichtlich, dass es bald gelingt, diese â€šunheilige Allianzâ€˜ zwischen Therapieeffekt und Nebenwirkung durch die Entwicklung neuer Glukokortikoide aufzubrechenâ€œ, so Tuckermann. FÃ¼r alle Patienten, die auf die Behandlung mit Kortison bzw. Prednisolon angewiesen sind, bedeutet dies Hoffnung auf neue nebenwirkungsarme Therapien.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Hintergrund: als DoppelmolekÃ¼l wirkt der Glukokortikoid-Rezeptor selbst als Genschalter. Als EinzelmolekÃ¼l (Monomer) hemmt er andere Transkriptionsfaktoren wie AP-1 und NfkB. Durch die Hemmung von NfkB kommt es zum RÃ¼ckgang der EntzÃ¼ndungsreaktion. Die Abschaltung von AP-1 dagegen lÃ¶st den Knochenschwund aus. â€žDurch die Entwicklung selektiv wirksamer Glukokortikoide, die ausschlieÃŸlich den EntzÃ¼ndungsfaktor NfkB hemmen ohne gleichzeitig AP-1 abzuschalten, kÃ¶nnte der Knochen unversehrt bleibenâ€œ, erklÃ¤rt Tuckermann. Denn AP-1 aktiviert die Produktion von Interleukin 11, einem interzellulÃ¤ren Botenstoff, der die Zelldifferenzierung reguliert. Fehlt dieser, kÃ¶nnen die Osteoblasten-VorlÃ¤uferzellen nicht ausreifen, was wiederum die Knochenbildung stÃ¶rt. Osteoporose entsteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch fÃ¼r die Altersforschung sind die Nebenwirkungen von therapeutisch eingesetzten Glukokortikoid-Hormonen von groÃŸem Interesse. Nicht zufÃ¤llig gleichen die Nebenwirkungen der Kortisonbehandlung den Krankheitsbildern bestimmter altersassoziierter Erkrankungen. Hierzu zÃ¤hlen neben der Osteoporose, der Bindegewebs- und MuskelschwÃ¤che auch Diabetes und Depressionen. â€žWelche Rolle dabei das kÃ¶rpereigene Glukokortikoid-Hormon spielt, wollen wir in unseren Folgeprojekten klÃ¤renâ€œ, so Tuckermann.</p>
<p style="text-align: justify;">Informationen zur Methode<br />
Die Mechanismen der Glukokortikoid-bedingten Osteoporose konnten die Wissenschaftler aufde-cken, indem sie MÃ¤use mit unterschiedlicher genetischer Konstitution mit dem Glukokortikoid Prednisolon behandelten und deren Knochen miteinander verglichen. Bei den einen fehlte der Glukokortikoid-Rezeptor ausschlieÃŸlich in den Osteoblasten, bei den anderen in den Osteoklasten. Untersucht wurden zudem MÃ¤use, in denen die DimerisierungsfÃ¤higkeit des Rezeptors ausgeschaltet war.<br />
Dabei stellte sich heraus: Entscheidend fÃ¼r die Verringerung von Knochenbildungsrate und Kno-chendicke ist die Wirkung des Glukokortikoid-Rezeptors in den Osteoblasten â€“ also den knochenaufbauenden Zellen. MÃ¤use, denen der Glukokortikoid-Rezeptor in den Osteoblasten fehlte, zeigten keinen Knochenverlust bei der Behandlung mit Prednisolon. Knochenschwund zeigten auch diejenigen MÃ¤use, bei denen ausschlieÃŸlich die Dimerisierungsfunktion des Rezeptors ausgeschaltet war. Gemessen wurde mit Hilfe von Fluoreszenzmikroskopie und Computertomographie die Knochenbildungsrate, Knochendichte und -struktur.<br />
Beteiligt an dem Forschungsprojekt waren Wissenschaftler der UniversitÃ¤ten in Hamburg, Erlangen und GÃ¶ttingen sowie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.</p>
<p style="text-align: justify;">Kontakt:<br />
Dr. Jan Peter Tuckermann, Leibniz-Institut fÃ¼r Altersforschung â€“ Fritz-Lipmann-Institut (FLI)<br />
Beutenbergstr. 11, D-07745 Jena, Tel. 03641 656134, Fax 03641 656133, <a class="autohyperlink" href="mailto:jan@fli-leibniz.de" title="mailto:jan@fli-leibniz.de">jan@fli-leibniz&#8230;</a><br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
