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	<title>Gesundheitsfuehrer</title>
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	<description>Nachrichten aus Medizin und Gesundheit</description>
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		<title>Kurzschluss in den Nervenzellen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Granzym B]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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		<description><![CDATA[

Bei Krankheiten wie der Multiplen Sklerose greifen Zellen des Immunsystems Nervenzellen in Gehirn und RÃ¼ckenmark an.
Wissenschaftlern der UniversitÃ¤t WÃ¼rzburg ist es jetzt gelungen, diesen Angriff detailliert zu beobachten und zu beschreiben.
Das Prinzip ist immer das gleiche: Zellen des Immunsystems, die eigentlich fremde Krankheitserreger bekÃ¤mpfen sollten, Â wandern ins Gehirn und ins RÃ¼ckenmark und greifen dort Nervenzellen [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Bei Krankheiten wie der Multiplen Sklerose greifen Zellen des Immunsystems Nervenzellen in Gehirn und RÃ¼ckenmark an.<br />
Wissenschaftlern der UniversitÃ¤t WÃ¼rzburg ist es jetzt gelungen, diesen Angriff detailliert zu beobachten und zu beschreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Prinzip ist immer das gleiche: Zellen des Immunsystems, die eigentlich fremde Krankheitserreger bekÃ¤mpfen sollten, Â wandern ins Gehirn und ins RÃ¼ckenmark und greifen dort Nervenzellen an. Das bekannteste Beispiel fÃ¼r solch eine Autoimmunerkrankung ist wahrscheinlich die Multiple Sklerose. Die Immunzellen, so genannte T-Zellen, zerstÃ¶ren die Isolationsschicht der Nervenzellen und rufen Ã¼ber das gesamte Zentrale Nervensystem verstreut chronische EntzÃ¼ndungen hervor.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Wie die zerstÃ¶rerische Arbeit dieser Zellen ablÃ¤uft, konnten jetzt Professor Heinz Wiendl und Dr. Sven Meuth aus der Forschungsgruppe â€žMultiple Sklerose und Neuroimmunologieâ€œ der UniversitÃ¤t WÃ¼rzburg beobachten. â€žEs ist uns gelungen, die Interaktion zwischen einzelnen Immunzellen und isolierten Nervenzellen darzustellen und funktionell zu charakterisierenâ€œ, sagt Heinz Wiendl. DafÃ¼r haben die Wissenschaftler eine spezielle Zeitraffer-Mikroskopietechnik mit zeitlich hochauflÃ¶senden elektrophysiologischen Techniken kombiniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Kurzschluss kommt Erholung oder Tod</p>
<p style="text-align: justify;">Von den Ergebnissen dieser Beobachtungen waren die Wissenschaftler selbst Ã¼berrascht: â€žUnter den entsprechenden experimentellen Bedingungen suchen T-Zellen ihre Zielzelle und greifen sie anâ€œ, erklÃ¤rt Sven Meuth. Das Ergebnis: In der Nervenzelle kommt es zu einer Art elektrischem Kurzschluss; sie verliert ihre Funktion. Dann stehen zwei MÃ¶glichkeiten offen: Entweder die Zelle erholt sich von diesem Angriff und nimmt ihre Arbeit wieder regulÃ¤r auf. Oder sie stirbt.</p>
<p style="text-align: justify;">Verantwortlich dafÃ¼r sind zwei Substanzen, die die T-Zellen bei ihrem Angriff freisetzen: Das MolekÃ¼l Perforin, das einen Anstieg von Kalzium-Ionen in den Nervenzellen bewirkt und damit die elektrischen Eigenschaften der Zellen verÃ¤ndert. Und das Enzym Granzym B, das einen wesentlichen Beitrag zum Tod der Nervenzellen zu leisten scheint.</p>
<p style="text-align: justify;">Reaktion schon nach wenigen Sekunden</p>
<p style="text-align: justify;">â€žMit dieser Arbeit konnte erstmals gezeigt werden, wie T-Zellen Nervenzellen im Zentralen Nervensystem aufsuchen, erkennen und mit ihnen interagierenâ€œ, sagt Heinz Wiendl. Neu und Ã¼berraschend sei dabei die Erkenntnis gewesen, dass Nervenzellen schon sehr kurzfristig, also wenige Sekunden nach dem Kontakt mit den T-Zellen, elektrisch â€žstillgelegtâ€œ werden, was Konsequenzen sowohl fÃ¼r die einzelne Zelle als auch das gesamte Netzwerk mit sich bringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Kernbefunde der Arbeiten stammen von Alexander Herrmann und Ole Simon, die sich im Rahmen ihrer Promotionen in die neuen Techniken eingearbeitet haben. Zudem bestanden Kooperationen mit den Physiologischen Instituten der UniversitÃ¤ten MÃ¼nster und Magdeburg sowie mit der CharitÃ© Berlin. Die Forschungsarbeiten wurden gefÃ¶rdert vom WÃ¼rzburger Sonderforschungsbereich 581 sowie dem InterdisziplinÃ¤ren Zentrum fÃ¼r klinische Forschung (IZKF) des UniversitÃ¤tsklinikums.</p>
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		<title>Solarien: So gefÃ¤hrlich wie das Rauchen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Hautkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzer Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Solarien]]></category>
		<category><![CDATA[Solarium]]></category>

