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	<title>Gesundheitsfuehrer &#187; Studie</title>
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		<title>Update Fibromyalgiesyndrom: Nur Herzkreislauftraining lindert alle Symptome</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 18:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Gegen die Symptome des Fibromyalgiesyndroms (FMS) â€“ chronische Schmerzen, SchlafstÃ¶rungen und kÃ¶rperliche und seelische ErschÃ¶pfbarkeit â€“ hilft Herzkreislauftraining am umfassendsten und am nachhaltigsten. Diese Erkenntnis prÃ¤sentierten Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2009 in Berlin. Sie hatten eine Metaanalyse aller Studien zum Fibromyalgiesyndrom durchgefÃ¼hrt. NichtmedikamentÃ¶se Therapien rufen weniger Nebenwirkungen hervor als Medikamente. Die meisten Therapieverfahren â€“ abgesehen [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Gegen die Symptome des Fibromyalgiesyndroms (FMS) â€“ chronische Schmerzen, SchlafstÃ¶rungen und kÃ¶rperliche und seelische ErschÃ¶pfbarkeit â€“ hilft Herzkreislauftraining am umfassendsten und am nachhaltigsten. Diese Erkenntnis prÃ¤sentierten Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2009 in Berlin. Sie hatten eine Metaanalyse aller Studien zum Fibromyalgiesyndrom durchgefÃ¼hrt. NichtmedikamentÃ¶se Therapien rufen weniger Nebenwirkungen hervor als Medikamente. Die meisten Therapieverfahren â€“ abgesehen vom Herzkreislauftraining â€“ wirken nur gegen bestimmte Symptome wie Schmerzen oder SchlafstÃ¶rungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen die Symptome des Fibromyalgiesyndroms (FMS) â€“ chronische Schmerzen, SchlafstÃ¶rungen und kÃ¶rperliche und seelische ErschÃ¶pfbarkeit â€“ hilft Herzkreislauftraining am umfassendsten und am nachhaltigsten. Diese Erkenntnis prÃ¤sentierten Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2009 in Berlin. Sie hatten eine Metaanalyse aller Studien zum Fibromyalgiesyndrom durchgefÃ¼hrt. NichtmedikamentÃ¶se Therapien rufen weniger Nebenwirkungen hervor als Medikamente. Die meisten Therapieverfahren â€“ abgesehen vom Herzkreislauftraining â€“ wirken nur gegen bestimmte Symptome wie Schmerzen oder SchlafstÃ¶rungen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Sowohl die Ursachen des FMS als auch seine Therapie sind umstritten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zahlreiche medikamentÃ¶se und nicht-medikamentÃ¶se Verfahren werden den Patienten angeboten bzw. Von diesen selbst angefragt. &#8211; Welche sind wirksam? Diese Frage ergrÃ¼ndeten die Forscher anhand einer Studienauswertung (Metaanalyse), um die Leitlinie zur Behandlung des FMS zu aktualisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Medikamente: Hohe Nebenwirkungs- und Abbruchraten</p>
<p style="text-align: justify;">Die verschiedenen Substanzklassen von Antidepressiva sind bei den Kernsymptomen des FMS unterschiedlich wirksam, berichtete Prof. Dr.</p>
<p style="text-align: justify;">Claudia Sommer (Klinik fÃ¼r Neurologie der UniversitÃ¤t WÃ¼rzburg). Das Nervenschmerzmittel Pregabalin reduziert Schmerzen und SchlafstÃ¶rungen, nicht jedoch DepressivitÃ¤t und MÃ¼digkeit. Die Wirksamkeit einer medikamentÃ¶sen Therapie war nur fÃ¼r eine Dauer bis zu 6 Monaten belegbar. Eine medikamentÃ¶se Therapie ist mit relativ hohen Nebenwirkungs- und Abbruchraten verbunden. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind jedoch selten. Die Anwendbarkeit der Studien auf die klinische Praxis ist eingeschrÃ¤nkt, da die Studien in spezialisierten Zentren durchgefÃ¼hrt wurden und Patienten mit schweren kÃ¶rperlichen Erkrankungen und seelischen StÃ¶rungen ausgeschlossen wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">NichtmedikamentÃ¶se Therapien wirken lÃ¤nger</p>
<p style="text-align: justify;">Besser lassen sich die Ergebnisse der Studien zur nichtmedikamentÃ¶sen Therapie auf die klinische Praxis Ã¼bertragen, da auch Patienten mit seelischen StÃ¶rungen in die meisten Studien eingeschlossen wurden. Die Abbruch- und Nebenwirkungsraten waren niedriger als in den Medikamenten-Studien, so PD Dr. Jost Langhorst (Innere Medizin V, Naturheilkunde und integrative Medizin der Kliniken Essen-Mitte) und Dr. Winfried HÃ¤user (Klinik fÃ¼r Innere Medizin 1 des Klinikums SaarbrÃ¼cken). Im Gegensatz zu Medikamenten gibt es Hinweise fÃ¼r einige anhaltende positive Effekte auch nach dem Ende der Therapie.</p>