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		<title>Knochenkiller Kortison: Ursache der Glukokortikoid-bedingten Osteoporose aufgeklÃ¤rt</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 17:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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<p style="text-align: justify;">Osteoporose ist eine hÃ¤ufige Nebenwirkung bei Langzeittherapien mit Kortison. Wissenschaftler vom Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena haben nun die Ursache dieses Knochenschwundes entdeckt: Glukokortikoide hemmen die Knochenneubildung. Neue Hoffnung auf nebenwirkungsarme Kortison-Therapien.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Knochen werden dÃ¼nn und brÃ¼chig. Schon bei kleinen StÃ¼rzen droht eine Fraktur. Osteoporose â€“ Knochenschwund â€“ ist eine hÃ¤ufige Nebenwirkung von Langzeittherapien mit Kortison. Das Glukokortikoid- Hormon Cortisol, bzw. Seine verabreichte Form Kortison, wirkt entzÃ¼ndungshemmend und wird daher zur medizinischen Behandlung von allergischen Erkrankungen und von starken bzw. Chronischen EntzÃ¼ndungen wie Rheuma eingesetzt. Als kÃ¶rpereigenes Hormon reguliert es eigentlich den Glukose-Stoffwechsel, als stark dosiertes oder Ã¼ber lÃ¤ngere Zeit verabreichtes Medikament kann es aber auch Knochenschwund, MuskelschwÃ¤che und dÃ¼nne Haut verursachen.</p>
<p style="text-align: justify;">&lt;!&#8211;adsense&#8211;&gt;</p>
<p style="text-align: justify;">Wissenschaftler des Leibniz-Instituts fÃ¼r Altersforschung â€“ Fritz- Lipmann-Institut (FLI) in Jena haben nun die molekularen Mechanismen der Kortison-vermittelten Osteoporose aufgedeckt. Die Molekularbiologen aus der Forschergruppe von Dr. Jan Peter Tuckermann konnten zudem nachweisen, dass der durch Langzeit-Therapien mit Kortison hervorgerufene Knochenschwund eine Folge des gestÃ¶rten Knochenaufbaus ist. â€žOsteoporose entsteht dann, wenn das Gleichgewicht zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau gestÃ¶rt istâ€œ, erlÃ¤utert Gruppenleiter Tuckermann. Diese delikate Balance besteht zwischen Osteoblasten, also den knochenaufbau-enden Zellen, und Osteoklasten, die Knochensubstanz abbauen.</p>
<p style="text-align: justify;">â€žBisher glaubte man, dass der Kortison-vermittelte Knochenschwund durch einen verstÃ¤rkten Knochenabbau verursacht wirdâ€œ, erklÃ¤rt Doktorand Alexander Rauch. â€žWir kÃ¶nnen nun aber zeigen, dass bei der kortisonbedingten Osteoporose die Neubildung von Knochenzellen, also der Knochenaufbau gestÃ¶rt istâ€œ, so der Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Tuckermann weiter. Die Forscher vom FLI konnten erstmals nachweisen, dass die Nebenwirkungen bei der Behandlung mit Glukokortikoid-Hormonen Ã¼ber einen zelltyp-spezifischen Mechanismus vermittelt werden.<br />
Ãœberraschenderweise sind nur die knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) fÃ¼r den kortisonbedingten Knochenschwund entscheidend und eben nicht die knochenabbauenden Osteoklasten.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei kam auch ans Licht, dass bei der Entstehung dieser Osteoporose- Art die molekulare Form des Glukokortikoid-Rezeptors eine SchlÃ¼sselrolle spielt. An diesen Rezeptor dockt das Glukokortikoid- Hormon an, wodurch unterschiedliche genetische und molekulare Mechanismen in Gang gesetzt werden kÃ¶nnen. Entscheidend fÃ¼r seine biologische Funktion ist die molekulare Form dieses Rezeptors, in der dieser aktiviert wird. Als DoppelmolekÃ¼l (Dimer) spielt er insbesondere bei der Regulation des Zuckerstoffwechsels eine Rolle.<br />
Als EinzelmolekÃ¼l (Monomer) ist er entscheidend fÃ¼r die entzÃ¼ndungshemmende Wirkung der Glukokortikoid-Hormone.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Jenaer Molekularbiologen konnten nun zeigen, dass auch die Hemmung der Knochenbildung Ã¼ber den Glukokortikoid-Rezeptor als EinzelmolekÃ¼l vermittelt wird. Die kortisonbedingte Osteoporose hÃ¤ngt also von der monomeren Form des Rezeptors ab. â€žBei der Kortisonbehandlung werden EntzÃ¼ndungshemmung und Knochenschwund Ã¼ber denselben molekularen Monomer-Mechanismus vermitteltâ€œ, so Tuckermann. â€žDie schlechte Nachricht ist also, dass hier die positive Therapiewirkung mit der negativen Nebenwirkung sehr eng miteinander verbunden istâ€œ, erklÃ¤rt der Biologe weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">â€žEs gibt aber auch eine gute Nachrichtâ€œ, sagt der FLI-Forscher. â€žWir sind zuversichtlich, dass es bald gelingt, diese â€šunheilige Allianzâ€˜ zwischen Therapieeffekt und Nebenwirkung durch die Entwicklung neuer Glukokortikoide aufzubrechenâ€œ, so Tuckermann. FÃ¼r alle Patienten, die auf die Behandlung mit Kortison bzw. Prednisolon angewiesen sind, bedeutet dies Hoffnung auf neue nebenwirkungsarme Therapien.