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		<description><![CDATA[

Â Bei der Solarium-Nutzung sind die Deutschen Weltmeister. Mehr als 5.000 Sonnenstudios gibt es nach SchÃ¤tzung des Bundesamtes fÃ¼r Strahlenschutz (BfS) bundesweit. Mehr als elf Millionen BundesbÃ¼rger zwischen 14 und 49 Jahren haben in den letzten zwÃ¶lf Monaten ein Solarium besucht. Davon 5,2 Millionen regelmÃ¤ÃŸig, mindestens einmal pro Woche â€“ unbeeindruckt von allen Expertenwarnungen. Denn Tatsache [...]]]></description>
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<p>Â Bei der Solarium-Nutzung sind die Deutschen Weltmeister. Mehr als 5.000 Sonnenstudios gibt es nach SchÃ¤tzung des Bundesamtes fÃ¼r Strahlenschutz (BfS) bundesweit. Mehr als elf Millionen BundesbÃ¼rger zwischen 14 und 49 Jahren haben in den letzten zwÃ¶lf Monaten ein Solarium besucht. Davon 5,2 Millionen regelmÃ¤ÃŸig, mindestens einmal pro Woche â€“ unbeeindruckt von allen Expertenwarnungen. Denn Tatsache ist: 140.000 Menschen erkranken pro Jahr neu an Hautkrebs, mit drastischen Steigerungsraten vor allem in den jÃ¼ngeren Altersgruppen. 22.000 davon an besonders gefÃ¤hrlichem Schwarzen Hautkrebs.Â Â Â Â Â Â Â <br />
â€žWer vor dem 30. Lebensjahr regelmÃ¤ÃŸig Solarien nutzt, steigert sein Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, um bis zu 75 Prozentâ€œ, warnt die Deutsche Krebshilfe. â€žDie Patienten sitzen reihenweise in den Praxen und haben Hautkrebs durch falschen Umgang mit der Sonneâ€œ, berichtet Thomas Stavermann vom Bundesverband der HautÃ¤rzte.<br />
Â <br />
Von Solarien geht nach ExperteneinschÃ¤tzung der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) eine ebenso groÃŸe Krebsgefahr wie etwa von Zigaretten aus. Daher stufte die Krebsforschungsagentur, die auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berÃ¤t, Solarien und andere UV-BrÃ¤unungsgerÃ¤te in die hÃ¶chste Krebsrisiko-Kategorie ein. Solarien gelten damit als â€žkrebserregendâ€œ. Bislang waren sie nur als â€žwahrscheinlich krebserregendâ€œ eingestuft worden. Nunmehr wird die Gefahr von Solarien aber auf eine Stufe mit der Gefahr von Zigaretten oder Asbest gestellt.</p>
<p>
Â <br />
Auch wenn das Solarienverbot fÃ¼r Jugendliche unter 18 Jahren mittlerweile rechtskrÃ¤ftig ist und Sonnenstudio-Besitzern bei Missachtung Strafen von bis zu 50.000 Euro drohen, fordert die Deutsche Krebshilfe nochmals verschÃ¤rfte Mindestanforderungen fÃ¼r Solarien. Sie sollen vor allem die jungen VolljÃ¤hrigen schÃ¼tzen, die sich trotz aller Warnungen nicht vom Solariumbesuch abhalten lassen, meinte Gerd Nettekoven, HauptgeschÃ¤ftsfÃ¼hrer der Krebshilfe. Derzeit erarbeitet das Bundesumweltministerium eine das Gesetz ergÃ¤nzende Verordnung, die QualitÃ¤tsvorschriften und Sicherheitskriterien fÃ¼r die Solariennutzung durch Erwachsene benennt.</p>
<p>Nach einer gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft fÃ¼r Dermatologische PrÃ¤vention (ADP) erstellten Studie hat mehr als ein Viertel der derzeit 14 Millionen Nutzer von Solarien bereits zwischen zehn und 17 mit dem kÃ¼nstlichen BrÃ¤unen angefangen. In vielen Tausenden von ihnen tickt die Zeitbombe, an Hautkrebs zu erkranken. Deshalb ist Vorsorge wichtig. Bei rechtzeitiger Erkennung ist Hautkrebs nahezu zu 100 Prozent heilbar.</p>
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		<title>Biedermeier-Festwoche 2010 in Bad Gleichenberg</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bidermeier]]></category>
		<category><![CDATA[Festwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kurorte]]></category>
		<category><![CDATA[bad gleichenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[

Von 9. bis 16. Mai begrÃ¼ÃŸt Bad Gleichenberg seine GÃ¤ste besonders charmant: &#8220;KÃ¼ss die Hand, Madame!&#8221;
&#8220;Meine Liebste! Heut` darf ich Ihnen von einem glanzvollem Feste im Mai erzÃ¤hlen: Welch` ein prÃ¤chtiger Tag! Es ist FrÃ¼hling, ein lauer Windhauch raschelt in alten KastanienbÃ¤umen, fÃ¼r wahr, grad recht, um zwischen den alten Villen und erhabenen Baumriesen aus [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Von 9. bis 16. Mai begrÃ¼ÃŸt Bad Gleichenberg seine GÃ¤ste besonders charmant: &#8220;KÃ¼ss die Hand, Madame!&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Meine Liebste! Heut` darf ich Ihnen von einem glanzvollem Feste im Mai erzÃ¤hlen: Welch` ein prÃ¤chtiger Tag! Es ist FrÃ¼hling, ein lauer Windhauch raschelt in alten KastanienbÃ¤umen, fÃ¼r wahr, grad recht, um zwischen den alten Villen und erhabenen Baumriesen aus aller Herren LÃ¤nder zu flanieren, hier im erlesenen Curpark von Bad Gleichenberg. Der Kurpark, ein wunderbarer Ort zum Entspannen und um sich zum TÃ©te-Ã -TÃ©te zu treffen, wird zur BÃ¼hne: Pferdegespanne rollen Ã¼ber breite Alleen, vorbei an promenierenden Damen in wogenden Kleidern, in der Hand den Sonnenschirm. Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr `raus, bei all den Herrschaften in prÃ¤chtigen Uniformen, mit koketten HÃ¼ten und neckischen Spitzen ums DekolletÃ©. Mein Gott, auch der ehrwÃ¼rdige Kaiser in hochwohlgebor`ner Begleitung gibt sich die Ehr`. Nein, was es da alles zum Schauen gibtâ€¦â€¦â€¦â€¦.. Meine Liebste, Sie mÃ¼ssen einfach zu diesem Biedermeierfest nach Bad Gleichenberg kommen, am 16. Mai 2010! Ihr hÃ¶chst ergebener Graf K-J. von und zu Wellingtonia&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">
</p>
<p style="text-align: justify;">DAS PROGRAMM â€žKÃ¼ss die Hand, Madame!â€œ<br />
<strong>Donnerstag, 13. Mai</strong><br />
Nostalgischer Spaziergang durch den Curort. GenieÃŸen Sie in Begleitung unserer BiedermeiermÃ¤dchen das Flair des Curortes anno 1850. Treffpunkt 14 Uhr Musikpavillon<br />
<strong>Freitag, 14. Mai</strong><br />
Konzertabend â€žWalzertraumâ€œ. Mit den schÃ¶nsten Melodien des WalzerkÃ¶nigs Johann StrauÃŸ und seiner Zeitgenossen entfÃ¼hren wir Sie in lÃ¤ngst vergessene Tage des Biedermeiers. Beginn 19 Uhr, Mailandsaal<br />
<strong>Samstag, 15. Mai</strong><br />
â€žZurÃ¼ck in die gute alte Zeitâ€œ &#8211; Historische Wanderung, anschlieÃŸend gemÃ¼tliches â€žZ`sammenhocken bei Musik und Weinâ€œ. Treffpunkt 14 Uhr Musikpavillon<br />
<strong>Sonntag, 16.</strong><br />
Mai Biedermeierfest im Kurpark Bad Gleichenberg â€“ ein kaiserliches Fest.Â  mit Musik- und Tanzdarbietungen, Markt- und HandwerksstÃ¤nden von damals, romantischen SpaziergÃ¤ngen, erzÃ¤hlter Geschichte und Geschichterln von Zaren, GrÃ¤finnen und Baronessen. Einzug 10 Uhr.</p>
<p>Zur Zimmerreservierung:
</p>
<p style="text-align: justify;">http://www.bad-gleichenberg.at/</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Leuchtturmprojekt zeigt VerbesserungsmÃ¶glichkeiten in der LebensqualitÃ¤t von Menschen mit Demenz</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 18:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[AggressivitÃ¤t]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Medikation]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
		<category><![CDATA[Unruhe]]></category>