<p style="text-align: justify;">Akupunktur und Spa-Therapie reduzieren nur die Schmerzen, kognitive Verhaltenstherapie nur die DepressivitÃ¤t, nicht jedoch die anderen Symptome. Nur Herzkreislauftraining hat eine positive Wirkung auf alle Kernsymptome des FMS. Die Aussagen der Studien zu komplementÃ¤ren Verfahren sind durch die mangelnde methodische QualitÃ¤t der meisten Studien eingeschrÃ¤nkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mathematische Berechnung der Wirksamkeit</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Studien zu den verschiedenen Behandlungsmethoden wurden mit denselben Methoden analysiert und ausgewertet, um das hÃ¶chste MaÃŸ von Vergleichbarkeit zu gewÃ¤hrleisten. Die Wirkungen der Verfahren auf die Hauptsymptome des FMS â€“ Schmerz, MÃ¼digkeit. SchlafstÃ¶rungen, depressive Stimmung â€“ wurden berechnet. Weiterhin haben die Forscher die Nebenwirkungsraten bzw. Abbruchraten in den Studien analysiert und Ã¼berprÃ¼ft, ob die Ergebnisse der Studien Ã¼berhaupt auf die Patienten im klinischen Alltag anwendbar sind. Einige Metaanalysen wurden im Laufe des Jahres 2009 in hochrangigen Zeitschriften verÃ¶ffentlicht, einige Metaanalysen wurden beim Deutschen Schmerzkongress erstmals der Ã–ffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakten Fibromyalgiesyndrom</p>
<p style="text-align: justify;">Drei bis fÃ¼nf Prozent der Deutschen leiden unter Fibromyalgiesyndrom, das zu den hÃ¤ufigsten chronischen Schmerzsyndromen in rheumatologischen und schmerztherapeutischen Einrichtungen gehÃ¶rt. Am hÃ¤ufigsten betroffen sind Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Die meisten Patienten leiden zusÃ¤tzlich unter weiteren chronischen kÃ¶rperlichen (z. B. Magen-Darmbeschwerden) und seelischen Beschwerden (z. B. Niedergeschlagenheit). 30 bis 80% haben begleitende seelische StÃ¶rungen wie Depressionen oder AngststÃ¶rungen. Patienten mit FMS verursachen hohe Krankheitskosten durch Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Krankschreibung und FrÃ¼hberentung. Eine Heilung des FMS ist nicht mÃ¶glich.</p>
<p style="text-align: justify;">Leitlinien im Internet</p>
<p style="text-align: justify;">Unter Koordination der Deutschen InterdisziplinÃ¤ren Vereinigung fÃ¼r Schmerztherapie DIVS wurde eine Leitlinie zu Ursachen, Diagnose und Therapie des FMS entwickelt, die im Internet abrufbar ist: http://www .uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004.htm</p>
<p style="text-align: justify;">Die Patientenversion steht unter</p>
<p style="text-align: justify;">duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004p.htm</p>
<p style="text-align: justify;">Zahlreiche medikamentÃ¶se und nicht-medikamentÃ¶se Verfahren werden den Patienten angeboten bzw. Von diesen selbst angefragt. &#8211; Welche sind wirksam? Diese Frage ergrÃ¼ndeten die Forscher anhand einer Studienauswertung (Metaanalyse), um die Leitlinie zur Behandlung des FMS zu aktualisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Medikamente: Hohe Nebenwirkungs- und Abbruchraten</p>
<p style="text-align: justify;">Die verschiedenen Substanzklassen von Antidepressiva sind bei den Kernsymptomen des FMS unterschiedlich wirksam, berichtete Prof. Dr.</p>
<p style="text-align: justify;">Claudia Sommer (Klinik fÃ¼r Neurologie der UniversitÃ¤t WÃ¼rzburg). Das Nervenschmerzmittel Pregabalin reduziert Schmerzen und SchlafstÃ¶rungen, nicht jedoch DepressivitÃ¤t und MÃ¼digkeit. Die Wirksamkeit einer medikamentÃ¶sen Therapie war nur fÃ¼r eine Dauer bis zu 6 Monaten belegbar. Eine medikamentÃ¶se Therapie ist mit relativ hohen Nebenwirkungs- und Abbruchraten verbunden. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind jedoch selten. Die Anwendbarkeit der Studien auf die klinische Praxis ist eingeschrÃ¤nkt, da die Studien in spezialisierten Zentren durchgefÃ¼hrt wurden und Patienten mit schweren kÃ¶rperlichen Erkrankungen und seelischen StÃ¶rungen ausgeschlossen wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">NichtmedikamentÃ¶se Therapien wirken lÃ¤nger</p>