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Hintergrund: als DoppelmolekÃ¼l wirkt der Glukokortikoid-Rezeptor selbst als Genschalter. Als EinzelmolekÃ¼l (Monomer) hemmt er andere Transkriptionsfaktoren wie AP-1 und NfkB. Durch die Hemmung von NfkB kommt es zum RÃ¼ckgang der EntzÃ¼ndungsreaktion. Die Abschaltung von AP-1 dagegen lÃ¶st den Knochenschwund aus. â€žDurch die Entwicklung selektiv wirksamer Glukokortikoide, die ausschlieÃŸlich den EntzÃ¼ndungsfaktor NfkB hemmen ohne gleichzeitig AP-1 abzuschalten, kÃ¶nnte der Knochen unversehrt bleibenâ€œ, erklÃ¤rt Tuckermann. Denn AP-1 aktiviert die Produktion von Interleukin 11, einem interzellulÃ¤ren Botenstoff, der die Zelldifferenzierung reguliert. Fehlt dieser, kÃ¶nnen die Osteoblasten-VorlÃ¤uferzellen nicht ausreifen, was wiederum die Knochenbildung stÃ¶rt. Osteoporose entsteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch fÃ¼r die Altersforschung sind die Nebenwirkungen von therapeutisch eingesetzten Glukokortikoid-Hormonen von groÃŸem Interesse. Nicht zufÃ¤llig gleichen die Nebenwirkungen der Kortisonbehandlung den Krankheitsbildern bestimmter altersassoziierter Erkrankungen. Hierzu zÃ¤hlen neben der Osteoporose, der Bindegewebs- und MuskelschwÃ¤che auch Diabetes und Depressionen. â€žWelche Rolle dabei das kÃ¶rpereigene Glukokortikoid-Hormon spielt, wollen wir in unseren Folgeprojekten klÃ¤renâ€œ, so Tuckermann.</p>
<p style="text-align: justify;">Informationen zur Methode<br />
Die Mechanismen der Glukokortikoid-bedingten Osteoporose konnten die Wissenschaftler aufde-cken, indem sie MÃ¤use mit unterschiedlicher genetischer Konstitution mit dem Glukokortikoid Prednisolon behandelten und deren Knochen miteinander verglichen. Bei den einen fehlte der Glukokortikoid-Rezeptor ausschlieÃŸlich in den Osteoblasten, bei den anderen in den Osteoklasten. Untersucht wurden zudem MÃ¤use, in denen die DimerisierungsfÃ¤higkeit des Rezeptors ausgeschaltet war.<br />
Dabei stellte sich heraus: Entscheidend fÃ¼r die Verringerung von Knochenbildungsrate und Kno-chendicke ist die Wirkung des Glukokortikoid-Rezeptors in den Osteoblasten â€“ also den knochenaufbauenden Zellen. MÃ¤use, denen der Glukokortikoid-Rezeptor in den Osteoblasten fehlte, zeigten keinen Knochenverlust bei der Behandlung mit Prednisolon. Knochenschwund zeigten auch diejenigen MÃ¤use, bei denen ausschlieÃŸlich die Dimerisierungsfunktion des Rezeptors ausgeschaltet war. Gemessen wurde mit Hilfe von Fluoreszenzmikroskopie und Computertomographie die Knochenbildungsrate, Knochendichte und -struktur.<br />
Beteiligt an dem Forschungsprojekt waren Wissenschaftler der UniversitÃ¤ten in Hamburg, Erlangen und GÃ¶ttingen sowie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.</p>
<p style="text-align: justify;">Kontakt:<br />
Dr. Jan Peter Tuckermann, Leibniz-Institut fÃ¼r Altersforschung â€“ Fritz-Lipmann-Institut (FLI)<br />
Beutenbergstr. 11, D-07745 Jena, Tel. 03641 656134, Fax 03641 656133, <a class="autohyperlink" href="mailto:jan@fli-leibniz.de" title="mailto:jan@fli-leibniz.de">jan@fli-leibniz&#8230;</a><br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
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		<title>Konditionstraining statt Schonen: Trainingsmethoden fÃ¼r Rheumatiker</title>
		<link>http://www.gesundheits-fuehrer.com/2010/03/31/konditionstraining-statt-schonen-trainingsmethoden-fur-rheumatiker/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 14:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Konditionstraining statt Schonen: Rehamediziner der Martin-Luther- UniversitÃ¤t Halle-Wittenberg sowie zweier Rehakliniken erprobten neue Trainingsmethoden fÃ¼r Rheumatiker. Diese kÃ¶nnten einen Paradigmenwechsel in der Bewegungstherapie fÃ¼r Rheumatiker bedeuten.