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		<description><![CDATA[

Bewohner von Alteneinrichtungen mit Demenz und herausforderndem Verhalten zeigen weniger auffÃ¤llige Verhaltensweisen und benÃ¶tigen deutlich weniger Medikamente, wenn Pflegende Zeit haben, in Fallkonferenzen GrÃ¼nde fÃ¼r das Verhalten zu suchen und Ã„rzte die Medikation differenziert hinterfragen. Das ist das wesentliche Ergebnis einer Studie von Pflegewissenschaftlerinnen und Medizinern der UniversitÃ¤t Witten/Herdecke. Sie hatten in einer vom Bundesgesundheitsministerium [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Bewohner von Alteneinrichtungen mit Demenz und herausforderndem Verhalten zeigen weniger auffÃ¤llige Verhaltensweisen und benÃ¶tigen deutlich weniger Medikamente, wenn Pflegende Zeit haben, in Fallkonferenzen GrÃ¼nde fÃ¼r das Verhalten zu suchen und Ã„rzte die Medikation differenziert hinterfragen. Das ist das wesentliche Ergebnis einer Studie von Pflegewissenschaftlerinnen und Medizinern der UniversitÃ¤t Witten/Herdecke. Sie hatten in einer vom Bundesgesundheitsministerium gefÃ¶rderten Untersuchung 163 Bewohner von 15 Dortmunder und Wittener Altenpflegeheimen im Abstand von neun Monaten beobachtet. Sie alle zeigten herausforderndes Verhalten, das mit dem Krankheitsbild der Demenz einhergehen kann: Unruhe, Schreien, Herumwandern oder AggressivitÃ¤t. Dieses Verhalten macht die Pflege schwierig, belastet Pflegende, AngehÃ¶rige und die Betroffenen selbst.<br />
HÃ¤ufig liegen GrÃ¼nde aber in den zwischenmenschlichen Beziehungen, die besondere Kompetenzen der Pflegenden erfordern.</p>
<p style="text-align: justify;">â€žIm Pflegealltag suchen Pflegende oft verzweifelt danach, wie sie die Probleme lÃ¶sen kÃ¶nnen, werden damit aber oft allein gelassen. Ã„rzte versuchen mit nicht immer geeigneten Medikamenten die Symptome in den Griff zu bekommenâ€œ, beschreibt Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik vom Institut fÃ¼r Pflegewissenschaft die bisherige Praxis. Behandelnde HausÃ¤rzte in diesen Einrichtungen wurden zu einer Leitlinie fortgebildet und Pflegende lernten in Fallkonferenzen, wie Bewohner mit herausforderndem Verhalten mÃ¶glicherweise zu verstehen und dadurch gezielter zu behandeln sind.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Nach neun Monaten zeigte sich in der Beobachtungsgruppe, dass die Menge der verordneten Medikamente signifikant gesunken ist. Der Anteil der BewohnerInnen, die allgemein mit Psychopharmaka behandelt wurde, verringerte sich von 75% auf 65%; besonders die Zahl der Neuroleptikaverordnungen sank. Zugleich stieg die Zahl der BewohnerInnen ohne eine VerhaltensauffÃ¤lligkeit von 11 auf 23 %. â€žDas ist fÃ¼r uns als Forscher ein klares Zeichen, dass die bestehenden Leitlinien und Empfehlungen, wenn sie denn konsequent in Zusammenarbeit der beiden Berufsgruppen eingesetzt wÃ¼rden, die LebensqualitÃ¤t der Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen deutlich verbessern kÃ¶nnten. Leider stehen der Zeitdruck im Alltag und die allgemeine Geldnot im Pflegebereich dagegen. Und es fehlt immer noch an Wissen Ã¼ber die lÃ¤ngst bestehenden Empfehlungen sowohl bei Ã„rzten als auch bei Pflegendenâ€œ fasst Dr. Med. Stefan Wilm vom Wittener Institut fÃ¼r Allgemeinmedizin und Familienmedizin das Ergebnis der Studie aus seiner Sicht zusammen. â€žBeide Berufsgruppen wÃ¼nschen sich in unseren Befragungen feste Zeiten fÃ¼r eine gemeinsame Visite, bessere Kommunikation untereinander und mehr Anerkennung ihrer Arbeitâ€œ, zitiert Wilm aus den FragebÃ¶gen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sport hÃ¤lt Jojo-Effekt in Schach</title>
		<link>http://www.gesundheits-fuehrer.com/2010/03/04/sport-halt-jojo-effekt-in-schach/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 20:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adiposatis]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fettsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Jojo-Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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Ãœbergewichtige verzweifeln oft an der Tatsache, dass die Waage nach geglÃ¼cktem Abnehmen oft bald wieder steigende Tendenz im Gewicht anzeigt. Der Gesundheit zuliebe sollte man jedoch Sport auch dann weiterfÃ¼hren, wenn dieser Moment erreicht ist. Dazu raten Forscher der University of Missouri www.missouri.ed&#8230; im Journal of Applied Physiology. &#8220;Es empfiehlt sich, Sport nach dem Gewichtsverlust [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Ãœbergewichtige verzweifeln oft an der Tatsache, dass die Waage nach geglÃ¼cktem Abnehmen oft bald wieder steigende Tendenz im Gewicht anzeigt. Der Gesundheit zuliebe sollte man jedoch Sport auch dann weiterfÃ¼hren, wenn dieser Moment erreicht ist. Dazu raten Forscher der University of Missouri <a href="http://www.missouri.edu" title="http://www.missouri.edu" class="autohyperlink" >www.missouri.ed&#8230;</a> im Journal of Applied Physiology. &#8220;Es empfiehlt sich, Sport nach dem Gewichtsverlust beibehalten, auch wenn man wieder zunimmt. Die Gesundheit profitiert davon deutlich&#8221;, so der ErnÃ¤hrungs- und Bewegungsphysiologie Tom R. Thomas, der die Studie geleitet hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Forscher luden fÃ¼r einen Versuch Ã¼bergewichtige MÃ¤nner und Frauen ein, die Symptome fÃ¼r das metabolische Syndrom aufwiesen. Ein halbes Jahr lang durchliefen die Probanden unter Kontrolle jeweils fÃ¼nf Tage die Woche ein DiÃ¤t- und Aerobic-Programm. Nach dieser Zeit, in der sie zunÃ¤chst Gewicht verloren hatten, betrieb eine der beiden Gruppen weiterhin Sport, wÃ¤hrend die andere pausierte. Bei Gewichtszunahme nicht aufgeben Gewichtsverlust bringt Ãœbergewichtigen allgemein messbare Vorteile fÃ¼r den Stoffwechsel, das Diabetes-Risiko und auch fÃ¼r das Herz-Kreislaufsystem. Auch wenn die meisten Studienteilnehmer im Anschluss an den Versuch wieder an Gewicht zulegten, verhielten sich die Gesundheitswerte sehr unterschiedlich. Ohne Sport verschlechterten sich die Werte fÃ¼r Stoffwechsel, Cholesterin, Sauerstoff, Blutdruck und Zucker. Wer weiterhin Sport betrieb, konnte dagegen seine verbesserte Gesundheit halten, abgesehen von Cholesterin und Unterleibsfett.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">&#8220;Es ist klar, dass die Aufforderung, man solle doch Gewicht verlieren, nicht funktioniert &#8211; denn die meisten nehmen nachher wieder zu. Die neue Botschaft lautet jedoch, weiter Sport zu betreiben und das Gewicht nach MÃ¶glichkeit zu halten&#8221;, so der Studienleiter. Das reduziere die Krankheitsrisiken und verbessert auch die allgemeine Gesundheit. &#8220;Machen Sie sich nicht so viele Sorgen darum, Gewicht zu verlieren und konzentrieren Sie sich lieber auf Sport und den Erhalt des Gewichts&#8221;, rÃ¤t der Experte.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>GefÃ¤hrliches â€žFeuerâ€œ</title>
		<link>http://www.gesundheits-fuehrer.com/2010/03/03/gefahrliches-%e2%80%9efeuer%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 14:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kehlkopfkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[MundhÃ¶hle]]></category>
		<category><![CDATA[Rachen]]></category>
		<category><![CDATA[Reflux]]></category>
		<category><![CDATA[Sodbrennen]]></category>
		<category><![CDATA[Tabak]]></category>