<p style="text-align: justify;">Besser lassen sich die Ergebnisse der Studien zur nichtmedikamentÃ¶sen Therapie auf die klinische Praxis Ã¼bertragen, da auch Patienten mit seelischen StÃ¶rungen in die meisten Studien eingeschlossen wurden. Die Abbruch- und Nebenwirkungsraten waren niedriger als in den Medikamenten-Studien, so PD Dr. Jost Langhorst (Innere Medizin V, Naturheilkunde und integrative Medizin der Kliniken Essen-Mitte) und Dr. Winfried HÃ¤user (Klinik fÃ¼r Innere Medizin 1 des Klinikums SaarbrÃ¼cken). Im Gegensatz zu Medikamenten gibt es Hinweise fÃ¼r einige anhaltende positive Effekte auch nach dem Ende der Therapie.</p>
<p style="text-align: justify;">Akupunktur und Spa-Therapie reduzieren nur die Schmerzen, kognitive Verhaltenstherapie nur die DepressivitÃ¤t, nicht jedoch die anderen Symptome. Nur Herzkreislauftraining hat eine positive Wirkung auf alle Kernsymptome des FMS. Die Aussagen der Studien zu komplementÃ¤ren Verfahren sind durch die mangelnde methodische QualitÃ¤t der meisten Studien eingeschrÃ¤nkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mathematische Berechnung der Wirksamkeit</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Studien zu den verschiedenen Behandlungsmethoden wurden mit denselben Methoden analysiert und ausgewertet, um das hÃ¶chste MaÃŸ von Vergleichbarkeit zu gewÃ¤hrleisten. Die Wirkungen der Verfahren auf die Hauptsymptome des FMS â€“ Schmerz, MÃ¼digkeit. SchlafstÃ¶rungen, depressive Stimmung â€“ wurden berechnet. Weiterhin haben die Forscher die Nebenwirkungsraten bzw. Abbruchraten in den Studien analysiert und Ã¼berprÃ¼ft, ob die Ergebnisse der Studien Ã¼berhaupt auf die Patienten im klinischen Alltag anwendbar sind. Einige Metaanalysen wurden im Laufe des Jahres 2009 in hochrangigen Zeitschriften verÃ¶ffentlicht, einige Metaanalysen wurden beim Deutschen Schmerzkongress erstmals der Ã–ffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakten Fibromyalgiesyndrom</p>
<p style="text-align: justify;">Drei bis fÃ¼nf Prozent der Deutschen leiden unter Fibromyalgiesyndrom, das zu den hÃ¤ufigsten chronischen Schmerzsyndromen in rheumatologischen und schmerztherapeutischen Einrichtungen gehÃ¶rt. Am hÃ¤ufigsten betroffen sind Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Die meisten Patienten leiden zusÃ¤tzlich unter weiteren chronischen kÃ¶rperlichen (z. B. Magen-Darmbeschwerden) und seelischen Beschwerden (z. B. Niedergeschlagenheit). 30 bis 80% haben begleitende seelische StÃ¶rungen wie Depressionen oder AngststÃ¶rungen. Patienten mit FMS verursachen hohe Krankheitskosten durch Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Krankschreibung und FrÃ¼hberentung. Eine Heilung des FMS ist nicht mÃ¶glich.</p>
<p style="text-align: justify;">Leitlinien im Internet<br />
Unter Koordination der Deutschen InterdisziplinÃ¤ren Vereinigung fÃ¼r Schmerztherapie DIVS wurde eine Leitlinie zu Ursachen, Diagnose und Therapie des FMS entwickelt, die im Internet abrufbar ist: http://www .uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004.htm
</p>
<p style="text-align: justify;">Die Patientenversion steht unter</p>
<p style="text-align: justify;">duesseldorf.de/AWMF/ll/041-004p.htm</p>
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		<title>Fitnesstraining schÃ¼tzt die grauen Zellen</title>
		<link>http://www.gesundheits-fuehrer.com/2009/09/28/fitnesstraining-schutzt-die-grauen-zellen/</link>
		<comments>http://www.gesundheits-fuehrer.com/2009/09/28/fitnesstraining-schutzt-die-grauen-zellen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 19:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen und Radfahren halten das Gehirn fit. Wie Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft fÃ¼r Neurologie in NÃ¼rnberg berichteten, belegt eine Vielzahl aktueller Studien, dass kÃ¶rperliche AktivitÃ¤t sogar vor der Alzheimer Krankheit schÃ¼tzen kann, so wie vor Depressionen und SchlaganfÃ¤llen