Durch ein Konditionstraining kÃ¶nnen Rheumakranke ihre LeistungsfÃ¤higkeit stÃ¤rker verbessern als bei einer Standardrehabilitation. Das zeigen erste Ergebnisse einer kontrollierten Studie mit Â 402 Patienten. In dem Projekt arbeitet das Institut fÃ¼r [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Konditionstraining statt Schonen: Rehamediziner der Martin-Luther- UniversitÃ¤t Halle-Wittenberg sowie zweier Rehakliniken erprobten neue Trainingsmethoden fÃ¼r Rheumatiker. Diese kÃ¶nnten einen Paradigmenwechsel in der Bewegungstherapie fÃ¼r Rheumatiker bedeuten.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch ein Konditionstraining kÃ¶nnen Rheumakranke ihre LeistungsfÃ¤higkeit stÃ¤rker verbessern als bei einer Standardrehabilitation. Das zeigen erste Ergebnisse einer kontrollierten Studie mit Â 402 Patienten. In dem Projekt arbeitet das Institut fÃ¼r Rehabilitationsmedizin an der Medizinischen FakultÃ¤t der Martin-Luther-UniversitÃ¤t Halle-Wittenberg mit zwei Rehabilitationskliniken zusammen. Das Team entwickelte ein Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining â€žKAKoâ€œ, kombiniert mit einem Motivationstraining. Â FÃ¼r diesen umfassenden Ansatz und seine Ã¼berzeugende Darstellung erhielten die Forscher gerade auf dem Rehawissenschaftlichen Kolloquium der Deutschen Rentenversicherung, dem grÃ¶ÃŸten deutschen Rehabilitationskongress, Â einen Preis.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die konventionelle Empfehlung bei Rheuma sind schonende Gymnastik und physikalische Anwendungen. Eine Arbeitsgruppe um Institutsleiter Professor Dr. Wilfried Mau aus Halle verordnete den Rehabilitanden dagegen ein anspruchsvolles Sportprogramm: Dreimal wÃ¶chentlich traten sie zuerst fÃ¼r 30 Minuten auf dem Ergometer in die Pedale. Danach durchliefen sie zusammen ein halbstÃ¼ndiges Zirkeltraining mit Kraft- und KoordinationsÃ¼bungen. Zum Abschluss folgten Spiele wie Federball oder Softball. Fragen der Versorgung chronisch Kranker, wie die Weiterentwicklung der Rehabilitation bei entzÃ¼ndlich-rheumatischen Leiden, gehÃ¶ren zu den Forschungsschwerpunkten des Instituts fÃ¼r Rehabilitationsmedizin an der Medizinischen FakultÃ¤t.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Sportprogramm kam bei den zumeist an chronischer Polyarthritis (Gelenkrheuma) sowie an Spondyloarthritis (WirbelsÃ¤ulenrheuma) leidenden Patienten erstaunlich gut an. Sie hatten auch SpaÃŸ am Training in den festen Gruppen. â€žEtwa 80 Prozent der Teilnehmer fanden die Behandlung â€šgerade richtigâ€˜ und etliche sogar â€šnoch zu wenigâ€˜â€œ, berichtete das Projektteam auf dem 19. Rehawissenschaftlichen Kolloquium in Leipzig. â€žIch habe gar nicht gewusst, was ich doch noch alles kannâ€œ, zitierte Mau eine typische Ã„uÃŸerung von Patienten, zu zwei Dritteln Frauen. Die Altersspanne reichte von 18 bis 60, wobei das Durchschnittsalter bei 48 Jahren lag.</p>
<p style="text-align: justify;">LeistungsfÃ¤higkeit deutlich gestiegen<br />
Die Ergebnisse am Ende des stationÃ¤ren Aufenthalts, dem zweiten von fÃ¼nf Messzeitpunkten, belegten, dass die â€žKAKoâ€œ-Teilnehmer signifikant mehr fÃ¼r ihre kÃ¶rperliche FunktionsfÃ¤higkeit und ihr seelisches Wohlbefinden erreichten als die entsprechende Kontrollgruppe. Gemessen wurde dies unter anderem mit dem SF-36 Health Survey, der acht Dimensionen der subjektiven Gesundheit und zwei Summenscores erfasst.</p>
<p style="text-align: justify;">BewegungsplÃ¤ne fÃ¼r den Alltag<br />
Um die Effekte mÃ¶glichst nachhaltig zu sichern, erhielten die Teilnehmer auÃŸerdem eine handlungsorientierte Motivationsschulung: Dabei planen die Betroffenen konkret, welche AktivitÃ¤ten sie wann und wo zu Hause fortfÃ¼hren wollen. Auch werden im Voraus Strategien gegen mÃ¶gliche HinderungsgrÃ¼nde entworfen. Diese Methoden haben sich anderweitig bereits bewÃ¤hrt, um die willentliche Verhaltenssteuerung (â€œVolitionâ€œ) zu stÃ¼tzen und so das typische Handlungsloch, das oft zwischen gutem Vorsatz und Praxis klafft, zu Ã¼berwinden.</p>
<p style="text-align: justify;">KAKo in Rehaklinik eingefÃ¼hrt<br />
Das Projekt, das im Rahmen des FÃ¶rderschwerpunkts â€žChronische Krankheiten und Patientenorientierungâ€œ von der Deutschen Rentenversicherung und dem Bundesministerium fÃ¼r Bildung Forschung finanziert wird, lÃ¤uft noch bis zum Jahresende weiter, um auch die langfristige Wirkung bis ein Jahr nach Klinikaufenthalt auszuwerten.<br />