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		<description><![CDATA[

Durch Sodbrennen steigt das Risiko an Kehlkopfkrebs zu erkranken. Das Risiko lÃ¤sst sich mit einfachen Mitteln deutlich reduzieren. â€¨â€¨RegensburgÂ (obx-medizindirekt)Â â€“Â JÃ¤hrlich erkranken 15.000 Menschen in Deutschland an einem bÃ¶sartigen Tumor in den Bereichen MundhÃ¶hle, Rachen und Kehlkopf. Risikofaktoren sind neben Tabak- und Alkoholkonsum mangelnde Mundhygiene und â€“ wie Mediziner seit Neustem wissen â€“ Sodbrennen, also saures AufstoÃŸen.
Die [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Durch Sodbrennen steigt das Risiko an Kehlkopfkrebs zu erkranken. Das Risiko lÃ¤sst sich mit einfachen Mitteln deutlich reduzieren. â€¨â€¨RegensburgÂ (obx-medizindirekt)Â â€“Â JÃ¤hrlich erkranken 15.000 Menschen in Deutschland an einem bÃ¶sartigen Tumor in den Bereichen MundhÃ¶hle, Rachen und Kehlkopf. Risikofaktoren sind neben Tabak- und Alkoholkonsum mangelnde Mundhygiene und â€“ wie Mediziner seit Neustem wissen â€“ Sodbrennen, also saures AufstoÃŸen.<br />
Die HÃ¤ufigkeit von bÃ¶sartigen Tumoren im Mund- und Rachenbereich hat sich in den letzten 30 Jahren etwa verdoppelt. MÃ¤nner sind davon etwa fÃ¼nf- bis zehnmal so oft betroffen wie Frauen. â€ž95 Prozent der Tumore in diesem Bereich gehen von den SchleimhÃ¤uten des oberen Atmungs- und Verdauungstraktes ausâ€œ, erklÃ¤rt Professor Heinz Maier, Leiter der HNO-Abteilung am Bundeswehrkrankenhaus Ulm.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">â€žBei starken Rauchern, die mehr als 20 Zigaretten am Tag Ã¼ber mehr als 20 Jahre rauchen, ist das Risiko, an einem Kopf-Hals-Krebs zu erkranken, um das Zehnfache erhÃ¶htâ€œ, schÃ¤tzt Professor Maier. Ein ebenso wichtiger Faktor sei regelmÃ¤ÃŸiger Alkoholkonsum. Der Konsum von tÃ¤glich einem Viertel Wein oder einem halben Liter Bier â€“ dies entspricht etwa 25 Gramm Alkohol pro Tag â€“ lÃ¤sst das Risiko bei MÃ¤nnern ansteigen. Bei Frauen wird dieser Effekt bereits bei 10 Gramm Alkohol pro Tag erzielt.</p>
<p style="text-align: justify;">Alkohol und Tabak gemeinsam verursachen noch grÃ¶ÃŸere SchÃ¤den. â€žWer gleichzeitig raucht und Alkohol konsumiert, potenziert sein Risiko enormâ€œ, erklÃ¤rt der Ulmer Mediziner. Das Krebsrisiko ist dann um das 100-Fache hÃ¶her als bei Nichtrauchern und Nichttrinkern.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Risikofaktor ist mangelnde Mundhygiene. Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse haben ergeben, dass es noch einen wichtigen Risikofaktor fÃ¼r Krebs im Mund-Rachenraum gibt: der RÃ¼ckfluss von saurem Mageninhalt in die SpeiserÃ¶hre, auch Reflux genannt. Durch die aufsteigende MagensÃ¤ure kommt es zu VerÃ¤tzungen der Rachen- und Kehlkopfschleimhaut. Dies fÃ¼hrt zu chronischen EntzÃ¼ndungszustÃ¤nden, die das Risiko fÃ¼r eine Tumorbildung erhÃ¶hen. Professor Maier: â€žEine neue Studie zeigt, dass 60 bis 80 Prozent der an Krebs im Rachenbereich und am Kehlkopf erkrankten Patienten unter Sodbrennen oder saurem AufstoÃŸen leiden. Es konnte sogar gezeigt werden, dass bei Nichtrauchern, die an Kehlkopfkrebs erkrankt sind, 100 Prozent einen Reflux haben.â€œ</p>
<p style="text-align: justify;">Sodbrennen und saures AufstoÃŸen sind weit verbreitet. Sie wÃ¤ren mit einfachen Mitteln vermeidbar und auch medizinisch einfach behandelbar. Professor Maier: â€žMeistens lÃ¤sst sich der Reflux durch eine VerÃ¤nderung der ErnÃ¤hrungsgewohnheiten und eine medikamentÃ¶se Behandlung mit SÃ¤ureblockern beseitigen und damit das Krebsrisiko deutlich senken.â€œ</p>
<p style="text-align: justify;">Wird ein Krebs frÃ¼h erkannt, steigt die Heilungschance. â€žBei der FrÃ¼herkennung kann man meist mit minimal invasiven Operationsmethoden eine Heilungsrate von 86 Prozent erzielen. Im SpÃ¤tstadium liegt diese nur noch bei etwa 28 Prozent.â€œ</p>
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		<title>DiÃ¤ten helfen gegen Artherosklerose</title>
		<link>http://www.gesundheits-fuehrer.com/2010/03/02/diaten-helfen-gegen-artherosklerose/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 19:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arterienverkalkung (Atherosklerose)]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>
		<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fett]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf-Ekrankunen]]></category>
		<category><![CDATA[KOhlehydrate]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelmeer-DiÃ¤t]]></category>