â€žEs sollte jeder Erwachsene tÃ¤glich mindestens 30 Minuten kÃ¶rperlich aktiv seinâ€œ, rÃ¤t [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen und Radfahren halten das <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Gehirn fit. Wie Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft fÃ¼r Neurologie in NÃ¼rnberg berichteten, belegt eine Vielzahl aktueller Studien, dass kÃ¶rperliche AktivitÃ¤t sogar vor der Alzheimer Krankheit schÃ¼tzen kann, so wie vor Depressionen und SchlaganfÃ¤llen</span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H1 { margin-bottom: 0.21cm } 		H1.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 16pt } 		H1.cjk { font-family: "MS Mincho"; font-size: 16pt } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma"; font-size: 16pt } -->â€žEs sollte jeder Erwachsene tÃ¤glich mindestens 30 Minuten kÃ¶rperlich <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;">aktiv seinâ€œ, rÃ¤t die Neurologie-Professorin und erfolgreiche Triathletin Barbara Tettenborn. Mit Â diesem vergleichsweise geringen Einsatz kÃ¶nne das Risiko fÃ¼r einen Schlaganfall bereits um ein Viertel gesenkt werden, berichtete die ChefÃ¤rztin der Klinik fÃ¼r Neurologie am Kantonsspital St. Gallen und auÃŸerordentliche Professorin der Johannes Gutenberg UniversitÃ¤t Mainz.</span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die neuesten Studien zeigen aber auch, dass â€žeine Dosis-Wirkungs- <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Beziehung bestehtâ€œ, so Tettenborn. Das heiÃŸt: Je mehr regelmÃ¤ÃŸige AktivitÃ¤t, desto grÃ¶ÃŸer ist die Schutzwirkung. So fand die â€žNational Runnerâ€˜s Health Studyâ€œ in den USA, dass jeder tÃ¤glich gelaufene Kilometer bei MÃ¤nnern das Hirninfarkt-Risiko fÃ¼r MÃ¤nner und Frauen um elf Prozent senkte. Diejenigen, die acht oder mehr Kilometer pro Tag gelaufen waren, hatten sogar ein im Mittel 60 Prozent geringeres Risiko als die â€žKurzstreckenlÃ¤uferâ€œ mit weniger als zwei Kilometer tÃ¤glich. Weit Ã¼ber 40000 LÃ¤uferInnen hatten an dieser Studie teilgenommen und waren durchschnittlich fast acht Jahre lang unter Ã¤rztlicher Beobachtung gestanden.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ã„hnlich beeindruckende Werte hatte auch eine Untersuchung ergeben, bei <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;">der man die Herzkreislauferkrankungen von 60000 Fitnessstudio- Besuchern ausgewertet hatte. Ausdauersport schÃ¼tzt aber nicht nur vor dem Hirninfarkt, er hilft auch, die geistige LeistungsfÃ¤higkeit zu erhalten. Ein mÃ¶glicher Wirkmechanismus kÃ¶nnte sein, dass der Blutdruck sinkt, so Professor Joachim RÃ¶ther, Vorstandsmitglied der Deutschen Schlaganfallgesellschaft und Chefarzt am Klinikum Minden.</span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;">â€žDurch Sport kann man den Blutdruck um etwa 10 Einheiten senken â€“ das <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;">ist ebenso viel wie mit Medikamentenâ€œ, so RÃ¶ther.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Hoher Blutdruck vermindert geistige Fertigkeiten</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">â€žEs gibt einen Zusammenhang zwischen hohen diastolischen <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Blutdruckwerten und einer verminderten Denkleistungâ€œ, ergÃ¤nzte Tettenborn und verwies auf eine weitere Studie, an 1800 Ã¤lteren New Yorkern, wonach diejenigen, die regelmÃ¤ÃŸig Sport trieben, seltener an der Alzheimer Demenz erkranken. Die gleiche Studie hatte zudem gezeigt, dass eine konsequente MittelmeerdiÃ¤t das Alzheimer-Risiko reduziert. Und bei denjenigen Senioren, die sich sowohl gesund ernÃ¤hrten als auch regelmÃ¤ÃŸig Sport trieben, wurde in dieser Untersuchung die grÃ¶ÃŸte Schutzwirkung beobachtet.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 06:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rund 6,6 Millionen deutsche Frauen nehmen die Anti-Baby-Pille, viele von ihnen eines der besonders niedrig dosierten Präparate. Wenn diese Frauen die erschreckend lange Packungsbeilage wie empfohlen lesen, stoßen sie auf folgenden Satz: „Pflanzliche Präparate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, sollten bei Anwendung des Kontrazeptivums nicht verwendet werden“. Geht durch das bewährte pflanzliche Antidepressivum die Schutzwirkung [...]]]></description>
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<p>Rund 6,6 Millionen deutsche Frauen nehmen die Anti-Baby-Pille, viele von ihnen eines der besonders niedrig dosierten Präparate. Wenn diese Frauen die erschreckend lange Packungsbeilage wie empfohlen lesen, stoßen sie auf folgenden Satz: „Pflanzliche Präparate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, sollten bei Anwendung des Kontrazeptivums nicht verwendet werden“. Geht durch das bewährte pflanzliche Antidepressivum die Schutzwirkung der Pille wirklich verloren? Dieser Frage sind in letzter Zeit mehrere Forschungsgruppen nachgegangen. Das Ergebnis vorweg: Ein Versagen der Pille fand sich in keiner der Studien.</p>