Im beteiligten Rehazentrum der Deutschen Rentenversicherung in Bad Eilsen wurde das â€žKAKoâ€œ-Training Â schon in die Routine Ã¼bernommen.<br />
Dabei kann man sich auch auf Erkenntnisse niederlÃ¤ndischer Â Forscher stÃ¼tzen: Diese hatten 2003fÃ¼r eine zweijÃ¤hrige ambulante Trainingszeit festgestellt, dass sich â€žregelmÃ¤ÃŸige intensive Bewegungs- und SportaktivitÃ¤ten positiv auf die kÃ¶rperliche und psychische Verfassung der Patienten auswirken.â€œ Es kam auch nicht zu GelenkschÃ¤den oder vermehrten KrankheitsschÃ¼ben.</p>
<p style="text-align: justify;">Posterpreis fÃ¼r das Forschungsprojekt<br />
Auf dem Rehawissenschaftlichen Kolloquium der Deutschen Rentenversicherung in Leipzig wÃ¼rdigte die Jury â€žden untersuchten Ansatz, die Nachhaltigkeit der Rehabilitation mit einem umfassenden Programm unter BerÃ¼cksichtigung motivationaler Aspekte weiter zu erhÃ¶henâ€œ. Auch die kontrollierte DurchfÃ¼hrung der Studie und die ansprechende Darstellung der Thematik trugen zu dem positiven Votum bei, so Dr. Hans-GÃ¼nter Haaf von der wissenschaftlichen Kongressleitung.</p>
<p style="text-align: justify;">Text: Leonie von Manteuffel, manteuffel(at)pressethema.de</p>
<p style="text-align: justify;">Kontakt zur Projektleitung:<br />
Martin-Luther-UniversitÃ¤t Halle-Wittenberg Medizinische FakultÃ¤t<br />
Institut fÃ¼r Rehabilitationsmedizin<br />
06112 Halle (Saale)<br />
wilfried.mau(at)medizin.uni-halle.de</p>
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		<title>Update Fibromyalgiesyndrom: Nur Herzkreislauftraining lindert alle Symptome</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 18:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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Gegen die Symptome des Fibromyalgiesyndroms (FMS) â€“ chronische Schmerzen, SchlafstÃ¶rungen und kÃ¶rperliche und seelische ErschÃ¶pfbarkeit â€“ hilft Herzkreislauftraining am umfassendsten und am nachhaltigsten. Diese Erkenntnis prÃ¤sentierten Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2009 in Berlin. Sie hatten eine Metaanalyse aller Studien zum Fibromyalgiesyndrom durchgefÃ¼hrt. NichtmedikamentÃ¶se Therapien rufen weniger Nebenwirkungen hervor als Medikamente. Die meisten Therapieverfahren â€“ abgesehen [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Gegen die Symptome des Fibromyalgiesyndroms (FMS) â€“ chronische Schmerzen, SchlafstÃ¶rungen und kÃ¶rperliche und seelische ErschÃ¶pfbarkeit â€“ hilft Herzkreislauftraining am umfassendsten und am nachhaltigsten. Diese Erkenntnis prÃ¤sentierten Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2009 in Berlin. Sie hatten eine Metaanalyse aller Studien zum Fibromyalgiesyndrom durchgefÃ¼hrt. NichtmedikamentÃ¶se Therapien rufen weniger Nebenwirkungen hervor als Medikamente. Die meisten Therapieverfahren â€“ abgesehen vom Herzkreislauftraining â€“ wirken nur gegen bestimmte Symptome wie Schmerzen oder SchlafstÃ¶rungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen die Symptome des Fibromyalgiesyndroms (FMS) â€“ chronische Schmerzen, SchlafstÃ¶rungen und kÃ¶rperliche und seelische ErschÃ¶pfbarkeit â€“ hilft Herzkreislauftraining am umfassendsten und am nachhaltigsten. Diese Erkenntnis prÃ¤sentierten Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2009 in Berlin. Sie hatten eine Metaanalyse aller Studien zum Fibromyalgiesyndrom durchgefÃ¼hrt. NichtmedikamentÃ¶se Therapien rufen weniger Nebenwirkungen hervor als Medikamente. Die meisten Therapieverfahren â€“ abgesehen vom Herzkreislauftraining â€“ wirken nur gegen bestimmte Symptome wie Schmerzen oder SchlafstÃ¶rungen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Sowohl die Ursachen des FMS als auch seine Therapie sind umstritten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zahlreiche medikamentÃ¶se und nicht-medikamentÃ¶se Verfahren werden den Patienten angeboten bzw. Von diesen selbst angefragt. &#8211; Welche sind wirksam? Diese Frage ergrÃ¼ndeten die Forscher anhand einer Studienauswertung (Metaanalyse), um die Leitlinie zur Behandlung des FMS zu aktualisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Medikamente: Hohe Nebenwirkungs- und Abbruchraten</p>