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		<description><![CDATA[

Drei DiÃ¤ten helfen offenbar, blockierte Arterien wieder frei zu machen: Wenig Fett, wenig Kohlehydrate und die Mittelmeer-DiÃ¤t. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung der Ben-Gurion University web.bgu.ac.il/E&#8230; gekommen. Die Studie, an der 140 Personen teilgenommen haben, ergab, dass die richtige ErnÃ¤hrung tatsÃ¤chlich helfen kann, die fettigen Ablagerungen in den Arterien zu verringern.
Am Ende der Studienlaufzeit [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Drei DiÃ¤ten helfen offenbar, blockierte Arterien wieder frei zu machen: Wenig Fett, wenig Kohlehydrate und die Mittelmeer-DiÃ¤t. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung der Ben-Gurion University <a href="http://web.bgu.ac.il/Eng/Home" title="http://web.bgu.ac.il/Eng/Home" class="autohyperlink" >web.bgu.ac.il/E&#8230;</a> gekommen. Die Studie, an der 140 Personen teilgenommen haben, ergab, dass die richtige ErnÃ¤hrung tatsÃ¤chlich helfen kann, die fettigen Ablagerungen in den Arterien zu verringern.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende der Studienlaufzeit von zwei Jahren, hatte sich bei den Teilnehmern der Durchmesser der Arterienwand um fÃ¼nf Prozent verringert. Experten wie Charles Knight von der British Cardiovascular Society bezeichneten die Studie zwar als interessant. ErnÃ¤hrung allein sei jedoch auch kein Wundermittel gegen Ablagerungen in den Arterien, heiÃŸt es bei der BBC. Details der Studie wurden im Fachmagazin Circulation <a href="http://circ.ahajournals.org" title="http://circ.ahajournals.org" class="autohyperlink" >circ.ahajournal&#8230;</a> verÃ¶ffentlicht.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Bei einer Atherosklerose kommt es mit dem Fortschreiten der Krankheit zu einer Verdickung durch fetthaltige Ablagerung, die das Risiko von Herz- und SchlaganfÃ¤llen erhÃ¶hen kÃ¶nnen. Das Team um Iris Shai wollte herausfinden, ob dieser an sich natÃ¼rliche Alterungsprozess durch die ErnÃ¤hrung rÃ¼ckgÃ¤ngig gemacht werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit US-amerikanischen, kanadischen und deutschen Wissenschaftlern durchgefÃ¼hrt. Freiwillige ernÃ¤hrten sich mit einer der drei DiÃ¤tformen. Sie wurden ersucht, zwei Jahre lang dabei zu bleiben und Aufzeichnungen Ã¼ber ihre ErnÃ¤hrung zu fÃ¼hren. An der Studie nahmen Ã¼bergewichtige Personen teil, die zwischen 40 und 65 Jahren alt waren (Ã¼berwiegend MÃ¤nner).</p>
<p style="text-align: justify;">Mittels bildgebender Verfahren wurde das Volumen der Halsschlagader festgestellt. Diese Messungen wurden am Anfang und am Ende der Studie durchgefÃ¼hrt. Shai betonte, es sei sehr interessant gewesen, festzustellen, dass diese doch sehr verschiedenen Formen der ErnÃ¤hrung Ã¤hnliche Auswirkungen hatten.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine zuckerarme ErnÃ¤hrung wÃ¼rde immer wieder mit einer Verstopfung der Arterien in Zusammenhang gebracht. Beweise dafÃ¼r konnten laut der Wissenschaftlerin nicht gefunden werden. Ein mÃ¶glicher Zusammenhang kÃ¶nne jedoch das Fallen des Blutdruckes durch die verÃ¤nderte ErnÃ¤hrung sein.</p>
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		<title>Wenn der hohe Druck vergesslich macht</title>
		<link>http://www.gesundheits-fuehrer.com/2010/03/01/wenn-der-hohe-druck-vergesslich-macht/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 20:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf]]></category>
		<category><![CDATA[Mini-HirnschlÃ¤ge]]></category>