<p>Johanniskraut gehört zu den am besten erforschten Heilpflanzen. Seine Extrakte haben sich in vielen Studien als sichere und effektive Antidepressiva erwiesen. Durch diese Forschung sind allerdings auch einige Wechselwirkungen entdeckt worden. So erhöhen Johanniskrautextrakte z.B. die Aktivität des Leberenzyms Zytochrom P450, was die Ausscheidung bestimmter Medikamente beschleunigen kann. Wie es sich auf hormonelle Kontrazeptiva auswirkt, haben gleich mehrere Studien geprüft.</p>
</p>
<p>In einer Studie von Prof. Dr. Stephen D. Hall (Indianapolis) im Auftrag der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zeigte sich zwar bei gleichzeitiger Einnahme von Johanniskraut und einer niedrig dosierten Antibaby-Pille eine höhere Rate an Zwischenblutungen. Der Hormonspiegel wurde jedoch nicht beeinflusst, es fand daher auch keine Beeinträchtigung der Schwangerschaft verhütenden Wirkung statt. (Hall et al., Clin Pharmacol Ther 2003).</p>
<p>Dr. Arabella Pfundner und ihre Kollegen vom Universitätsspital Basel untersuchten bei 18 gesunden Frauen die gleichzeitige Einnahme des Johanniskraut-Extrakts LI160 und eines Kontrazeptivums mit 0,02 mg Ethinyloestradiol und 0,150 mg Desogestrel. Auch sie registrierten eine erhöhte Zahl von Zwischenblutungen, die Hormonspiegel blieben jedoch auch hier unverändert. Im Ultraschall konnte bei keiner der Probandinnen ein Eisprung festgestellt werden (Pfrundner A. et al, B .J Clin Pharmacol 2003).</p>
<p>Die Berliner Arbeitsgruppe von Dr. Liane Will-Shahab überprüfte den Einfluss des Johanniskraut-Extrakts Ze117 auf den Abbau der Hormone eines niedrig dosierten Pillenpräparats bei 16 Frauen. Sie fand eine geringfügige Abnahme der Bioverfügbarkeit der im Pillenpräparat enthaltenen Hormone. Sie war jedoch so gering, dass sich an der hormonellen Wirksamkeit nichts änderte. Die Serumspiegel der Sexualhormone LH, SSH und SHBG zeigten, dass die Verhütungssicherheit zu jedem Zeitpunkt gegeben war. Zwischenblutungen, wie sie in den anderen Studien aufgetreten waren, wurden in dieser Studie nicht registriert (Will-Shahab L. et al. Eur. J. Clin. Pharmacol. 2009).</p>
<p>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.phytotherapie-komitee.de</p>
<p>	Nahrungserg&auml;nzung zu: <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Leber&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Leber" rel="tag" >Leber</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Studie&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Studie" rel="tag" >Studie</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Ultraschall&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Ultraschall" rel="tag" >Ultraschall</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Johanniskraut&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Johanniskraut" rel="tag" >Johanniskraut</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Phytotherapie&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Phytotherapie" rel="tag" >Phytotherapie</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Ionen&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Ionen" rel="tag" >Ionen</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Schutzwirkung&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Schutzwirkung" rel="tag" >Schutzwirkung</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Pille&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Pille" rel="tag" >Pille</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Antidepressiva&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Antidepressiva" rel="tag" >Antidepressiva</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Therapie&amp;x=0&amp;y=0&amp;search_in_description=1&amp;ref=952748" title="Therapie" rel="tag" >Therapie</a></p>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 03:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Menschen über 70 Jahre fühlen sich durchschnittlich 13 Jahre jünger als es ihren Lebensjahren entspricht. Zu diesem Ergebnis kommt eine jüngst im Journal of Gerontology: Psychological Sciences veröffentlichte Studie, die von Forscherinnen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Michigan durchgeführt wurde.