<p style="text-align: justify;">Die verschiedenen Substanzklassen von Antidepressiva sind bei den Kernsymptomen des FMS unterschiedlich wirksam, berichtete Prof. Dr.</p>
<p style="text-align: justify;">Claudia Sommer (Klinik fÃ¼r Neurologie der UniversitÃ¤t WÃ¼rzburg). Das Nervenschmerzmittel Pregabalin reduziert Schmerzen und SchlafstÃ¶rungen, nicht jedoch DepressivitÃ¤t und MÃ¼digkeit. Die Wirksamkeit einer medikamentÃ¶sen Therapie war nur fÃ¼r eine Dauer bis zu 6 Monaten belegbar. Eine medikamentÃ¶se Therapie ist mit relativ hohen Nebenwirkungs- und Abbruchraten verbunden. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind jedoch selten. Die Anwendbarkeit der Studien auf die klinische Praxis ist eingeschrÃ¤nkt, da die Studien in spezialisierten Zentren durchgefÃ¼hrt wurden und Patienten mit schweren kÃ¶rperlichen Erkrankungen und seelischen StÃ¶rungen ausgeschlossen wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">NichtmedikamentÃ¶se Therapien wirken lÃ¤nger</p>
<p style="text-align: justify;">Besser lassen sich die Ergebnisse der Studien zur nichtmedikamentÃ¶sen Therapie auf die klinische Praxis Ã¼bertragen, da auch Patienten mit seelischen StÃ¶rungen in die meisten Studien eingeschlossen wurden. Die Abbruch- und Nebenwirkungsraten waren niedriger als in den Medikamenten-Studien, so PD Dr. Jost Langhorst (Innere Medizin V, Naturheilkunde und integrative Medizin der Kliniken Essen-Mitte) und Dr. Winfried HÃ¤user (Klinik fÃ¼r Innere Medizin 1 des Klinikums SaarbrÃ¼cken). Im Gegensatz zu Medikamenten gibt es Hinweise fÃ¼r einige anhaltende positive Effekte auch nach dem Ende der Therapie.</p>
<p style="text-align: justify;">Akupunktur und Spa-Therapie reduzieren nur die Schmerzen, kognitive Verhaltenstherapie nur die DepressivitÃ¤t, nicht jedoch die anderen Symptome. Nur Herzkreislauftraining hat eine positive Wirkung auf alle Kernsymptome des FMS. Die Aussagen der Studien zu komplementÃ¤ren Verfahren sind durch die mangelnde methodische QualitÃ¤t der meisten Studien eingeschrÃ¤nkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mathematische Berechnung der Wirksamkeit</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Studien zu den verschiedenen Behandlungsmethoden wurden mit denselben Methoden analysiert und ausgewertet, um das hÃ¶chste MaÃŸ von Vergleichbarkeit zu gewÃ¤hrleisten. Die Wirkungen der Verfahren auf die Hauptsymptome des FMS â€“ Schmerz, MÃ¼digkeit. SchlafstÃ¶rungen, depressive Stimmung â€“ wurden berechnet. Weiterhin haben die Forscher die Nebenwirkungsraten bzw. Abbruchraten in den Studien analysiert und Ã¼berprÃ¼ft, ob die Ergebnisse der Studien Ã¼berhaupt auf die Patienten im klinischen Alltag anwendbar sind. Einige Metaanalysen wurden im Laufe des Jahres 2009 in hochrangigen Zeitschriften verÃ¶ffentlicht, einige Metaanalysen wurden beim Deutschen Schmerzkongress erstmals der Ã–ffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakten Fibromyalgiesyndrom</p>
<p style="text-align: justify;">Drei bis fÃ¼nf Prozent der Deutschen leiden unter Fibromyalgiesyndrom, das zu den hÃ¤ufigsten chronischen Schmerzsyndromen in rheumatologischen und schmerztherapeutischen Einrichtungen gehÃ¶rt. Am hÃ¤ufigsten betroffen sind Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Die meisten Patienten leiden zusÃ¤tzlich unter weiteren chronischen kÃ¶rperlichen (z. B. Magen-Darmbeschwerden) und seelischen Beschwerden (z. B. Niedergeschlagenheit). 30 bis 80% haben begleitende seelische StÃ¶rungen wie Depressionen oder AngststÃ¶rungen. Patienten mit FMS verursachen hohe Krankheitskosten durch Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Krankschreibung und FrÃ¼hberentung. Eine Heilung des FMS ist nicht mÃ¶glich.</p>
<p style="text-align: justify;">Leitlinien im Internet</p>
<p style="text-align: justify;">Unter Koordination der Deutschen InterdisziplinÃ¤ren Vereinigung fÃ¼r Schmerztherapie DIVS wurde eine Leitlinie zu Ursachen, Diagnose und Therapie des FMS entwickelt, die im Internet abrufbar ist: http://www .uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004.htm</p>
<p style="text-align: justify;">Die Patientenversion steht unter</p>