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		<description><![CDATA[

Ein erhÃ¶hter Blutdruck bedroht nicht nur Herz und Kreislauf, sondern kann auch die Entwicklung einer Demenz fÃ¶rdern. Laut neuen Studien wirken blutdrucksenkende Medikamente deshalb auch gegen den Verlust kognitiver FÃ¤higkeiten.
Ein LÃ¤cheln liegt auf seinem Gesicht, als Rolf Erni im Rollstuhl durch den Park geschoben wird. Er scheint die warme Wintersonne auf seiner Haut zu geniessen. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Ein erhÃ¶hter Blutdruck bedroht nicht nur Herz und Kreislauf, sondern kann auch die Entwicklung einer Demenz fÃ¶rdern. Laut neuen Studien wirken blutdrucksenkende Medikamente deshalb auch gegen den Verlust kognitiver FÃ¤higkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein LÃ¤cheln liegt auf seinem Gesicht, als Rolf Erni im Rollstuhl durch den Park geschoben wird. Er scheint die warme Wintersonne auf seiner Haut zu geniessen. Erni kennt weder den Namen des Pflegers, der ihn schiebt, noch weiss er, welcher Wochentag gerade ist. Der 82-JÃ¤hrige ist dement.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Vor etwa sechs Jahren war Rolf Erni noch kerngesund. Er hatte zwar einen erhÃ¶hten Blutdruck, doch fÃ¼hlte er sich dadurch nicht beeintrÃ¤chtigt und nahm deshalb auch keine Medikamente dagegen.<br />
Bluthochdruck zÃ¤hlt zu den wichtigsten Risikofaktoren fÃ¼r Herz-Kreislauf-Erkrankungen â€“ von einem Herzinfarkt oder Hirnschlag blieb Erni verschont. Doch der erhÃ¶hte Druck, mit dem das Blut durch seine HirngefÃ¤sse floss, schÃ¤digte Ernis Gehirn Ã¼ber die letzten Jahre unwiderruflich.</p>
<p style="text-align: justify;">Mini-HirnschlÃ¤ge lassen Hirnregionen absterben<br />
Auch in den Hirnarterien kÃ¶nnen diese arteriosklerotischen VerÃ¤nderungen auftreten. Sie behindern den Blutfluss und fÃ¼hren manchmal gar zum Verschluss eines oder mehrerer kleiner HirngefÃ¤sse. Mini-HirnschlÃ¤ge â€“ auch Streifungen genannt â€“ kÃ¶nnen die Folge sein, die kleinste Hirnregionen lahm legen und absterben lassen, ohne dass es der Betroffene selbst bemerkt. Die lÃ¤ngerfristige Folge ist eine verminderte kognitive Leistung des Gehirns (Wahrnehmungs-, Lern-, Denk- und ErkennungsfÃ¤higkeit) â€“ bis hin zur Demenz, von der rund ein FÃ¼nftel der BevÃ¶lkerung Ã¼ber 80 Jahren betroffen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">â€žHeute wissen wir mit Sicherheit, dass Bluthochdruck ein Mitverursacher der Demenz istâ€œ, sagt Prof. Dr. med. Bernhard Waeber, Hypertonie-Spezialist am UniversitÃ¤tsspital Lausanne. Lange standen die Wissenschafter jedoch vor einem RÃ¤tsel, als sie den Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Demenz zu erforschen begannen, denn sowohl bei einem erhÃ¶hten als auch bei einem sehr tiefen Blutdruck stellten sie einen Zusammenhang mit der Demenz fest. Studien, die dem Krankheitsverlauf folgten, brachten Klarheit. WÃ¤hrend der Blutdruck bis zum Eintritt der Demenz tatsÃ¤chlich stark erhÃ¶ht ist, sinkt er im weiteren Krankheitsverlauf plÃ¶tzlich stark ab. â€žVermutlich stÃ¶ren die Verletzungen in der weissen Gehirnsubstanz auch die dortigen Blutdruckregulatoren, was schlussendlich zu einem Unterdruck fÃ¼hrtâ€œ, erklÃ¤rt Waeber das PhÃ¤nomen.<br />
Der Zusammenhang zwischen einem erhÃ¶hten Blutdruck und Demenz rÃ¼ckt die DiagÂ­nose Bluthochdruck in ein neues Licht. Zusammen mit anderen Herz-Kreislauf-RisikoÂ­faktoren bedroht er nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern auch die Erinnerung, das Lernen und weitere kognitive FÃ¤higkeiten. Von Bluthochdruck sind zwei Drittel der BevÃ¶lkerung in ihren Sechzigern betroffen. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung wird es immer mehr demente Menschen geben.<br />
Blutdruckmedikamente senken das Demenz-Risiko Die brennende Frage fÃ¼r Fachleute wie Waeber lautet deshalb: KÃ¶nnen BlutdruckmediÂ­kamente neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch einer Demenz vorbeugen? In einer StudienÃ¼bersicht, die im Swiss Medical Forum publiziert wurde, fasst Waeber die bisheÂ­rigen Kenntnisse zusammen. WÃ¤hrend Studien von kurzer Zeitdauer keinen ZusamÂ­menhang vermuten lassen, zeigen mehrjÃ¤hrige Studien jedoch deutlich, dass mit MediÂ­kamenten behandelte Bluthochdruckpatienten ein durchschnittlich 13 Prozent niedrigeÂ­res Risiko fÃ¼r eine Demenz aufweisen. Eine Studie, in der die Teilnehmer wÃ¤hrend zwÃ¶lf Jahren Blutdrucksenker eingenommen hatten, ermittelte sogar ein um 60 Prozent tiefeÂ­res Risiko fÃ¼r eine Demenz gegenÃ¼ber unbehandelten Bluthochdruckpatienten. Ihr Risiko war damit gleich hoch wie bei Personen ohne Bluthochdruck.<br />
â€žWelches Blutdruck-Medikament die beste Demenz-Abwehr bietet, wissen wir momenÂ­tan noch nichtâ€œ, sagt Waeber. Vermutlich fÃ¼hrten die Liste aber die so genannten KalÂ­zium-Antagonisten und die Renin-Angiotensin-Blocker an, gefolgt von den Diuretika und den Betablockern. Mit grosser Wahrscheinlichkeit spiele das Ausmass der BlutdruckÂ­senkung jedoch eine grÃ¶ssere Rolle als die Wahl des Medikaments, das die Senkung bewirke.<br />
Was ist eine Demenz?<br />
â€žDemenzâ€œ ist die generelle Bezeichnung fÃ¼r Erkrankungen des Gehirns, die mit einem Verlust des ErinnerungsvermÃ¶gens und anderen kognitiven, emotionalen und sozialen FÃ¤higkeiten einhergehen. Etwa die HÃ¤lfte aller Demenz-Formen gehÃ¶rt der Alzheimer-Krankheit an, bei der sich krankhaft verÃ¤nderte Eiweisse im Gehirn ablagern und HirnÂ­zellen absterben. Ebenfalls hÃ¤ufig ist die vaskulÃ¤re Demenz, die ein FÃ¼nftel aller Demenz-Erkrankungen ausmacht. Dabei fÃ¼hrt eine Minderdurchblutung des Gehirns Ã¼ber mehrere Schritte zum Absterben von Hirnzellen. Oft liegen Mischformen vor. Die Ursachen einer Demenz sind noch nicht genau geklÃ¤rt. Zu den wichtigsten RisikofaktoÂ­ren zÃ¤hlen das Alter, die Genetik sowie andere Herz-Kreislauf-Risikofaktoren. Quelle: Schweizer Alzheimervereinigung, www.alz.ch<br />
Kontaktperson Schweizerische Herzstiftung: Dr. phil. Caroline Hobi Bereichsleiterin AufklÃ¤rung/PrÃ¤vention Schwarztorstrasse 18 Postfach 368, 3000 Bern 14 Telefon 031 388 80 96 Fax 031 388 80 88 <a class="autohyperlink" href="mailto:hobi@swissheart.ch" title="mailto:hobi@swissheart.ch">hobi@swissheart&#8230;</a><br />
www.swissheart.ch<br />
Medizinischer Kontakt: Prof. Bernard Waeber CHUV Division de Physiopathologie clinique MP 14/204 1011<br />
<a class="autohyperlink" href=%22mailto:bernard.waeber@chuv.ch%3c/p></p>
<p>&#8221; title=&#8221;mailto:bernard.waeber@chuv.ch</p>
<p>&#8220;>bernard.waeber@&#8230;</p>
<p></a><br />
 Lausanne Telefon 021 314 07 60 Fax 021 314 25 18</p>
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		<title>Wenn der hohe Druck vergesslich macht</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 20:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Forschungsergebnisse]]></category>
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		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf]]></category>