Die Studie untersucht Veränderungen der Selbstwahrnehmung des Alters und der Alterszufriedenheit über die Zeit [...]]]></description>
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<p>Menschen über 70 Jahre fühlen sich durchschnittlich 13 Jahre jünger als es ihren Lebensjahren entspricht. Zu diesem Ergebnis kommt eine jüngst im Journal of Gerontology: Psychological Sciences veröffentlichte Studie, die von Forscherinnen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Michigan durchgeführt wurde.<br />
Die Studie untersucht Veränderungen der Selbstwahrnehmung des Alters und der Alterszufriedenheit über die Zeit an Daten der Berliner Altersstudie.
</p>
</p>
<p>Während sich das Gefühl, 13 Jahre jünger zu sein, im Laufe der Studie nicht veränderte, nahm die Differenz zwischen Lebensalter und im Spiegel wahrgenommenen Alter sowie der Grad der Zufriedenheit der Studienteilnehmerinnen und Teilnehmer im Laufe des sechsjährigen Beobachtungszeitraums ab.</p>
<p>Gefühl, 13 Jahre jünger zu sein, hält an<br />
Dass sich ältere Menschen in der Regel jünger fühlen, als es ihrem Lebensalter entspricht, konnte bereits in mehreren Studien aufgezeigt werden. Aber verändert sich die Alterseinschätzung im Laufe der Zeit? Und welche Faktoren können das gefühlte Alter beeinflussen? Zur Beantwortung dieser Fragen untersuchten die Psychologinnen sechs Jahre lang 516 Berliner Frauen und Männer im Alter von 70 bis 104 Jahren, die an der Berliner Altersstudie teilnahmen.<br />
„Die Teilnehmer unserer Studie fühlten sich durchschnittlich 13 Jahre jünger als es ihrem Lebensalter entspricht. Das Überraschende für uns war, dass sich an dieser Einschätzung im Laufe des sechsjährigen Beobachtungszeitraums so gut wie nichts änderte“, erläutert Anna Kleinspehn-Ammerlahn, die die Studie zusammen mit Dana Kotter-Grühn, beide am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, und Jacqui Smith, Universität Michigan, durchführte. Die nähere Untersuchung zeigte allerdings Unterschiede zwischen Personen unterschiedlichen Alters: So wurde beobachtet, dass ältere Studienteilnehmerinnen und Teilnehmer über die Zeit sogar ein vergleichsweise noch jüngeres gefühltes Alter berichteten als die Jüngeren. Die Veränderung des gefühlten Alters war aber nicht nur vom Lebensalter, sondern außerdem vom Gesundheitsstatus der Seniorinnen und Senioren abhängig.</p>
<p>Einschätzung des physischen Alters und der Alterszufriedenheit verändert sich über die Zeit<br />
Die Psychologinnen wollten außerdem von den Studienteilnehmern wissen, wie alt sie sich fühlen, wenn Sie sich im Spiegel betrachten. Fühlten sich die Teilnehmer zu Beginn der Studie beim Blick in den Spiegel noch 10 Jahre jünger, lag die Differenz zum Lebensalter am Ende der Studie nur noch bei 7 Jahren. Allerdings konnte hier ein deutlicher Geschlechterunterschied beobachtet werden: Frauen fühlten sich im Vergleich vier Jahre älter als die männlichen Studienteilnehmer.<br />
Geschlechtsabhängige Unterschiede wurden auch hinsichtlich der Zufriedenheit im Alter beobachtet. So gaben die männlichen Teilnehmer zu Beginn der Studie eine höhere Zufriedenheit mit ihrem Alter an als die weiblichen Studienteilnehmerinnen. Allerdings zeigten die Männer im Laufe des sechsjährigen Beobachtungszeitraums eine stärkere Abnahme der Zufriedenheit als die Frauen. Ein geringerer Grad der Zufriedenheit hing jedoch nicht nur mit dem Geschlecht, sondern auch mit dem Alter, dem Gesundheitszustand und der sozialen Schicht zusammen.