<p style="text-align: justify;">duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004p.htm</p>
<p style="text-align: justify;">Zahlreiche medikamentÃ¶se und nicht-medikamentÃ¶se Verfahren werden den Patienten angeboten bzw. Von diesen selbst angefragt. &#8211; Welche sind wirksam? Diese Frage ergrÃ¼ndeten die Forscher anhand einer Studienauswertung (Metaanalyse), um die Leitlinie zur Behandlung des FMS zu aktualisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Medikamente: Hohe Nebenwirkungs- und Abbruchraten</p>
<p style="text-align: justify;">Die verschiedenen Substanzklassen von Antidepressiva sind bei den Kernsymptomen des FMS unterschiedlich wirksam, berichtete Prof. Dr.</p>
<p style="text-align: justify;">Claudia Sommer (Klinik fÃ¼r Neurologie der UniversitÃ¤t WÃ¼rzburg). Das Nervenschmerzmittel Pregabalin reduziert Schmerzen und SchlafstÃ¶rungen, nicht jedoch DepressivitÃ¤t und MÃ¼digkeit. Die Wirksamkeit einer medikamentÃ¶sen Therapie war nur fÃ¼r eine Dauer bis zu 6 Monaten belegbar. Eine medikamentÃ¶se Therapie ist mit relativ hohen Nebenwirkungs- und Abbruchraten verbunden. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind jedoch selten. Die Anwendbarkeit der Studien auf die klinische Praxis ist eingeschrÃ¤nkt, da die Studien in spezialisierten Zentren durchgefÃ¼hrt wurden und Patienten mit schweren kÃ¶rperlichen Erkrankungen und seelischen StÃ¶rungen ausgeschlossen wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">NichtmedikamentÃ¶se Therapien wirken lÃ¤nger</p>
<p style="text-align: justify;">Besser lassen sich die Ergebnisse der Studien zur nichtmedikamentÃ¶sen Therapie auf die klinische Praxis Ã¼bertragen, da auch Patienten mit seelischen StÃ¶rungen in die meisten Studien eingeschlossen wurden. Die Abbruch- und Nebenwirkungsraten waren niedriger als in den Medikamenten-Studien, so PD Dr. Jost Langhorst (Innere Medizin V, Naturheilkunde und integrative Medizin der Kliniken Essen-Mitte) und Dr. Winfried HÃ¤user (Klinik fÃ¼r Innere Medizin 1 des Klinikums SaarbrÃ¼cken). Im Gegensatz zu Medikamenten gibt es Hinweise fÃ¼r einige anhaltende positive Effekte auch nach dem Ende der Therapie.</p>
<p style="text-align: justify;">Akupunktur und Spa-Therapie reduzieren nur die Schmerzen, kognitive Verhaltenstherapie nur die DepressivitÃ¤t, nicht jedoch die anderen Symptome. Nur Herzkreislauftraining hat eine positive Wirkung auf alle Kernsymptome des FMS. Die Aussagen der Studien zu komplementÃ¤ren Verfahren sind durch die mangelnde methodische QualitÃ¤t der meisten Studien eingeschrÃ¤nkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mathematische Berechnung der Wirksamkeit</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Studien zu den verschiedenen Behandlungsmethoden wurden mit denselben Methoden analysiert und ausgewertet, um das hÃ¶chste MaÃŸ von Vergleichbarkeit zu gewÃ¤hrleisten. Die Wirkungen der Verfahren auf die Hauptsymptome des FMS â€“ Schmerz, MÃ¼digkeit. SchlafstÃ¶rungen, depressive Stimmung â€“ wurden berechnet. Weiterhin haben die Forscher die Nebenwirkungsraten bzw. Abbruchraten in den Studien analysiert und Ã¼berprÃ¼ft, ob die Ergebnisse der Studien Ã¼berhaupt auf die Patienten im klinischen Alltag anwendbar sind. Einige Metaanalysen wurden im Laufe des Jahres 2009 in hochrangigen Zeitschriften verÃ¶ffentlicht, einige Metaanalysen wurden beim Deutschen Schmerzkongress erstmals der Ã–ffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakten Fibromyalgiesyndrom</p>
<p style="text-align: justify;">Drei bis fÃ¼nf Prozent der Deutschen leiden unter Fibromyalgiesyndrom, das zu den hÃ¤ufigsten chronischen Schmerzsyndromen in rheumatologischen und schmerztherapeutischen Einrichtungen gehÃ¶rt. Am hÃ¤ufigsten betroffen sind Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Die meisten Patienten leiden zusÃ¤tzlich unter weiteren chronischen kÃ¶rperlichen (z. B. Magen-Darmbeschwerden) und seelischen Beschwerden (z. B. Niedergeschlagenheit). 30 bis 80% haben begleitende seelische StÃ¶rungen wie Depressionen oder AngststÃ¶rungen. Patienten mit FMS verursachen hohe Krankheitskosten durch Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Krankschreibung und FrÃ¼hberentung. Eine Heilung des FMS ist nicht mÃ¶glich.</p>
<p style="text-align: justify;">Leitlinien im Internet<br />