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Ein erhÃ¶hter Blutdruck bedroht nicht nur Herz und Kreislauf, sondern kann auch die Entwicklung einer Demenz fÃ¶rdern. Laut neuen Studien wirken blutdrucksenkende Medikamente deshalb auch gegen den Verlust kognitiver FÃ¤higkeiten.
Ein LÃ¤cheln liegt auf seinem Gesicht, als Rolf Erni im Rollstuhl durch den Park geschoben wird. Er scheint die warme Wintersonne auf seiner Haut zu geniessen. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Ein erhÃ¶hter Blutdruck bedroht nicht nur Herz und Kreislauf, sondern kann auch die Entwicklung einer Demenz fÃ¶rdern. Laut neuen Studien wirken blutdrucksenkende Medikamente deshalb auch gegen den Verlust kognitiver FÃ¤higkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein LÃ¤cheln liegt auf seinem Gesicht, als Rolf Erni im Rollstuhl durch den Park geschoben wird. Er scheint die warme Wintersonne auf seiner Haut zu geniessen. Erni kennt weder den Namen des Pflegers, der ihn schiebt, noch weiss er, welcher Wochentag gerade ist. Der 82-JÃ¤hrige ist dement.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Vor etwa sechs Jahren war Rolf Erni noch kerngesund. Er hatte zwar einen erhÃ¶hten Blutdruck, doch fÃ¼hlte er sich dadurch nicht beeintrÃ¤chtigt und nahm deshalb auch keine Medikamente dagegen.<br />
Bluthochdruck zÃ¤hlt zu den wichtigsten Risikofaktoren fÃ¼r Herz-Kreislauf-Erkrankungen â€“ von einem Herzinfarkt oder Hirnschlag blieb Erni verschont. Doch der erhÃ¶hte Druck, mit dem das Blut durch seine HirngefÃ¤sse floss, schÃ¤digte Ernis Gehirn Ã¼ber die letzten Jahre unwiderruflich.</p>
<p style="text-align: justify;">Mini-HirnschlÃ¤ge lassen Hirnregionen absterben<br />
Auch in den Hirnarterien kÃ¶nnen diese arteriosklerotischen VerÃ¤nderungen auftreten. Sie behindern den Blutfluss und fÃ¼hren manchmal gar zum Verschluss eines oder mehrerer kleiner HirngefÃ¤sse. Mini-HirnschlÃ¤ge â€“ auch Streifungen genannt â€“ kÃ¶nnen die Folge sein, die kleinste Hirnregionen lahm legen und absterben lassen, ohne dass es der Betroffene selbst bemerkt. Die lÃ¤ngerfristige Folge ist eine verminderte kognitive Leistung des Gehirns (Wahrnehmungs-, Lern-, Denk- und ErkennungsfÃ¤higkeit) â€“ bis hin zur Demenz, von der rund ein FÃ¼nftel der BevÃ¶lkerung Ã¼ber 80 Jahren betroffen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">â€žHeute wissen wir mit Sicherheit, dass Bluthochdruck ein Mitverursacher der Demenz istâ€œ, sagt Prof. Dr. med. Bernhard Waeber, Hypertonie-Spezialist am UniversitÃ¤tsspital Lausanne. Lange standen die Wissenschafter jedoch vor einem RÃ¤tsel, als sie den Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Demenz zu erforschen begannen, denn sowohl bei einem erhÃ¶hten als auch bei einem sehr tiefen Blutdruck stellten sie einen Zusammenhang mit der Demenz fest. Studien, die dem Krankheitsverlauf folgten, brachten Klarheit. WÃ¤hrend der Blutdruck bis zum Eintritt der Demenz tatsÃ¤chlich stark erhÃ¶ht ist, sinkt er im weiteren Krankheitsverlauf plÃ¶tzlich stark ab. â€žVermutlich stÃ¶ren die Verletzungen in der weissen Gehirnsubstanz auch die dortigen Blutdruckregulatoren, was schlussendlich zu einem Unterdruck fÃ¼hrtâ€œ, erklÃ¤rt Waeber das PhÃ¤nomen.<br />
Der Zusammenhang zwischen einem erhÃ¶hten Blutdruck und Demenz rÃ¼ckt die DiagÂ­nose Bluthochdruck in ein neues Licht. Zusammen mit anderen Herz-Kreislauf-RisikoÂ­faktoren bedroht er nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern auch die Erinnerung, das Lernen und weitere kognitive FÃ¤higkeiten. Von Bluthochdruck sind zwei Drittel der BevÃ¶lkerung in ihren Sechzigern betroffen. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung wird es immer mehr demente Menschen geben.<br />
Blutdruckmedikamente senken das Demenz-Risiko Die brennende Frage fÃ¼r Fachleute wie Waeber lautet deshalb: KÃ¶nnen BlutdruckmediÂ­kamente neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch einer Demenz vorbeugen? In einer StudienÃ¼bersicht, die im Swiss Medical Forum publiziert wurde, fasst Waeber die bisheÂ­rigen Kenntnisse zusammen. WÃ¤hrend Studien von kurzer Zeitdauer keinen ZusamÂ­menhang vermuten lassen, zeigen mehrjÃ¤hrige Studien jedoch deutlich, dass mit MediÂ­kamenten behandelte Bluthochdruckpatienten ein durchschnittlich 13 Prozent niedrigeÂ­res Risiko fÃ¼r eine Demenz aufweisen. Eine Studie, in der die Teilnehmer wÃ¤hrend zwÃ¶lf Jahren Blutdrucksenker eingenommen hatten, ermittelte sogar ein um 60 Prozent tiefeÂ­res Risiko fÃ¼r eine Demenz gegenÃ¼ber unbehandelten Bluthochdruckpatienten. Ihr Risiko war damit gleich hoch wie bei Personen ohne Bluthochdruck.<br />
â€žWelches Blutdruck-Medikament die beste Demenz-Abwehr bietet, wissen wir momenÂ­tan noch nichtâ€œ, sagt Waeber. Vermutlich fÃ¼hrten die Liste aber die so genannten KalÂ­zium-Antagonisten und die Renin-Angiotensin-Blocker an, gefolgt von den Diuretika und den Betablockern. Mit grosser Wahrscheinlichkeit spiele das Ausmass der BlutdruckÂ­senkung jedoch eine grÃ¶ssere Rolle als die Wahl des Medikaments, das die Senkung bewirke.<br />
Was ist eine Demenz?<br />
â€žDemenzâ€œ ist die generelle Bezeichnung fÃ¼r Erkrankungen des Gehirns, die mit einem Verlust des ErinnerungsvermÃ¶gens und anderen kognitiven, emotionalen und sozialen FÃ¤higkeiten einhergehen. Etwa die HÃ¤lfte aller Demenz-Formen gehÃ¶rt der Alzheimer-Krankheit an, bei der sich krankhaft verÃ¤nderte Eiweisse im Gehirn ablagern und HirnÂ­zellen absterben. Ebenfalls hÃ¤ufig ist die vaskulÃ¤re Demenz, die ein FÃ¼nftel aller Demenz-Erkrankungen ausmacht. Dabei fÃ¼hrt eine Minderdurchblutung des Gehirns Ã¼ber mehrere Schritte zum Absterben von Hirnzellen. Oft liegen Mischformen vor. Die Ursachen einer Demenz sind noch nicht genau geklÃ¤rt. Zu den wichtigsten RisikofaktoÂ­ren zÃ¤hlen das Alter, die Genetik sowie andere Herz-Kreislauf-Risikofaktoren. Quelle: Schweizer Alzheimervereinigung, www.alz.ch<br />
Kontaktperson Schweizerische Herzstiftung: Dr. phil. Caroline Hobi Bereichsleiterin AufklÃ¤rung/PrÃ¤vention Schwarztorstrasse 18 Postfach 368, 3000 Bern 14 Telefon 031 388 80 96 Fax 031 388 80 88 <a class="autohyperlink" href="mailto:hobi@swissheart.ch" title="mailto:hobi@swissheart.ch">hobi@swissheart&#8230;</a><br />
www.swissheart.ch<br />
Medizinischer Kontakt: Prof. Bernard Waeber CHUV Division de Physiopathologie clinique MP 14/204 1011<br />
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<p></a><br />
 Lausanne Telefon 021 314 07 60 Fax 021 314 25 18</p>
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		<title>FischÃ¶l optimiert neurologische Funktionen bei Kindern</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 20:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hense</dc:creator>
				<category><![CDATA[DHA]]></category>
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		<category><![CDATA[Feinmotorik]]></category>
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		<category><![CDATA[Forschungsergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[PKU]]></category>