</p>
<p>„Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen der Einschätzung, jünger zu sein und jünger auszusehen als es dem tatsächlichen Lebensalter entspricht, und der Lebenszufriedenheit im Alter“, erläutert Kleinspehn-Ammerlahn. „Wir haben erste Hinweise darauf, dass die Selbsteinschätzung des Alters mit der verbleibenden Lebenserwartung zusammenhängt. Interessant ist auch die Frage, ob Menschen, die sich jünger fühlen, auch „jünger handeln“ und jünger wahrgenommen werden. Diesen Zusammenhängen muss in weiteren Untersuchungen nachgegangen werden.“</p>
<p>Quelle:<br />
Anna Kleinspehn-Ammerlahn, Dana Kotter-Grühn, Jacqui Smith, Journal of Gerontology: Psychological Sciences: 377-385, Vol. 63B, No. 6 (2008).</p>
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		<title>Neues Medikament gegen Alzheimer entwickelt</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 03:23:55 +0000</pubDate>
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<p>Wissenschaftler des University College London <a href="http://www.ucl.ac.uk" rel="nofollow" title="http://www.ucl.ac.uk" >www.ucl.ac.uk</a> haben ein neues, vielversprechendes Medikament gegen Alzheimer entwickelt. CPHPC entfernt ein Protein, von dem angenommen wird, dass es bei Alzheimer eine entscheidende Rolle spielt, aus dem Blut. Tests ergaben, dass das Protein auch aus den Gehirnen von fünf Alzheimer-Patienten verschwand, die das Medikament drei Monate lang einnahmen. Größere angelegte und länger dauernde Studien befinden sich derzeit in Planung. Details der Studie wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.</p>
</p>
<p>Das Protein Serum-Amyloid P (SAP) kommt immer in den Plaquen und den Tangles der Nervenfasern der Gehirne von Betroffenen vor. Es wird angenommen, dass es gesunde Zellen schädigt. Es scheint in beiden Fällen zu verhindern, dass diese Strukturen in die Brüche gehen. Zusätzlich wurde zumindest in Laborexperimenten nachgewiesen, dass es die Bildung des Amyloid-Proteins fördert, das seinerseits die schädigenden Plaquen entstehen lässt. Es gibt auch Hinweise darauf, dass SAP selbst die Gehirnzellen direkt schädigen kann.</p>
<p>Zwei der großen potenziellen Vorteile von CPHPC sind, dass es &#8211; einmal im Körper &#8211; nicht abgebaut wird und dass es über eine sehr spezifische Funktion verfügt. Dabei kommt es zu keiner Interaktion mit den Zellen. Damit soll das Risiko von Nebenwirkungen verringert werden. Die Wissenschaftler erwarteten einen Abbau von SAP im Blut der fünf Patienten. Die direkten Auswirkungen auf das Gehirn übertrafen jedoch ihre Erwartungen.</p>
<p>Mit Hilfe von Labortests gelang es dem Team um Mark Pepys, den molekularen Prozess zu entschlüsseln, auf dem die Wirksamkeit des Medikament beruht und zu zeigen, wie sich SAP bei Alzheimer in den Gehirnen ansammelt. Nebenwirkungen bei den Patienten konnten nicht festgestellt werden. CPHPC wurde laut BBC bereits Patienten mit anderen Krankheiten verabreicht, die ebenfalls keine Nebenwirkungen hatten. Obwohl drei Monate zu kurz waren, um klinische Vorteile nachzuweisen, kam es zu keiner offensichtlichen Verschlechterung.</p>
<p>	Nahrungserg&auml;nzung zu: <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Betroffene&#038;x=0&#038;y=0" title="Betroffene" rel="tag">Betroffene</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Bild&#038;x=0&#038;y=0" title="Bild" rel="tag">Bild</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Tests&#038;x=0&#038;y=0" title="Tests" rel="tag">Tests</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Studie&#038;x=0&#038;y=0" title="Studie" rel="tag">Studie</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Risiko&#038;x=0&#038;y=0" title="Risiko" rel="tag">Risiko</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Körper&#038;x=0&#038;y=0" title="Körper" rel="tag">Körper</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=gesund&#038;x=0&#038;y=0" title="gesund" rel="tag">gesund</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Amyloid-Protein&#038;x=0&#038;y=0" title="Amyloid-Protein" rel="tag">Amyloid-Protein</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=Blut&#038;x=0&#038;y=0" title="Blut" rel="tag">Blut</a>, <a