Unter Koordination der Deutschen InterdisziplinÃ¤ren Vereinigung fÃ¼r Schmerztherapie DIVS wurde eine Leitlinie zu Ursachen, Diagnose und Therapie des FMS entwickelt, die im Internet abrufbar ist: http://www .uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004.htm
</p>
<p style="text-align: justify;">Die Patientenversion steht unter</p>
<p style="text-align: justify;">duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004p.htm</p>
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		<link>http://www.gesundheits-fuehrer.com/2009/06/23/ic-direktverbindung-hamburg-bad-fussing/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 07:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der niederbayerische Kurort Bad Füssing kann seinen Kurgästen eine besondere Attraktion bieten: einen eigenen Intercity-Anschluss. Einmal pro Woche, jeweils am Samstag, fährt ein Kurswagen des IC „Rottaler Land“ von Hamburg über Hannover, Würzburg, und Nürnberg nach Pocking, direkt vor die Tore Bad Füssings. Pocking, das direkt an Bad Füssing grenzt, ist mit seinen 12.000 Einwohnern [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Der niederbayerische Kurort Bad Füssing kann seinen Kurgästen eine besondere Attraktion bieten: einen eigenen Intercity-Anschluss. Einmal pro Woche, jeweils am Samstag, fährt ein Kurswagen des IC „Rottaler Land“ von Hamburg über Hannover, Würzburg, und Nürnberg nach Pocking, direkt vor die Tore Bad Füssings. Pocking, das direkt an Bad Füssing grenzt, ist mit seinen 12.000 Einwohnern damit zugleich Deutschlands kleinster IC-Bahnhof. Schon über 12.000 Bad Füssinger Gäste nutzen nach Schätzung der Kurverwaltung den IC-Kurexpress und reisen per Bahn in Deutschlands beliebtesten Kurort.<br />
Der IC „Rottaler Land“ fährt am Samstag um 7.04 Uhr, im Winter um 6.20 Uhr im Bahnhof Hamburg Altona ab, am Nachmittag gegen 16.00 Uhr kommen die Kurgäste – ohne umsteigen – in Pocking an. Von dort bringen sie Tranfer-Busse in das nur wenige Fahrminuten entfernte Bad Füssing. Zur wachsenden Frequentierung des Intercity „Rottaler Land“ trägt nicht zuletzt der supergünstige Reisepreis bei. Die An- und Rückfahrt nach und ab Bad Füssing im IC „Rottaler Land“ kostet – unabhängig von der Entfernung – ab 59 Euro.
</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Mit 2,6 Millionen Übernachtungen jährlich und rund 1,8 Millionen Gästen pro Jahr ist Bad Füssing heute Europas meistbesuchtes Heilbad mit Deutschlands weitläufigsten Thermenlandschaft. Magnet für die Gäste aus aller Welt ist das besondere Schwefel-Heilwasser aus 1000 Metern Tiefe mit seiner legendären Heilwirkung bei Rheuma, Rücken- und Gelenkerkrankungen.</p>
<p>	Nahrungserg&auml;nzung zu: <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Nacht&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Nacht" rel="tag" >Nacht</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=bad%20fssing&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="bad füssing" rel="tag" >bad füssing</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Rheuma&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Rheuma" rel="tag" >Rheuma</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Verbindung&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Verbindung" rel="tag" >Verbindung</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Ionen&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Ionen" rel="tag" >Ionen</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=magnet&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="magnet" rel="tag" >magnet</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Schwefel&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Schwefel" rel="tag" >Schwefel</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=krank&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="krank" rel="tag" >krank</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Heilwasser&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Heilwasser" rel="tag" >Heilwasser</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Gelenkerkrankungen&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Gelenkerkrankungen" rel="tag" >Gelenkerkrankungen</a></p>
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