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		<description><![CDATA[

Fisch ist mehr als ein gesundes Nahrungsmittel: Eine ausreichende Versorgung mit den im Ã–l von fetten Seefischen ist entscheidend fÃ¼r die Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems von Ungeborenen und SÃ¤uglingen. Studien weisen darauf hin, dass eine gezielte Substitution mit FischÃ¶l neurologische Defizite bei Kindern ausgleichen kann.
Die essentiellen FettsÃ¤uren ArachidonsÃ¤ure (Omega-6-FettsÃ¤ure, AA) und DocosahexaensÃ¤ure (Omega-3-FettsÃ¤ure, [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Fisch ist mehr als ein gesundes Nahrungsmittel: Eine ausreichende Versorgung mit den im Ã–l von fetten Seefischen ist entscheidend fÃ¼r die Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems von Ungeborenen und SÃ¤uglingen. Studien weisen darauf hin, dass eine gezielte Substitution mit FischÃ¶l neurologische Defizite bei Kindern ausgleichen kann.<br />
Die essentiellen FettsÃ¤uren ArachidonsÃ¤ure (Omega-6-FettsÃ¤ure, AA) und DocosahexaensÃ¤ure (Omega-3-FettsÃ¤ure, DHA) werden wÃ¤hrend des letzten Schwangerschaftsdrittels und wÃ¤hrend der ersten Monate nach der Geburt im Gehirn eines Kindes eingelagert, berichtete Prof. Dr. Med. Berthold Koletzko, Stoffwechselspezialist der UniversitÃ¤ts-Kinderklinik in MÃ¼nchen. Ob auch Kinder jenseits des SÃ¤uglingsalters von den im Ã–l von Kaltwasserfischen wie Lachs, Hering, Makrele oder Sardine enthaltenen Omega-3-FettsÃ¤uren profitieren, untersuchte die Arbeitsgruppe von Professor Koletzko in einer Pilotstudie mit 36 Kindern, die an der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) litten. Da der Organismus dieser Kinder den EiweiÃŸbaustein Phenylalanin nicht abbauen kann, mÃ¼ssen sie eine streng eiweiÃŸarme ErnÃ¤hrung einhalten. Deshalb enthÃ¤lt ihre ErnÃ¤hrung auch keine nennenswerten Mengen der Omega-3-FettsÃ¤uren.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">FÃ¼r die Studie (J Pediatr Gastroenterol Nut.2009 Mar; 48 Suppl 1:S2-7) nahmen die an PKU erkrankten Kinder fÃ¼r die Dauer von drei Monaten FischÃ¶l in Form von Kapseln ein. Die Forscher untersuchten dabei die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung im Zentralnervensystem der Kinder. Die Ergebnisse:</p>
<p style="text-align: justify;">â€¢ Vor Einnahme von FischÃ¶l zeigten die Kinder mit PKU eine deutlich langsamere Informationsverarbeitung als Kinder mit normaler ErnÃ¤hrungsweise und besserer DHA-Versorgung.<br />
â€¢ Nach dreimonatiger Einnahme der FischÃ¶lkapseln zeigte sich eine signifikante Beschleunigung der eingangs gemessenen Informationsverarbeitung.<br />
â€¢ Die FischÃ¶lgabe fÃ¼hrte auch zu einer deutlichen Besserung der getesteten Feinmotorik und Koordination.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die aktuelle Richtlinie empfiehlt daher: Schwangere und stillende Frauen sollten im Durchschnitt mindestens 200 mg DHA pro Tag zu sich nehmen. Das lÃ¤sst sich mit dem Verzehr von ein bis zwei Portionen fettem Seefisch pro Woche erreichen. MÃ¼tter, die keinen Fisch mÃ¶gen, kÃ¶nnen ihren Bedarf aus angereicherten Nahrungsmitteln oder mit NahrungsergÃ¤nzungsprÃ¤paraten decken.</p>
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