href="http://www.fairvital.com/advanced_search_result.php?keywords=national academy of sciences&#038;x=0&#038;y=0" title="national academy of sciences" rel="tag">national academy of sciences</a></p>
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		<pubDate>Fri, 02 Jun 2006 15:13:32 +0000</pubDate>
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<p>Nano-Kosmetik, Nano-Farbe, Nano-Autowäsche: &#8220;Nano&#8221; ist längst ein Markt. 900 Millionen US-Dollar sollen 2005 mit Nanopartikeln umgesetzt worden sein. Über ihre kurz- und langfristigen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt ist bisher nicht allzuviel bekannt.</p>
<p>Nanopartikel stecken heute schon in vielen Produkten: in Kosmetik, in Farben oder in Reifen. Sogar Autopflegemittel werben mit den winzigen Teilchen. Wie sie auf die Umwelt und den menschlichen Organismus wirken ist bisher allerdings wenig erforscht. INOS, ein Forschungsprojekt des Bundesforschungsministeriums zur &#8220;Identifizierung und Bewertung von Gesundheits- und Umweltrisiken von technischen nanoskaligen Partikeln&#8221; soll diese Fragen jetzt klären. An dem Projekt ist auch das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Dresden beteiligt. &#8220;Uns kommen langjährige Erfahrungen mit Pulvern im Nanometermaßstab zu Gute&#8221;, berichtet Projektleiter Dr. Volkmar Richter vom IKTS.</p>
<p>Die Dresdner Forscher werden jetzt künstliche Nanopartikel untersuchen, die von Projektpartnern hergestellt und für technische Zwecke bereits eingesetzt werden. Darunter sind Hartstoffe wie Wolframcarbid, Metalle wie Platin sowie Kohlenstoff-Nanoröhrchen. Sie werden am IKTS mit Oxid- oder organischen Schichten umhüllt &#8211; solche Schichten entstehen bei der Verarbeitung oder werden gezielt aufgebracht, um die Eigenschaften zu modifizieren. Diese Schutzhüllen können jedoch die Wechselwirkung mit Wasser und Zellen beeinflussen. Die Wissenschaftler untersuchen die Nanoteilchen &#8211; mit und ohne Schutzhüllen, einzeln und als Agglomerate &#8211; in Zellkulturen. Dadurch wollen sie herausfinden, wie leicht die Partikel in die Haut gelangen, in Lunge, Darm oder Nervensystem. Schädigen sie das Erbgut oder beeinflussen sie das Immunsystem? Die Antworten auf diese Fragen sind derzeit noch offen. Es gibt nur wenige Forschungsergebnisse, und die sind widersprüchlich. &#8220;Das ist nicht erstaunlich, häufig fehlt in den Veröffentlichungen die genaue Charakterisierung der Partikel&#8221;, beklagt Volkmar Richter. Genau das wollen die IKTS-Forscher mit INOS nachholen. Ohne Tierversuche sollen gemeinsam mit der TU Dresden und dem Umweltforschungszentrum (UFZ) Leipzig Kenntnisse über die Wirkung von Nanoteilchen auf Zellen gewonnen werden.</p>
<p>Die Ergebnisse machen die Forscher in einer Datenbank öffentlich zugänglich. Auf der Website &#8220;http://www.nanotox.de&#8221; werden sich alle, die Nanopartikel herstellen, verarbeiten oder nutzen, über deren Verhalten in biologischen Systemen und deren eventuelles Gefährdungspotenzial informieren können. Nach Abschluss des Projekts ist auch ein akkreditiertes Labor geplant, das vor allem kleinen und mittelständischen Betrieben als Ansprechpartner dienen und weitere Analysen von Nanopartikeln vornehmen soll.</p>

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